Vorlage der Kreiselternräte zur Elternmitwirkungsverordnung

Der Landeselternrat hat in der Veranstaltung am 14.September einen Vorschlag zur Änderung der Elternmirtwirkungsverordnung vorgelegt.

Darauf aufbauend haben einige Kreiselternräte eine neue Vorlage erarbeitet, die nun auch die Belange der Kreiselternräte sowie die der Schulen abdeckt. Dieses Dokument geht allen Kreiselternräten zur Prüfung zu. Nach Abtsimmung durch die Kreiselternräte wird dieses Dokument u.a. dem Kultusministerium übergeben.

Hilfsaktion: Bilder aus Schlottwitz

Besonderes Ziel des KER-C war es, den Gemeinden zu helfen, de es am nötigsten haben - die “vergessenen” Gemeinden, die weniger bekannt und schlecht erreichbar sind. Das traf besonders auf Schlottwitz und Mühlbach zu, wo noch ein überaus großes Ausmaß an Schäden hinzukam.

Hier einige Bilder aus Schlottwitz:
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DRINGENDE EILMELDUNG !

DRINGENDE EILMELDUNG !

Montag abend, 19. August:
Im Zuge des am Freitag erfolgten Hilfsangebotes nach Dresden erfolgte gestern die Bitte an uns, im Rahmen unserer Möglichkeiten koordiniert Hilfskräfte den Krisengebieten uzufühen! Wir haben deshalb kurzfristig ein Anlaufzentrum eingerichtet und werden ab sofort von dort ab Fahrten nach Dresden organisieren.

Anlaufzentrum des KER-C: Büro von Herrn Dipl.-Ing. Müller (Anlauf- und Kontaktstelle) (ab jetzt voraussichtlich rund um die Uhr besetzt). Rottluffer Straße 26 / 09116 Chemnitz Tel.: 0371-313530 Fax: 0371-313532 e-mail: 0371313530@t-online.de

Zu erwartende Einsatzgebiete: Schlammbeseitigung, Aufräumung, Sandsackfüllen

Benötigt wird: arbeitsfähige Helfer mit: Gummistiefeln, Schaufeln, Eimern, Transportmittel

Einsatz ab sofort, bereits feststehende Treffen Sonntag 8:00Uhr, 9:00Uhr sowie 13:00Uhr

Einsatzkoordinator in Chemnitz: Herr Jonas Lange Einsatzkoordinator vor Ort: Herr Andreas Müller

Es werden alle Schulelternsprecher dringendst gebeten, sich umgehend mit oben genannten Anlaufzentrum in Verbindung zu setzen. Gleiches gilt auch für alle anderen Hilfswilligen!

Wir danken den weit über 100 Helfern, die bereits vor Ort im Einsatz sind!

Die Sammelstelle für alle Sachspenden ist das DRK, Altchemnitzer Str. 26, Eingang Lothringer Straße. Die Telefonnummer lautet 0371-572900. Das DRK benötigt dringend Helfer, die Spenden von den verschiedenen Stellen in der Stadt zur Sammelstelle bringen. Wer also Zeit und ein Fahrzeug hat, möge sich dort bitte umgehend melden. Die Öffnungszeiten sind: Freitag bis 17:00, Sa. 8:00-17:00, So. 8:00-17:00,Mo 8:00-12:00+13:00-15:00,Die 8:00-12:00+13:00-16:00.

Wir bedanken uns bei der Bäckerei Pietschker für die Verpflegung.

Vielen Dank! Andreas Müller

KER-C ruft zur Hilfe für die Hochwasseropfer auf - DRK benötigt dringend Helfer

Liebe Eltern,

die Unwetterkatastrophe hat Sachsen schwer getroffen. Viele Mürger mußten ihre Häuser, Wohnungen und ihr gesamtes Hab und Gut verlassen und wohnen in Zelten oder anderen provisorischen Notunterkünften. Wasser, Strom und andere elementare Dinge des täglichen Bedarfes fehlen ganz oder sind Mangelware.

Neben der Sorge, wie man die schrecklichen Ereignisse irgendwie übersteht und was in Zukunft mit der Familie, der Wohnung, dem Haus bzw. der wirtschaftlichen Existenz wird, quält viele betroffene Eltern zusätzlich noch die Sorge um ihre Kinder. Zu den Arbeiten zum Wiederaufbau, zur Herrichtung, …. kommt für die Eltern die Notwendigkeit, sich um die Kinder kümmern zu müssen, welche weder in die Kindertagesstätten noch Schulen oder Horte gehen können.

