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Stadtverwaltung sorgt für Betreung der Kinder trotz geschlossener Schulen - KER-C dankt für sehr gute Organisation

Mittwoch, August 14th, 2002

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Herr Dr. Peter Seifert,
sehr geehrter Herr Brehm, sehr geehrter Herr Dr. Friedrich,

zu unserem großen Glück ist Chemnitz im Gegensatz zu anderen Gemeinden unseres Freistaates
einigermaßen glimpflich betroffen worden von der über Sachsen hereingebrochenen
Unwetterkatastrophe. Der Vorstand des Kreiselternrat hat sich deshalb heute zu einer Krisensitzung
zusammengefunden, um zu beraten, wie wir den anderen, wesentlich schlimmer (extentiell!)
betroffenenen Gemeinden helfen können.
Viele tausende Familien sind evakuiert, haben Wohnung oder Existenz verloren. Sie sind in
provisorischen Unterkünften untergebracht, von Schule und vernünftiger Freizeitgestaltung für die
betroffenen Kinder und Jugendlichen gar nicht zu reden.
Wir haben deshalb einstimmig beschlossen, am Freitag, den 16.08.2002, 12.oo Uhr mit einem Aufruf
an alle Chemnitzer Bürger, den Chemnitzer Stadtrat, die Chemnitzer Stadtverwaltung, das
Regionalschulamt Chemnitz sowie an die sächsische Landesregierung heranzutreten, unser Bemühen
um die Eröffnung von Wegen zur Unterbringung und Beschulung von Kinder betroffener (oder
mittlerweile z.T. fast ausgelöschter) Gemeinden an Chemnitzer Standorten zu ermöglichen und
zu unterstützen.
Wir treten deshalb mit der dringenden persönlichen Bitte aller Vertreter des Vorstandes des
Kreiselternrates Chemnitz an Sie heran, uns hierin unbedingt zu unterstützen. Wir sehen es als
eine unwiderbringliche Gelegenheit an, hier praktische Solidarität mit den betroffen Menschen zu
zeigen, und den betroffenen Kindern fernab der Katastrohe eine gesichterte Infrastruktur,
Unterbringung und Bildung zukommen zu lassen!
In der Hoffnung auf eine schnellstmögliche positive Reaktion der Stadtverwaltung gestatten wir uns
Ihnen anbei einen (noch nicht unbedingt vollständigen) Maßnahmenvorschlag (Anlage 1) zu
unterbreiten und verbleiben
mit freundlichen Grüßen,

Thomas Fenner Dipl.−Ing. Andreas Müller Dipl.−Ing. Uwe Stelzmann Jonas Lange

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Der Stadtschülerrat und der Kreiselternrat rufen zu Protestaktion auf!

Donnerstag, Juni 13th, 2002

Die Stadt Chemnitz führt im Rahmen der Haushaltssperre weitgehende Kürzungen im Bildungsbereich durch. Das bedeutet im Einzelnen z.B., daß bei den Unterrichtsmitteln der Grundschulen 36%, Mittelschulen 47% und den Gymnasien 52% der Mittel gekürzt werden sollen! Das hat zur Folge, daß nach der jährlichen Sammelbestellung den Schulen (fast) keine Mittel mehr zur Verfügung stehen.

Dadurch werden die allgemein bereits verbesserungswürdigen Lernbedingungen alarmierend verschlechtert. Es darf nicht vergessen werden, daß es sich dabei um die Zukunft der Schüler bzw. unserer Kinder und auch unseres Landes handelt. Bereits jetzt bleibt Deutschland in den Ergebnissen internationaler Studien (z.B. PISA) zum Teil weit zurück. Weitere Verschlechterungen in die Qualität der Bildung betreffenden Bereichen sind vor diesem Hintergrund in keiner Weise tragbar.

In der Vergangenheit hat sich gezeigt, daß durch den Einsatz von Eltern und Schülern bereits feststehende Beschlüsse zum Positiven geändert werden konnten. Bei der Schulnetzplanung hat unser aller Einsatz zu zuerst kaum vostellbaren Veränderungen und in Folge zu äußerst konstruktiver Zusammenarbeit gemeinsam mit Stadtverwaltung und Stadtratsfraktionen geführt.

Auch hier kann die direkte Beteiligung der Betroffenen eine Änderung dieser bedenklichen Situation bewirken.

