Archiv für Kategorie: Schulschließungen

Sitzung der AG Mittelschulen am 24.04.2007

Donnerstag, April 12th, 2007

Liebe Mitglieder der AG Mittelschulen
liebe Vorstandsmitglieder,

hiermit möchte ich Sie im Auftrag des Vorstandes recht herzlich zu unserer nächsten Zusammenkunft der Arbeitsgruppe Mittelschulen des Kreiselternrates Chemnitz einladen.

Wir würden uns freuen, Sie

am 24.04.2007
um 18.oo Uhr

in der Mittelschule Altendorf, Ernst-Heilmann-Straße, 09116 Chemnitz Altendorf
begrüßen zu dürfen.

Hauptthema ist die Definition notwendiger Reaktionen auf das im Wesentlichen von der langjährigen Schulpolitik des Schulbürgerbermeisters verursachte, katastrophale Einschulungsverhalten bezüglich Mittelschulen in Chemnitz und das hieraus resultierende nur noch schwer abwendbare Sterben weiterer Mittelschulen in Chemnitz.

Ihre Teilnahme ist diesmal besonders wichtig, zumal wir voraussichtlich einen sehr hochrangigen Gast der Stadt begrüßen dürfen, welcher sich ein eigenes Bild machen möchte.

Mit freundlichem Gruß

i.A. des Vorstandes
Andreas Müller
- Vorsitzender des Kreiselternrat Chemnitz -

Einladung als PDF.

Umzug der Albert-Schweitzer-Mittelschule?

Mittwoch, April 11th, 2007

Es ist traurig, wenn von zwei Mittelschulstandorten nur einer überleben kann. In Chemnitz reicht das aber nicht immer, manchmal müssen unbedingt beide Schulen unter die Räder kommen.
Als die Kopernikus-MS zur Aufhebung anstand, war leider nicht viel zu verhindern. Was aber anschließend angedacht war, stellte sich leider - sicherlich aus unglücklicher Verkettung von Umständen - erst heraus, als zum Überdenken und zu einer Diskussion keine Möglichkeit mehr bestand.
Was ist geplant? Nachdem die Kopernikus-MS aufgehört hat zu existieren, soll nun die Albert-Schweitzer-MS dorthin umziehen. Nebeneffekte u.a.: Das beliebte Ganztagsprofil kann nicht mehr wie bisher aufrechterhalten werden und man ist auch weit weg von Natur, finanziellen(!) Förderern, die auch noch Schulsanierung auf eigene Kosten machen wollten etc..
Bitte lesen Sie den offenen Brief des Elternrates der Schule und den Kommentar von Andreas Müller, dem Vorsitzenden des KER-C.

Stellungnahme zur geplanten Aufhebung der Karl-Liebknecht-GS

Montag, April 2nd, 2007

Wenn wir uns gefragt haben, warum ein hochkompetenter Vertreter des KER-C im Schulausschuß anscheinend wenig erwünscht ist, so hatten wir bereits mit dem Desaster der Anmeldezahlen der Mittelschulen in diesem Jahr einige Klarheiten.
Wieviel mehr gingen uns aber die Augen auf, wie oft haben wir mit dem Kopf geschüttelt, als wir uns mit den zwei vorliegenden Beschlußvorlagen zur geplanten Aufhebung der Karl-Liebknecht-GS beschäftigen mußten!
Wir danken den Mitgliedern des KER-C für die postiven Rückmeldungen zu dem vorgelegten Entwurf.
Endgültige Stellungnahme als PDF

OFFENER BRIEF ZU DEN MITTELSCHULEN IN CHEMNITZ

Dienstag, März 20th, 2007

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,
sehr geehrte Damen und Herren Stadträte,
sehr geehrte Damen und Herren der Sächsischen Bildungsagentur,
sehr geehrte Damen und Herren von Schulverwaltungs- und Jugendamt,
liebe Vertreter des Kreiselternrates und des Stadtschülerrates Chemnitz,

am Samstag, den 17.03.2007 wurden in der Presse die bisherigen Anmeldungen im Mittelschulbereich veröffentlicht. Zu unserer großen Enttäuschung sehen wir uns bestätigt in der Auffassung, daß die letzten Schulschließungen im Mittelschulbereich in keinster Weise der Stabilisisierung des Chemnitzer Schulnetzes dienten, sondern das Problem nur immer weiter in das Stadtinnere holten und weiter verschärften.