Wir wollen den betroffenen Familien als ersten Schritt der Hilfe wenigstens die Sorge um ihre Kinder abnehmen und Ihnen den Rücken frei machen, für die Bewältigung Ihrer schweren Aufgaben in den Krisengebieten.

Den Kindern wollen wir die Möglichkeit erschließen, wieder sicher und weitgehend “normal” die nächsten Wochen verbringen zu können, mit allen normalen Dingen des täglichen Bedarfes und möglichst unter konkreter Betreuung und im Kreise vieler Chemnitzer Kinder.

Angesichts der Errichtung einer Zeltstadt von fast 10.000 Betten muß jeder die Dringlichkeit erkennen, daß hier etwas geschehen muß.

In diese Richtung zielt die Initiative des Vorstandes des Kreiselternrat Chemnitz zur Ermöglichung der schnellstmöglichen Erschließung von Evakuierungsreserven und der Aufforderung zur Solidarität!

Dipl.-Ing. Andreas Müller
Stellv. Vorsitzender des KER-C

Brief an Georg Milbradt, Ministerpräsident des Freistaat Sachsen

Brief an das Schulverwaltungsamt Chemnitz

Stadtverwaltung sorgt für Betreung der Kinder trotz geschlossener Schulen - KER-C dankt für sehr gute Organisation

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Herr Dr. Peter Seifert,
sehr geehrter Herr Brehm, sehr geehrter Herr Dr. Friedrich,

zu unserem großen Glück ist Chemnitz im Gegensatz zu anderen Gemeinden unseres Freistaates
einigermaßen glimpflich betroffen worden von der über Sachsen hereingebrochenen
Unwetterkatastrophe. Der Vorstand des Kreiselternrat hat sich deshalb heute zu einer Krisensitzung
zusammengefunden, um zu beraten, wie wir den anderen, wesentlich schlimmer (extentiell!)
betroffenenen Gemeinden helfen können.
Viele tausende Familien sind evakuiert, haben Wohnung oder Existenz verloren. Sie sind in
provisorischen Unterkünften untergebracht, von Schule und vernünftiger Freizeitgestaltung für die
betroffenen Kinder und Jugendlichen gar nicht zu reden.
Wir haben deshalb einstimmig beschlossen, am Freitag, den 16.08.2002, 12.oo Uhr mit einem Aufruf
an alle Chemnitzer Bürger, den Chemnitzer Stadtrat, die Chemnitzer Stadtverwaltung, das
Regionalschulamt Chemnitz sowie an die sächsische Landesregierung heranzutreten, unser Bemühen
um die Eröffnung von Wegen zur Unterbringung und Beschulung von Kinder betroffener (oder
mittlerweile z.T. fast ausgelöschter) Gemeinden an Chemnitzer Standorten zu ermöglichen und
zu unterstützen.
Wir treten deshalb mit der dringenden persönlichen Bitte aller Vertreter des Vorstandes des
Kreiselternrates Chemnitz an Sie heran, uns hierin unbedingt zu unterstützen. Wir sehen es als
eine unwiderbringliche Gelegenheit an, hier praktische Solidarität mit den betroffen Menschen zu
zeigen, und den betroffenen Kindern fernab der Katastrohe eine gesichterte Infrastruktur,
Unterbringung und Bildung zukommen zu lassen!
In der Hoffnung auf eine schnellstmögliche positive Reaktion der Stadtverwaltung gestatten wir uns
Ihnen anbei einen (noch nicht unbedingt vollständigen) Maßnahmenvorschlag (Anlage 1) zu
unterbreiten und verbleiben
mit freundlichen Grüßen,

Thomas Fenner Dipl.−Ing. Andreas Müller Dipl.−Ing. Uwe Stelzmann Jonas Lange

Dokument als PDF

Der Stadtschülerrat und der Kreiselternrat rufen zu Protestaktion auf!

Die Stadt Chemnitz führt im Rahmen der Haushaltssperre weitgehende Kürzungen im Bildungsbereich durch. Das bedeutet im Einzelnen z.B., daß bei den Unterrichtsmitteln der Grundschulen 36%, Mittelschulen 47% und den Gymnasien 52% der Mittel gekürzt werden sollen! Das hat zur Folge, daß nach der jährlichen Sammelbestellung den Schulen (fast) keine Mittel mehr zur Verfügung stehen.