An dieser Stelle hat der Stadtschülerrat dieInitiative ergriffen und führt eine Demostration gegendieses Vorhaben durch. Der Kreiselternrat der Stadt Chemnitz hat in der Sitzung vom 27. Mai beschlossen, sich an diesem Vorhaben zu beteiligen. Am 13. Juni 2002 um 16:30 treffen sich Schüler und Eltern aller Schularten zu einer Protestdemonstration auf demNeumarkt (zwischen Galerie Roter Turm und Rathaus).

Gestaltet diese Demo mit Euren Ideen zu einem austrahlenden Ereignis. Bitte folgt dem Aufruf von Schülerrat und Kreiselternrat und geht für die Belange unserer Schüler auf die Straße!

Felix Thurek,

stellv. Vors.

Stadtschülerrat Chemnitz

gez. Thomas Fenner

Vorsitzender KER-C

gez. Jonas Lange

AG Grundschulen KER-C

Schulnetz und Schulfinanzierung - 2 “Entscheidungen” im Stadtrat, welche mehr Fragen aufwerfen, als Wege zu weisen
WICHTIG: Aufruf an alle Schulen zum Thema Haushaltssperre

Freitag, Juni 7th, 2002

Haushaltssperre

An die Schulelternsprecher aller Chemnitzer Schulen

Liebe Eltern,

Die von der Stadt Chemnitz vorgesehene Haushaltssperre wird, wenn sie ohne unseren Widerstand wie beabsichtigt durchgeführt wird, katastrophal negative Folgen auf die Qualität der Bildung unserer Kinder haben.

Deshalb empfehlen wir zur Problematik Haushaltssperre folgende Vorgehensweise:

  1. Berufen Sie in Ihrer Schule schnellstmöglich (auf jeden Fall vor den Ferien!) die Schulkonferenz ein. Die Schulkonferenz muß nach §43 Absatz 6 des Schulgesetzes „unverzüglich einberufen werden“, wenn mindestens ein Viertel der Mitglieder „unter Angabe der Verhandlungsgegenstände dies beantragt“. Die notwendige Anzahl der Stimmen hat Ihre Elternvertretung entsprechend dem Schulgesetz in jedem Fall. Der Verhandlungsgegenstand ist zweifelsfrei mit der Vorlage dieses Schreibens des KER klar angegeben.
  2. Beschlüsse zur Anforderung und Verwendung von Haushaltsmitteln ist von der Schulkonferenz zu bestätigen oder abzulehnen. Wir appellieren deshalb eindringlich an alle Elternvertreter, dieser Vorgabe aus dem Gesetz nachzukommen und einen Beschluß in dieser Sache zu fassen. Nach einer Prüfung der Folgen für Ihre Schule wird Ihnen ein ablehnendes Votum gewiß leichtfallen. Zum Thema Mehrheit: Elternvertreter und Schülervertreter ergeben bei vollständigem Erscheinen zusammen die Hälfte der Stimmen. Eine einzige Stimmenthaltung eines Lehrer führt deshalb zur Annahme des Beschlusses, auch dann wenn alle anderen Lehrer dagegen stimmen. Eine namentliche Abstimmung wird vom Gesetz nicht vorgeschrieben und ist in diesem Fall als nicht akzeptable Beeinflussung der Mitglieder anzusehen. Nach Artikel 4 des Grundgesetzes besteht Gewissensfreiheit, d.h jedes Mitglied der Schulkonferenz kann seine Entscheidung mit gewissensmäßigen Bedenken begründen.
  3. Bitte informiert die Stadtverwaltung schriftlich über den Beschluß. Wir bitten ebenfalls um eine Information per email, Telefon oder Brief. Nur so können wir den Ablauf und vor allem den Erfolg der Aktion übersehen.

Wichtig ist, daß wirklich die deutliche Mehrzahl der Schulen sich beteiligen. Wenn sich die Schulen deutlich zu einer solchen Politik äußern, wird dieser Beschluß fallen müssen. Vor allem jetzt, zu einem Zeitpunkt wo PISA ganz andere Ausrichtungen nahelegt.

Für eventuelle Rückfragen oder andere Auskünfte stehen die Vertreter des KER bereit.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg mit dieser Aktion!

Mit freundlichen Grüßen,

Thomas Fenner

Der Stadtschülerrat und der Kreiselternrat rufen zu Protestaktion auf!

Samstag, Juni 1st, 2002

Die Stadt Chemnitz führt im Rahmen der Haushaltssperre weitgehende Kürzungen im Bildungsbereich durch. Das

bedeutet im Einzelnen z.B., daß bei den Unterrichtsmitteln der Grundschulen 36%, Mittelschulen 47% und den Gymnasien 52% der Mittel gekürzt werden sollen! Das hat zur Folge, daß nach der jährlichen Sammelbestellung den Schulen (fast) keine Mittel mehr zur Verfügung stehen.