Im Zuge der letzten Schulschließungen wurden im Wesentlichen die Randschulen der Stadt Chemnitz zur Schließung ausgewiesen, so die Mittelschulen in Grüna, Wittgensdorf und Harthau. Der Kreiselternrat Chemnitz hat immer davor gewarnt, diese Schulen zu opfern, nicht zuletzt mit dem Bürgerbegehren 2005 dies zu verhindern versucht bzw. mit der ablehnenden Aussage in der vor wenigen Tagen eingereichten Stellungnahme zur Schließung der Mittelschule Wittgensdorf.

Mittlerweile ist der komplette Norden und Süden von Chemnitz “Mittelschulfrei”!

Während sachsenweit die “.. allermeisten Mittelschulen und Gymnasien entspannt das neue Schuljahr planen ..” (Zitat Sächsische Zeitung) tituliert die Freie Presse in Chemnitz: “.. Hälfte der Chemnitzer Mittelschulen mit zu wenigen Anmeldungen ..”. So sind in der Freien Presse allein 5 vom 10 (+2) Mittelschulen der Stadt Chemnitz aufgeführt, die derzeit gerade so knapp eine bzw. gar keine Klasse bilden.

Es ist nicht zu leugnen, daß sich die Schülerzahlen derzeit im Oberstufenbereich halbiert haben. Wir möchten jetzt auch nicht eine Diskussion führen, ob sich die Schülerzahlen zukünftig wieder drastisch oder weniger drastisch erhöhen, sondern uns darauf beschränken, daß sie soweit anwachsen, daß bisherige Prognosen zu Kindertagesstätten längst revidiert und Neueröffnungen vorgenommen werden mußten, ohne daß Wartezeiten in einigen Stadtteilen ausgeschlossen werden konnten.

Beschränken wir uns auf den derzeitigen Stand einer Halbierung der Schülerzahlen gegenüber 1988/9 (dem Ende der DDR), muß dem gegenüber gesetzt werden, daß sich die Anzahl der noch einschulberechtigten öffentlichen Mittelschulen in Chemnitz bereits auf weniger als ein Drittel gegenüber dem Stand 1998 reduziert hat und bei weiteren potentiellen Schließungen auf unter ein Viertel absinken kann! Dies wäre die weitgehende Verabschiedung der Stadt Chemnitz aus diesem Schulbereich! Ein völlig undenkbares Szenario!

In den letzten 10 Jahren geschlossene oder zur Aufhebung ausgewiesene öffentliche Mittelschulen:
01 Alexander-v.-Humboldt-Mittelschule
02 Baumgartenschule Grüna
03 Blaise-Pascal-Mittelschule
04 Dr.-Theodor-Neubauer-Mittelschule
05 Emanuel-Gottlieb-Flemming-Mittelschule
06 Gottfried-Keller-Mittelschule
07 Johann-Gottfried-Herder-Mittelschule
08 Karl-Liebknecht-Mittelschule
09 Kirchner-Mittelschule Wittgensdorf (incl. ihrer Außenstelle MS “Röhrsdorf”)
10 Käthe-Kollwitz-Mittelschule
11 Max-Plank-Mittelschule
12 Mittelschule Borna
13 Mittelschule Harthau (incl. ihrer Außenstelle MS “Einsiedel”)
14 Mittelschule Markersdorf
15 Mittelschule Rabenstein
16 Nikolaus-Kopernikus-Mittelschule
17 Pablo-Neruda-Mittelschule
18 Schlossschule Mittelschule
19 Theodor-Körner-Mittelschule
20 Valentina-Tereschkowa-Mittelschule
21 York-Mittelschule

Bereits davor geschlossene öffentliche Mittelschulen:
22 Mittelschule Siegmar (später zeitweise Außenstelle der Mittelschule Schönau)
23 R.-Koch-Mittelschule
24 Otto-Lilienthal-Mittelschule
25 Mittelschule “Einsiedel” (später zeitweise Außenstelle der Mittelschule Harthau)

Noch zur Einschulung freigegebene öffentliche Mittelschulen:
01 Albert-Schweitzer-Mittelschule
02 Annen-Mittelschule
03 Friedrich-Adolf-Wilhelm-Diesterweg-Mittelschule
04 Georg-Weert-Mittelschule
05 Josephinenschule -MS -
06 Mittelschule Altendorf
07 Mittelschule “Am Flughafen”
08 Mittelschule Reichenbrand
09 Mittelschule Schönau
10 Untere Louisenschule -MS-

Noch zur Einschulung freigegebene öffentliche Mittelschulen mit Sonderkonzepten:
11 Jan-Amos-Comenius-Mittelschule (Sonderschule: Sportschule)
12 Chemnitzer Schulmodell Abrecht-Dürer-Schule (Sonderpädagogisches Konzept)

Von ehemals mindestens 35(+2) Mittelschulen dürfen somit derzeit noch 10(+2) Mittelschulen einschulen.

