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2 Kommentare


  1. Als Elternsprecher der Albert-Einstein-Grundschule möchte ich alle Mitstreiter auf zwei – aus meiner Sicht interessante – Punkte hinweisen:

    1. )Paukenschlag in der sächsischen Bildungspolitik

    Die angekündigten „21 Tage Bedenkzeit“ sind vorbei, Heute (15.11..) hat sich Bildungsminister Haubitz mit einem Brief an alle Schuldirektoren im Freistaat gewandt. Im Gegensatz zur Lokalpresse in Dresden und Leipzig, in der heute zeitgleich umfangreiche Hintergrundinformationen und Interviews erschienen, war das Thema der „Freien Presse“ scheinbar nicht ganz so wichtig.
    Aus den bitteren Erfahrungen der letzten Jahre könnte man annehmen, dass es sich beim „Plan E“ des neuen Ministers und dem 24-Punkte-Maßnahmenprogramm wieder einmal um „ungelegte Eier“ handelt, die dann im Rahmen des „Finanzierungsvorbehaltes“ im den Aktenschränken der Staatskanzlei verschwinden. Diesmal scheint es aber doch konkretere Hoffnungsschimmer zu geben. Dass der Minister nämlich sofort umsetzbare Punkte, wie z.B. die Abschaffung sinnloser bürokratischer Verwaltungsvorschriften im Schulalltag benennt und den Schulleitern dafür wesentlich mehr Eigenverantwortung zubilligt, ist bereits ein Fortschritt. Indem er aber Meilensteine wie Angleichung von Gehältern und – täräääh (!) – die Verbeamtung gegenüber den Lehrern konkret und öffentlich ankündigt, ist ein schlauer Schachzug, dem sich die bildungspolitischen Bremser in der Landespolitik werden wohl kaum noch widersetzen können.
    Ralf Brückner
    Hier der link zum Volltext des Schulleiterbriefes: http://www.sz-online.de/sachsen/was-haubitz-den-schulleitern-schreibt-3818136.html?bPrint=true

    2.) Einladung des LVB e,V. zum Vortrag „Lernen lernen…“

    Vor einiger Zeit habe ich als Schulelternsprecher das Angebot eines kostenlosen Vortrags des Berliner Vereins LVB e.V. erhalten. Dieses Angebot wird flächendeckend an alle Schulen der Bundesrepublik und Österreichs versendet. Deshalb mein Hinweis: Der als „gemeinnützig“ eingetragene Verein setzt sich laut Eigendarstellung für „Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit“ ein. Der wohl inhaltlich und fachlich nicht schlecht gemachte Vortrag richtet sich ausschließlich an Eltern. Ihnen soll ein besseres Verständnis zu verschiedenen Methodiken des Lernens und damit zu mehr schulischem Erfolg ihrer Kinder vermittelt werden. Auf den homepages vieler Schulen quer durch alle Bundesländer wird von durchaus unterhaltsamen und erfolgreichen Veranstaltungen, von denen bereits mehr als 1.000 stattgefunden haben, berichtet.
    Der Haken: Schwerpunkt der Werbung für den Vortrag liegt auf „kostenlos“ (auch wenn jeweils Spendenboxen aufgestellt werden). Nachdem aber mehreren Teilnehmern gewisse Ungereimtheiten aufgefallen waren, hat der WDR die Sache unter die Lupe genommen. Der „Witz“: In ALLEN Vorträgen gehen die Referenten auch auf Online-Lernprogramme ein. Dabei betonen sie stets, dass der Verein bestimmte Anbieter nicht, dafür aber einen anderen – nämlich Sofatutor – uneingeschränkt empfiehlt. „Zufällig“ habe man für alle Eltern auch den Gutschein für ein kostenloses Probe-Abo dabei…
    Die Recherchen des WDR haben ergeben, dass das Führungspersonal des LVB e.V. identisch mit der Geschäftsführung von Sofatutor ist. Das bayerische „Mainecho“ titelte dazu: „Kaffeefahrt in Sachen Bildung“. Wenn Sie den Eltern Ihrer Schule Abo-Kosten (möglich sind locker bis 100,- EUR monatlich) ersparen wollen, lautet meine persönliche Empfehlung: Finger weg von „Lernen lernen“.
    Ralf Brückner


    1. Hallo Herr Brückner,

      vielen Dank für Ihre Anmerkungen. Wir werden die Themen mit in unsere Agenda für das nächste Treffen aufnehmen.

      Beste Grüße,
      Frank Huster

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