Dadurch werden die allgemein bereits verbesserungswürdigen Lernbedingungen alarmierend verschlechtert. Es darf nicht vergessen werden, daß es sich dabei um die Zukunft der Schüler bzw. unserer Kinder und auch unseres Landes handelt. Bereits jetzt bleibt Deutschland in den Ergebnissen internationaler Studien (z.B. PISA) zum Teil weit zurück. Weitere Verschlechterungen in die Qualität der Bildung betreffenden Bereichen sind vor diesem Hintergrund in keiner Weise tragbar.

In der Vergangenheit hat sich gezeigt, daß durch den Einsatz von Eltern und Schülern bereits feststehende Beschlüsse zum Positiven geändert werden konnten. Bei der Schulnetzplanung hat unser aller Einsatz zu zuerst kaum vostellbaren Veränderungen und in Folge zu äußerst konstruktiver Zusammenarbeit gemeinsam mit Stadtverwaltung und Stadtratsfraktionen geführt.

Auch hier kann die direkte Beteiligung der Betroffenen eine Änderung dieser bedenklichen Situation bewirken.

An dieser Stelle hat der Stadtschülerrat dieInitiative ergriffen und führt eine Demostration gegendieses Vorhaben durch. Der Kreiselternrat der Stadt Chemnitz hat in der Sitzung vom 27. Mai beschlossen, sich an diesem Vorhaben zu beteiligen. Am 13. Juni 2002 um 16:30 treffen sich Schüler und Eltern aller Schularten zu einer Protestdemonstration auf demNeumarkt (zwischen Galerie Roter Turm und Rathaus).

Gestaltet diese Demo mit Euren Ideen zu einem austrahlenden Ereignis. Bitte folgt dem Aufruf von Schülerrat und Kreiselternrat und geht für die Belange unserer Schüler auf die Straße!

Felix Thurek,

stellv. Vors.

Stadtschülerrat Chemnitz
gez. Thomas Fenner

Vorsitzender KER-C

gez. Jonas Lange

AG Grundschulen KER-C

Beschluß des KER-C zur Zukunft des Leibnitzgymnasiums

Dienstag, Mai 28th, 2002

Bezüglich der Veröffentlichungen zu den Privatisierungsüberlegungen betreffs des Gottfried-Leibnitz-Gymnasium faßten die Gremien des Kreiselternrat Chemnitz folgende Beschlüsse:

„Einer Betreibung des Gottfried-Leibnitz-Gymnasium als privates Gymnasium wird abgelehnt. Sollte seitens der Stadt Chemnitz oder seitens einer entsprechenden Anzahl Eltern/Schüler die Einrichtung eines Gymnasiums in freier Trägerschaft als unbedingt erforderlich angesehen werden, ist nur ein derzeit zum Erhalt vorgesehener Gymnasialstandort dem freien Träger anzubieten.”

(Sitzung der Elternvertreter aller Grund-, Mittel- und Förderschulen vom 27.05.2002 / 4 Enthaltungen Rest Zustimmung)
„Der Kreiselternrat AG Gymnasien stimmt der Einrichtung einer Privatschule nur außerhalb des Standortes des Gottfried-Leibnitz-Gymnasium und nur innerhalb des bestehend bleibenden gymnasialen Schulnetzes zu.”

(Sitzung der AG Gymnasien vom 28.05.2002 / 6 Ja-Stimmen + 1 Gegenstimme)

Presseerklärung zur Haushaltssperre - Vier Bereiche müssen von Einsparungen verschont bleiben

Samstag, April 27th, 2002

Betreff:

Haushaltdefizit 2002 in Chemnitz - Die Haushaltsperre und ihre Auswirkungen auf KiTas, Schulen, Horte und Jugendeinrichtungen


Die Stadt Chemnitz hat infolge zu erwartender Mindereinnahmen eine Haushaltsperre eingelegt. Mit der Haushaltsperre verbunden sind massive Einsparungen auch auf den Gebieten der Jugendarbeit und insbesondere der Schulen. Die hieraus resultierenden Folgen für die Betreibung von Schulen und Jugendeinrichtungen, der Gestaltung eines guten Unterrichts sowie in Bezug auf die Mehrbelastung der Eltern sind katastrophal!

