Beratung der AG Gymnasien des Kreiselternrat Chemnitz vom 17.04.2002
Beginn: 19.3o Uhr
Ende: 21.3o Uhr
Teilnehmer:
Schulsprecherin Heisenberg-Gymnasium
Stellv. Schulsprecher Gymnasium Hohe Straße
Schulsprecher Leibnitz-Gymnasium
Schulsprecher Gymnasium Einsiedel
Schulsprecher Humboldt-Gymnasium
Vorsitzender des KER-C
1. Stellv. Vorsitzender des KER-C
Inhalt:
1.
Die AG Gymnasien wurde über die Problematik
Schulauswahl/Schülerlenkung im Rahmen der Bewerbungen für
die Einschulung im Schuljahr 2002/03 informiert.
Folgende
Schwerpunkte wurden besprochen:
- es
wurde deutlich gemacht, daß die Nichtaufnahme von Schülern
an 2 Schulen unumgänglich und absolut notwendig war und ist.
- dem
Vertreter des Humboldt-Gymnasium wurde auf Anfrage dargelegt, daß
Humboldt- und Kepler-Gymnasium bezüglich der Einschulung
(im Humboldt-Gymnasium 1 Zug/ im Kepler- Gymnasium 2 Züge)
unbedingt als Einheit zu betrachten ist. In diesem Zusammenhang wur- de
von der Arbeitsgruppe nochmals an den Solidargedanken
appeliert!
2.
Die AG Gymnasien wurde über die Problematik Lösung des
Geburtenlochs aus Sicht des Vorstandes des KER-C informiert und nach
Lösungsvorschlägen abgefragt.
Folgende
Schwerpunkte wurden besprochen:
-
konkrete neue Vorschläge seitens der Gymnasien gab es keine
- der
Vertreter des Gymnasium Einsiedel erläuterte am Beispiel der
Behindertenproblematik, die Nachteile der wechselseitigen
Einschulung (Aussetzen). Die Gymnasien mit vertiefenden Profil
sind analog zu betrachten.
-
seitens des Vorstandes des KER-C wurde vorgeschlagen:
a) das Goethe-Gymnasium setzt die nächsten 3 Jahre mit Einschulung aus.
Positiver Nebeneffekt:
Die hierbei frei werdenden Raumkapazitäten werden für die Fusion mit dem Heisenberg-Gymnasium benötigt.
b) das Agricola-Gymnasium und das Gymnasium Hohe Straße werden bei der Einschulung als Einheit betrachtet und analog der diesjährigen Einschulung am Humboldt-/Kepler-Gymnasium (1+2 Züge) betrachtet. Sie bilden zusammen ab nächstes Jahr 3 Züge/Jahrgang!
Positiver Nebeneffekt:
Unterstützung der angestrebten Zusammenführung der Profile von Agricola-Gymnasium und Gymnasium Hohe Straße.
3. Die AG Gymnasien besprach die Problematik „Fusionen von Gymnasien”.
Folgende Schwerpunkte wurden initiiert vom Vorstand des KER-C besprochen und von der Arbeitsgruppe als grobe Zielstellung bestätigt :
- Fusion Gymnasium „Hohe Straße” mit Leibnitz-Gymnasium
a) das Konzept und die Initiativen des Leibnitz-Gymnasiums sollen sich weitgehend im fusionierten „Leibnitz-Gymnasium an der Hohen Straße” wiederfinden.
b) das überdurchschnittlich gute Lehrerkollegium des Leibnitz-Gymnasiums sollte prä- gend für die neu entstehende Lehranstalt sein.
c) um die Fusion positiv zu begleiten, muß die Auslagerung von Teilen des Gymnasiums „Hohe Straße” im Rahmen der Baumaßnahmen unbedingt in das Objekt des Leibnitz- Gymnasiums erfolgen!
d) Verbesserung der Nahverkehrsanbindung, insbesondere aus Stelzendorf und dem Heckert-Gebiet
-
Fusion Goethe-Gymnasium mit Heisenberg-Gymnasium
b) Verbesserung der Nahverkehrsanbindung, insbesondere aus dem mittleren Heckert- Gebiet
- Fusion Humboldt-Gymnasium mit Kepler-Gymnasium
a) noch bestehende Probleme sollten möglichst schnell in einer gemeinsamen Zusammen- kunft der Elternvertreter beider Schulen unter Leitung des Vorstandes des KER-C er- folgen!