Dadurch werden die allgemein bereits verbesserungswürdigen Lernbedingungen alarmierend verschlechtert. Es darf nicht vergessen werden, daß es sich dabei um die Zukunft der Schüler bzw. unserer Kinder und auch unseres Landes handelt. Bereits jetzt bleibt Deutschland in den Ergebnissen internationaler Studien (z.B. PISA) zum Teil weit zurück. Weitere Verschlechterungen in die Qualität der Bildung betreffenden Bereichen sind vor diesem Hintergrund in keiner Weise tragbar.

In der Vergangenheit hat sich gezeigt, daß durch den Einsatz von Eltern und Schülern bereits feststehende Beschlüsse zum Positiven geändert werden konnten. Bei der Schulnetzplanung hat unser aller Einsatz zu zuerst kaum vostellbaren Veränderungen und in Folge zu äußerst konstruktiver Zusammenarbeit gemeinsam mit Stadtverwaltung und Stadtratsfraktionen geführt.

Auch hier kann die direkte Beteiligung der Betroffenen eine Änderung dieser bedenklichen Situation bewirken.

An dieser Stelle hat der Stadtschülerrat dieInitiative ergriffen und führt eine Demostration gegendieses Vorhaben durch. Der Kreiselternrat der Stadt Chemnitz hat in der Sitzung vom 27. Mai beschlossen, sich an diesem Vorhaben zu beteiligen. Am 13. Juni 2002 um 16:30 treffen sich Schüler und Eltern aller Schularten zu einer Protestdemonstration auf demNeumarkt (zwischen Galerie Roter Turm und Rathaus).

Gestaltet diese Demo mit Euren Ideen zu einem austrahlenden Ereignis. Bitte folgt dem Aufruf von Schülerrat und Kreiselternrat und geht für die Belange unserer Schüler auf die Straße!

Felix Thurek,

stellv. Vors.

Stadtschülerrat Chemnitz

gez. Thomas Fenner

Vorsitzender KER-C

gez. Jonas Lange

AG Grundschulen KER-C

Schulnetz und Schulfinanzierung - 2 “Entscheidungen” im Stadtrat, welche mehr Fragen aufwerfen, als Wege zu weisen
WICHTIG: Aufruf an alle Schulen zum Thema Haushaltssperre

Haushaltssperre

An die Schulelternsprecher aller Chemnitzer Schulen

Liebe Eltern,

Die von der Stadt Chemnitz vorgesehene Haushaltssperre wird, wenn sie ohne unseren Widerstand wie beabsichtigt durchgeführt wird, katastrophal negative Folgen auf die Qualität der Bildung unserer Kinder haben.

Deshalb empfehlen wir zur Problematik Haushaltssperre folgende Vorgehensweise:

  1. Berufen Sie in Ihrer Schule schnellstmöglich (auf jeden Fall vor den Ferien!) die Schulkonferenz ein. Die Schulkonferenz muß nach §43 Absatz 6 des Schulgesetzes „unverzüglich einberufen werden“, wenn mindestens ein Viertel der Mitglieder „unter Angabe der Verhandlungsgegenstände dies beantragt“. Die notwendige Anzahl der Stimmen hat Ihre Elternvertretung entsprechend dem Schulgesetz in jedem Fall. Der Verhandlungsgegenstand ist zweifelsfrei mit der Vorlage dieses Schreibens des KER klar angegeben.
  2. Beschlüsse zur Anforderung und Verwendung von Haushaltsmitteln ist von der Schulkonferenz zu bestätigen oder abzulehnen. Wir appellieren deshalb eindringlich an alle Elternvertreter, dieser Vorgabe aus dem Gesetz nachzukommen und einen Beschluß in dieser Sache zu fassen. Nach einer Prüfung der Folgen für Ihre Schule wird Ihnen ein ablehnendes Votum gewiß leichtfallen. Zum Thema Mehrheit: Elternvertreter und Schülervertreter ergeben bei vollständigem Erscheinen zusammen die Hälfte der Stimmen. Eine einzige Stimmenthaltung eines Lehrer führt deshalb zur Annahme des Beschlusses, auch dann wenn alle anderen Lehrer dagegen stimmen. Eine namentliche Abstimmung wird vom Gesetz nicht vorgeschrieben und ist in diesem Fall als nicht akzeptable Beeinflussung der Mitglieder anzusehen. Nach Artikel 4 des Grundgesetzes besteht Gewissensfreiheit, d.h jedes Mitglied der Schulkonferenz kann seine Entscheidung mit gewissensmäßigen Bedenken begründen.
  3. Bitte informiert die Stadtverwaltung schriftlich über den Beschluß. Wir bitten ebenfalls um eine Information per email, Telefon oder Brief. Nur so können wir den Ablauf und vor allem den Erfolg der Aktion übersehen.