Eine positive Begleitung der derzeit geplanten Einsparungen im Sinne eines Mittragens ist für den Kreiselternrat Chemnitz ausgeschlossen und er hat deshalb Herrn Andreas Müller verpflichtet, dies auch im Schulausschuß so mitzuteilen.

Gleichzeitig hat sich deshalb der Kreiselternrat Chemnitz nachdrücklich schriftlich an alle Entscheidungsträ- ger der Stadt Chemnitz gewendet, alles - und wirklich alles - zu unternehmen, um zumindest die nachfolgend an einigen, besonders bezeichnenden Auswirkungsbeispielen erläuterten Bereiche (Punkt 1 bis 4/Anlage 1) aus der Einsparmasse herauszuhalten:

  1. Einsparungen, welche sich direkt oder indirekt auf die Unterrichtsgestaltung auswirken

  1. Einsparungen, welche sich direkt oder indirekt als finanzielle Mehrbelastung für die Eltern auswirken

  1. Einsparungen, welche sich direkt oder indirekt auf den Betrieb von Jugeneinrichtungen auswirken

  1. Einsparungen bezüglich der, den Schulen zur eigenverantlichen Nutzung übergebenen Mitteln

Die Stadt Chemnitz hat bisher viel für die Jugendlichen getan, z.T. aus eigenem Antrieb, z.T. auf Drängen der in Chemnitz relativ starken und konstruktiv arbeitenden Bürgervertretungen (z.B.: Agenda, Umweltzentrum, Elternräte, Schülerräte, Vereine etc.). Wir haben gemeinsam gerungen, um das Beste für unsere Jugend. Manchmal gegeneinander, machmal miteinander! Dies ist kein einfacher Weg, wichtig aber ist letztlich das Resultat!

Der Kreiselternrat Chemnitz schätzt ein, daß es in Chemnitz ein, in vielen Punkten erfolgreicherer Weg im Sinne unserer Jugend ist, als in anderen Städten/Landkreisen des Freistaates. Hierauf können wir gemeinsam stolz sein. Aus diesem Grund beschäftigt sich der KER-C seit längerem damit, wie dies positiv in die Stadtwerbung eingebunden werden kann (Anlage 2).

Es ist insbesondere seit 2000 offensichtlich geworden, daß vieles möglich ist, wenn alle Seiten gemeinsam darum ringen, insbesondere bei so einem wichtigen Thema, wie die Gegenwart und Zukunft unserer Jugend. Sicher ist der Zielkonflikt aus Einsparungsnotwendigkeit und der Notwendigkeit zur noch besseren Sicherung der Entwicklung unserer Jugend ein großes Problem bei der Abwägung der Prämissen. Wir, der Kreiseltern- rat Chemnitz, sind aber optimistisch, daß es gelingen wird, Wege zu finden, auch diesen Zielkonflikt im Sinne der Kinder, der Eltern und der Stadt Chemnitz allgemein, positiv aufzulösen. In diesem Sinne bieten wir Ihnen unsere konstruktive Gesprächsbereitschaft an und wünschen allen riesigen Erfolg bei der Suche nach Alternativen!

gez. gez. gez. gez.

Thomas Fenner Dipl.-Ing. Andreas Müller Dipl.-Ing. Uwe Stelzmann Jonas Lange

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KITA-Tag Sachsen 2002

Samstag, April 27th, 2002

Unser Projekt “KITA−Tag für Sachsen” wäre nie in so schöner Form zu realisieren gewesen, hätte es nicht so viele fleißige Helfer
gegeben.

Unser Dank gilt daher allen unseren Freunden und Helfer. Ganz besonders der Stadtverwaltung Annaberg−Buchholz, Frau Linke, Frau Schröder, Herrn Tanzhaus, den Annaberg−Buchholzer Eltern mit Herrn Saurer an der Spitze, Herrn Fiedler vom Mosaik−Fanclub “Pas−Califax” Chemnitz, Frau Prof. Schuster von der Freien Universität Berlin, Frau Dr. Becherer vom DGB Chemnitz, dem Ministerium für Familie und Soziales für die teilweise finanzielle Unterstützung und natürlich für all die vielen aktiven Helfer die leider aus Platzmangel hier nicht einzeln genannt werden können.
Deshalb ein großes Dankeschön an dieser Stelle unseren Freunden, Unterstützern und allen aktiv Mitwirkenden, ohne
die unsere Idee eben nur eine Idee geblieben wäre.
KITA−Tag ????
Was ist denn das ???
Dieser KITA−Tag soll ein innovativer, kreativer Tag von Eltern, Kindern, Kitas, Horten und allen denen Kitas am Herzen liegen für Eltern, Kinder, Kitas und allen Interessenten sein. Dieser Tag lebt vom eigenen Mitgestalten und Mitwirken all derer, die ihr Aufgabenfeld oder ihre Liebe zu unseren Kindern haben bzw. sehen.