- Fusion von Profilen
a) Die Arbeitsgruppe teilt die Auffassung des Vorstandes des KER-C, daß eine Zusam- menlegung der Profile der Gymnasien „Hohe Straße” und Agricola-Gymnasium sinn- voll ist, zumal der Bedarf nicht unbedingt eine Zweiteilung erfordert!
b) Perspektivisch sollte auch eine Zuordnung des Sprachprofiles des Humboldt-Gymna- siums zum Agricola-Gymnasium in Erwägung gezogen werden.
- Allgemein zu Fusionen:
a) In der Rahmenplanung nicht zum Erhalt ausgewiesene Schulen dürfen im Interesse der gesamtstädtischen Lösung nicht mehr einschulen!
b) die jeweils fusionierenden Schulen sollten sich im Interesse der Kinder spätestens nach Beschlußfassung zur Rahmenplanung im Stadtrat zusammenfinden (zunächst als Ver- sammlung von Elternvertretern, später unter Hinzuziehung von Entscheidungsträgern aus Schule, Stadtrat und Verwaltung) um einen optimalen Prozeß des Zusammen- wachsens zu planen und organisieren, sowie die Übernahme der positiven Inhalte je- weils beider Schulen in die neue Lehranstalt zu sichern!
4. Die AG Gymnasien besprach die Problematik „Einschätzung der Lehr- und Erzieh- ungsfähigkeit von Lehrern” im Rahmen der Wegsuche/Neuerungen zur Umsetzung der Ergebnisse von „PISA”
Folgende Schwerpunkte wurden besprochen:
- Mehrteiliges Bewertungssystem:
a) Eltern bewerten anonym jeweils zum Schuljahresende bestimmte Aspekte (z.B.u.a.: Lehrvermittlung, Erziehungsfähigkeit u.ä.) mit Noten zwischen 1 bis 6.
b) Der Schulleiter gibt eine zusätzliche Einschätzung seiner Lehrer an das RSA.
- Nutzen des Systems:
a) Auf der Basis der Auswertung von Benotung und Einschätzung können besonders gute Lehrer entsprechend leistungsorientiert prämiert werden.
b) Eine mehrjährige schlechte Benotung/Einschätzung sollte personelle Konsequenzen nach sich ziehen!
5. Auswertung der Sitzung beim LER Sachsen / Thesenpapier des KER-C zur Reform des LER
Der Vorstand des KER-C informierte wie folgt:
- Thesenpapier:
Das vom KER-C verabschiedete Thesenpapier wurde Gegenstand auf der Sonder-LER-Sitzung vom 13.04.2002. Es wurde folgende Festlegung getroffen:
a) es wird eine Arbeitsgruppe paritätisch aus Vertretern der Kreiselternräte und Vertretern des LER gebildet
b) Die Arbeitsgruppe bearbeitet im Sinne der Gesamtelternschaft Sachsens federführend für den LER die Aspekte
* neue Schulgesetzgebung
* Elternmitwirkung
c) Das Thesenpapier des KER-C wurde zwar im Originalwortlaut nicht übernommen, soll jedoch als eine wesentliche Grundlage bei der Erarbeitung gemeinsamer Standpunkte, insbesondere bei der Neuorganisation der Elternarbeit, - mitwirkung und -mitbestim- mung dienen.
6. nächster Termin: 28.05.2002/19.30 Uhr
bei Herrn A. Müller (im Büro/EG) Rottluffer Straße 26
Thomas Fenner Dipl.-Ing. Andreas Müller
Vorsitzender des KER-C 1.Stellv. Vorsitzender des KER-C
Schulelternsprecher+Schulleiter aller Gymnasien, Herr Brehm,Schulverwaltungsamt,Schulausschußmitglieder