Wichtig ist, daß wirklich die deutliche Mehrzahl der Schulen sich beteiligen. Wenn sich die Schulen deutlich zu einer solchen Politik äußern, wird dieser Beschluß fallen müssen. Vor allem jetzt, zu einem Zeitpunkt wo PISA ganz andere Ausrichtungen nahelegt.

Für eventuelle Rückfragen oder andere Auskünfte stehen die Vertreter des KER bereit.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg mit dieser Aktion!

Mit freundlichen Grüßen,

Thomas Fenner

Der Stadtschülerrat und der Kreiselternrat rufen zu Protestaktion auf!

Die Stadt Chemnitz führt im Rahmen der Haushaltssperre weitgehende Kürzungen im Bildungsbereich durch. Das

bedeutet im Einzelnen z.B., daß bei den Unterrichtsmitteln der Grundschulen 36%, Mittelschulen 47% und den Gymnasien 52% der Mittel gekürzt werden sollen! Das hat zur Folge, daß nach der jährlichen Sammelbestellung den Schulen (fast) keine Mittel mehr zur Verfügung stehen.

Dadurch werden die allgemein bereits verbesserungswürdigen Lernbedingungen alarmierend verschlechtert. Es darf nicht vergessen werden, daß es sich dabei um die Zukunft der Schüler bzw. unserer Kinder und auch unseres Landes handelt. Bereits jetzt bleibt Deutschland in den Ergebnissen internationaler Studien (z.B. PISA) zum Teil weit zurück. Weitere Verschlechterungen in die Qualität der Bildung betreffenden Bereichen sind vor diesem Hintergrund in keiner Weise tragbar.

In der Vergangenheit hat sich gezeigt, daß durch den Einsatz von Eltern und Schülern bereits feststehende Beschlüsse zum Positiven geändert werden konnten. Bei der Schulnetzplanung hat unser aller Einsatz zu zuerst kaum vostellbaren Veränderungen und in Folge zu äußerst konstruktiver Zusammenarbeit gemeinsam mit Stadtverwaltung und Stadtratsfraktionen geführt.

Auch hier kann die direkte Beteiligung der Betroffenen eine Änderung dieser bedenklichen Situation bewirken.

An dieser Stelle hat der Stadtschülerrat dieInitiative ergriffen und führt eine Demostration gegendieses Vorhaben durch. Der Kreiselternrat der Stadt Chemnitz hat in der Sitzung vom 27. Mai beschlossen, sich an diesem Vorhaben zu beteiligen. Am 13. Juni 2002 um 16:30 treffen sich Schüler und Eltern aller Schularten zu einer Protestdemonstration auf demNeumarkt (zwischen Galerie Roter Turm und Rathaus).

Gestaltet diese Demo mit Euren Ideen zu einem austrahlenden Ereignis. Bitte folgt dem Aufruf von Schülerrat und Kreiselternrat und geht für die Belange unserer Schüler auf die Straße!

Felix Thurek,

stellv. Vors.

Stadtschülerrat Chemnitz
gez. Thomas Fenner

Vorsitzender KER-C

gez. Jonas Lange

AG Grundschulen KER-C

Beschluß des KER-C zur Zukunft des Leibnitzgymnasiums

Bezüglich der Veröffentlichungen zu den Privatisierungsüberlegungen betreffs des Gottfried-Leibnitz-Gymnasium faßten die Gremien des Kreiselternrat Chemnitz folgende Beschlüsse:

„Einer Betreibung des Gottfried-Leibnitz-Gymnasium als privates Gymnasium wird abgelehnt. Sollte seitens der Stadt Chemnitz oder seitens einer entsprechenden Anzahl Eltern/Schüler die Einrichtung eines Gymnasiums in freier Trägerschaft als unbedingt erforderlich angesehen werden, ist nur ein derzeit zum Erhalt vorgesehener Gymnasialstandort dem freien Träger anzubieten.”