Wir möchten ein Podium schaffen auf dem sich Eltern, Pädagogen und Politiker gemeinsam an einem Tisch, über ihre Ansichten, Meinungen, Erfahrungen austauschen können. Es soll Eltern die sich für Elternarbeit interessieren, die Möglichkeit bieten sich noch intensiver einzubringen, besonders bei inhaltlichen Fragen. Für unsere Einrichtungen wollen wir die Möglichkeit schaffen sich und ihre Arbeit in der Öffentlichkeit endlich einmal würdigen präsentieren zu können, Erfahrungen auszutauschen, voneinander zu lernen.
Wir möchten aber vor allem die Öffentlichkeit erreichen und den Leuten die sich (aus welchen Gründen auch immer) nicht mit den Inhalten der Kitas beschäftigen, zu zeigen, Kitas sind mehr als ein Ort der Aufbewahrung !
Wir möchten die Inhalte und Ziele der Bildung in den Kitas, in stärkerem Maße der Öffentlichkeit vermitteln.
Vollständiger Text als PDF

Autor:

Thomas Fenner
amt. Vorsitzender Landeselternbeirat Kita und Horte

Protokoll der Sitzung der AG Gymnasien am 17. April

Donnerstag, April 18th, 2002

Beratung der AG Gymnasien des Kreiselternrat Chemnitz vom 17.04.2002

Beginn: 19.3o Uhr

Ende: 21.3o Uhr

Teilnehmer:

  1. Schulsprecherin Heisenberg-Gymnasium

  2. Stellv. Schulsprecher Gymnasium Hohe Straße

  3. Schulsprecher Leibnitz-Gymnasium

  4. Schulsprecher Gymnasium Einsiedel

  5. Schulsprecher Humboldt-Gymnasium

  6. Vorsitzender des KER-C

  7. 1. Stellv. Vorsitzender des KER-C

Inhalt:

1. Die AG Gymnasien wurde über die Problematik Schulauswahl/Schülerlenkung im Rahmen der Bewerbungen für die Einschulung im Schuljahr 2002/03 informiert.
Folgende Schwerpunkte wurden besprochen:
- es wurde deutlich gemacht, daß die Nichtaufnahme von Schülern an 2 Schulen unumgänglich und absolut notwendig war und ist.
- dem Vertreter des Humboldt-Gymnasium wurde auf Anfrage dargelegt, daß Humboldt- und Kepler-Gymnasium bezüglich der Einschulung (im Humboldt-Gymnasium 1 Zug/ im Kepler- Gymnasium 2 Züge) unbedingt als Einheit zu betrachten ist. In diesem Zusammenhang wur- de von der Arbeitsgruppe nochmals an den Solidargedanken appeliert!

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Thesen zur Arbeit eines Landeselternrates

Sonntag, März 24th, 2002

Liebe Eltern,

aus aktuellem Anlaß wurde durch den KER-C ein Thesenpapier erarbeitet, welches die Grundlage zu einer dringend notwendigen Reform der Landeselternvertretung sein sollte.

Auf der Sitzung des KER-C mit den Grund- und Mittelschulen wurde die Notwendigkeit einer Reform des Landeselternrates (LER) festgestellt und das Thesenpapier nach der Vorstellung durch den Vorstand einstimmig als Diskussionsgrundlage bestätigt.

Dieses Papier wurde vom KER-C den anderen Elternvertretungen in Sachsen als Diskussiongrundlage für die zukünftige Vertretung der Kreiselternräte auf Landesebene vorgelegt. Weitere Zuarbeiten können Sie an den Vorstand senden - in den nächsten Sitzungen werden wir uns weiterhin mit diesem Thema beschäftigen.

Euer Kreiselternrat


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Rahmenplanung des KER-C

Samstag, März 23rd, 2002
SCHULENTWICKLUNGSKONZEPTION
FÜR DIE STADT CHEMNITZ
BIS ZUM JAHRE 2010
ZUKUNFTSSICHERUNG
FÜR DIE JUNGE GENERATION
Diese Konzeption ist eine Initiative interessierter Bürger
der Stadt Chemnitz für eine zukunftsorientierte,
familienfreundliche Entwicklung im Bereich
Kinderbetreuung, Bildung und Ausbildung.

Vorwort

In den alten Bundesländern wurde unter Bezug auf abnehmende Schülerzahlen ein steter Rückbau der Schullandschaft vorgenommen. Dies führte zu einer übermäßigen Zentralisierung und Konzentration sowie zu weiten Schulwegen. Zwar konnten kurzzeitig Einsparungen an Personal sowie bei den Gebäudeinstandhaltungs- und Gebäudebetriebskosten erreicht werden, gleichzeitig aber wurde der Aufwand für den Schülertransport dramatisch größer und die sozialen Folgen nicht mehr beherrschbar. Der mit zahlreichen Gutachten hinterlegte sogenannte Vorteil großer Schulen mit Mehrzügigkeit und starken Klassenverbänden wurde u.a. infolge der fehlenden ergänzenden Lehrerhinterlegung (zusätzliche Kräfte statt Abbau!) als nicht zutreffend entlarvt. Statt dessen kam es insbesondere in den alten Bundesländern zu einem immer stärkeren
Qualitätsverlust auf dem Gebiet der Schulbildung. Überbelegung der Klassen und Schulen, weite Schulwege, soziale Spannungen und fehlende Wettbewerbsfähigkeit der Schulabgänger sind die negativen Begleiterscheinungen dieser Fehlentwicklungen.

Dies veranlaßte eine Reihe von Landesregierungen der alten Bundesländer zu einem grundsätzlichen Umdenken auf diesem Gebiet und daraus resultierenden gigantischen Anstrengungen zur Umkehr dieser negativen Prozesse. Vorreiter war Hessen unter der von Herrn Koch geführten CDU-FDP-Landesregierung mit seiner massiven Lehrerabwerbung. Nun folgen die SPDgeführte Landesregierung Nordrhein-Westfalens mit einem zusätzlichen Finanzprogramm “Schulen” in Höhe von 2,2 Milliarden DM und andere Bundesländer.

Damit unser Freistaat Sachsen nicht erst die gleichen schmerzlichen Erfahrungen wie die alten Bundesländer machen muß, ist es wichtig, das Flaggschiff Bildung jetzt schnellstmöglich auf einen neuen Kurs zu bringen. Selber Erfahrung machen ist wichtig und notwendig. Besser und klüger ist es aber, aus den Fehlern anderer zu lernen und einen besseren Weg zu suchen. Nicht Lehrerabbau sondern zusätzliche Lehrereinstellung, nicht Konzentration sondern Eingehen auf die Individualität, nicht Verlängerung der Schulwege sondern Erhaltung und Verkürzung, nicht sinkende Aufwendungen im Bildungs- und Schulsektor sondern bleibende bzw. steigende …. nur so kann unserer Jugend eine Bildung ermöglicht werden, die sie in der zunehmend globalen Wissensgesellschaft konkurrenz- und handlungsfähig werden läßt. Dies ist kein Wunsch, sondern eine Verpflichtung für alle Bürger dieses Landes, welche auf diesen Prozeß einwirken können, sei es in ihrer beruflichen, in ihrer parlamentarischen oder außerparlamentarischen Tätigkeit. Sie ist untrennbarer Bestandteil des Generationenvertrages.

Mit der Erstellung einer zukunftsorientierten Schulnetzplanung leisten wir, die wir jetzt in der Pflicht sind, unseren Beitrag hierzu. Dabei darf es uns nicht schrecken, daß für die Umsetzung der Rahmenplanung Geldmittel in Größenordnungen umverteilt werden müssen, daß Abstriche bei anderen Investitionen (z.B. im Straßenbau) erfolgen werden. Das dies möglich ist, hat Nordrhein-Westfalen bewiesen, welches die zusätzlichen 2,2 Milliarden DM für sein Schulprogramm ohne zusätzliche Schulden aufbringt. Investitionen in die Bildung sind Investitionen in die Zukunft, sowohl in die Zukunft unserer Kinder als auch unserer Städte und Gemeinden. Insbesondere unsere Kinder müssen uns dies Wert sein.

In diesem Sinne wünschen die Vertreter der Arbeitsgruppe Rahmenplanung des Kreiselternrates allen Beteiligten eine
erfolgreiche Arbeit und gutes Gelingen.

Dipl.-Ing. Andreas Müller
Leiter der Arbeitsgruppe Rahmenplanung des Kreiselternrates Chemnitz

Vollständige Rahmenplanung als PDF