(Sitzung der Elternvertreter aller Grund-, Mittel- und Förderschulen vom 27.05.2002 / 4 Enthaltungen Rest Zustimmung)
„Der Kreiselternrat AG Gymnasien stimmt der Einrichtung einer Privatschule nur außerhalb des Standortes des Gottfried-Leibnitz-Gymnasium und nur innerhalb des bestehend bleibenden gymnasialen Schulnetzes zu.”

(Sitzung der AG Gymnasien vom 28.05.2002 / 6 Ja-Stimmen + 1 Gegenstimme)

Presseerklärung zur Haushaltssperre - Vier Bereiche müssen von Einsparungen verschont bleiben

Betreff:

Haushaltdefizit 2002 in Chemnitz - Die Haushaltsperre und ihre Auswirkungen auf KiTas, Schulen, Horte und Jugendeinrichtungen


Die Stadt Chemnitz hat infolge zu erwartender Mindereinnahmen eine Haushaltsperre eingelegt. Mit der Haushaltsperre verbunden sind massive Einsparungen auch auf den Gebieten der Jugendarbeit und insbesondere der Schulen. Die hieraus resultierenden Folgen für die Betreibung von Schulen und Jugendeinrichtungen, der Gestaltung eines guten Unterrichts sowie in Bezug auf die Mehrbelastung der Eltern sind katastrophal!

Eine positive Begleitung der derzeit geplanten Einsparungen im Sinne eines Mittragens ist für den Kreiselternrat Chemnitz ausgeschlossen und er hat deshalb Herrn Andreas Müller verpflichtet, dies auch im Schulausschuß so mitzuteilen.

Gleichzeitig hat sich deshalb der Kreiselternrat Chemnitz nachdrücklich schriftlich an alle Entscheidungsträ- ger der Stadt Chemnitz gewendet, alles - und wirklich alles - zu unternehmen, um zumindest die nachfolgend an einigen, besonders bezeichnenden Auswirkungsbeispielen erläuterten Bereiche (Punkt 1 bis 4/Anlage 1) aus der Einsparmasse herauszuhalten:

  1. Einsparungen, welche sich direkt oder indirekt auf die Unterrichtsgestaltung auswirken

  1. Einsparungen, welche sich direkt oder indirekt als finanzielle Mehrbelastung für die Eltern auswirken

  1. Einsparungen, welche sich direkt oder indirekt auf den Betrieb von Jugeneinrichtungen auswirken

  1. Einsparungen bezüglich der, den Schulen zur eigenverantlichen Nutzung übergebenen Mitteln

Die Stadt Chemnitz hat bisher viel für die Jugendlichen getan, z.T. aus eigenem Antrieb, z.T. auf Drängen der in Chemnitz relativ starken und konstruktiv arbeitenden Bürgervertretungen (z.B.: Agenda, Umweltzentrum, Elternräte, Schülerräte, Vereine etc.). Wir haben gemeinsam gerungen, um das Beste für unsere Jugend. Manchmal gegeneinander, machmal miteinander! Dies ist kein einfacher Weg, wichtig aber ist letztlich das Resultat!

Der Kreiselternrat Chemnitz schätzt ein, daß es in Chemnitz ein, in vielen Punkten erfolgreicherer Weg im Sinne unserer Jugend ist, als in anderen Städten/Landkreisen des Freistaates. Hierauf können wir gemeinsam stolz sein. Aus diesem Grund beschäftigt sich der KER-C seit längerem damit, wie dies positiv in die Stadtwerbung eingebunden werden kann (Anlage 2).

Es ist insbesondere seit 2000 offensichtlich geworden, daß vieles möglich ist, wenn alle Seiten gemeinsam darum ringen, insbesondere bei so einem wichtigen Thema, wie die Gegenwart und Zukunft unserer Jugend. Sicher ist der Zielkonflikt aus Einsparungsnotwendigkeit und der Notwendigkeit zur noch besseren Sicherung der Entwicklung unserer Jugend ein großes Problem bei der Abwägung der Prämissen. Wir, der Kreiseltern- rat Chemnitz, sind aber optimistisch, daß es gelingen wird, Wege zu finden, auch diesen Zielkonflikt im Sinne der Kinder, der Eltern und der Stadt Chemnitz allgemein, positiv aufzulösen. In diesem Sinne bieten wir Ihnen unsere konstruktive Gesprächsbereitschaft an und wünschen allen riesigen Erfolg bei der Suche nach Alternativen!

gez. gez. gez. gez.

Thomas Fenner Dipl.-Ing. Andreas Müller Dipl.-Ing. Uwe Stelzmann Jonas Lange

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