Recht zu erhalten ist nicht immer schön, kann sogar mitunter sehr weh tun.

Das derzeitige mehrfache Nichterreichen der notwendigen Schülerzahlen trotz Reduzierung der Mittelschulen auf unter ein Drittel in Chemnitz, während in anderen Landesteilen Sachsens die “… allermeisten Mittelschulen und Gymnasien entspannt das neue Schuljahr planen …” (Zitat Sächsische Zeitung), läßt leider keinen anderen Schluß mehr zu, als daß die vom längjährigen Schulbürgermeister verfolgte Politik im Mittelschulbereich tatsächlich als grundlegend gescheitert angesehen werden muß und die Stadt Chemnitz deswegen heute vor kaum lösbaren Problemen steht.

Die Schließung der Randschulen hat dazu geführt, daß große Teile potentieller Mittelschüler der Stadtteile Röhrsdorf, Wittgensdorf, Glösa-Draisdorf, Heinersdorf, Ebersdorf, Euba, Kleinolbersdorf-Altenhain, Einsiedel, Erfenschlag, Harthau, Klaffenbach, Hutholz, Mittelbach und Grüna sowie geringere Teile der Stadtteile Reichenhain und Adelsberg sich nicht mehr im “Oberzentrum” Chemnitz beschulen lassen, sondern statt dessen in Umlandgemeinden ausweichen.

Unterstützt wird dieser Prozess durch deutlich höhere Mittelbereitstellungen der Umlandgemeinden für ihre Schulen sowie durch eine teilweise deutliche kostengünstigere Schülerbeförderung dort. So sind die schülerbezogenen Mittelbereitstellungen in den Umlandgemeinden zum Teil doppelt so hoch, wie in Chemnitz.

Die jahrelange zu geringe Mittelbereitstellungen in Chemnitz tut allen Schularten weh. Die Mittelschulen als sozialer Brennpunkt trifft es besonders hart. Der Hilfeschrei der Mittelschulen im vergangenen Jahr verstummte leider viel zu schnell wieder und führte zu keiner Verbesserung in Chemnitz.

Die Flucht ins Umland und - seit der Öffnung der Bildungsempfehlung für Gymnasien auch dorthin - ist derart konsequent und massiv, daß bereits zeitnah das Funktionieren eines die Kinder erfolgreich auf das spätere Leben vorbereitenden Mittelschulbetriebes trotz größter Anstrengungen der Lehrerschaft und Schulleitungen immer problematischer wird.

Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, daß es sich diesmal nicht um ein Problem der Landesschulpolitik handelt, sondern hausgemacht ist.

Die Oberbürgermeisterin der Stadt Chemnitz, Frau Barbara Ludwig, hat sofort nach ihrem Amtsantritt unter ihrer Leitung einen Arbeitskreis zur Fachkräfteproblematik eingerichtet, der hervorragend arbeitet und bereits jetzt erste Verbesserungen veranlasst hat. In ihm sind neben der CWE, der IHK, der Kreishandwerkerschaft, der Agentur für Arbeit, der Sächsischen Bildungsagentur, dem DGB, dem Arbeitskreis “Schule-Wirtschaft” und der BWC unter anderem auch Frau Hetzel und Herr Müller vom Kreiselternrat sowie Herr Hufenbach vom Stadtschülerrat vertreten.

Der Kreiselternrat Chemnitz bittet Frau Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig ausdrücklich darum, unter ihrer Leitung einen analogen Arbeitskreis “Mittelschulen” einzurichten, welcher eine grundlegende Änderung der Stadtpolitik im Mittelschulbereich und - was noch viel wichtiger ist - eine deutliche Verbesserung bei den Mittelschulen insgesamt - bewirken soll. Es ist hierbei höchste Eile geboten.

Ohne die Entscheidungsmöglichkeiten der Oberbürgermeisterin bei der Belegung einer solchen Arbeitsgruppe einschränken zu wollen, möchten wir empfehlen, neben Herrn Näther (Schulverwaltungsamt) und Herrn Pethke (Jugendamt) sowie eines Vertreters der Sächsischen Bildungsagentur vor allem Schulleiter, Vertreter der Jugendeinrichtungen (Ganztagsschulen) sowie des Kreiselternrates Chemnitz und Stadtschülerrats Chemnitzes anzusprechen.

Wir möchten gleichzeitig die Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig ausdrücklich darum ersuchen, Ihre gesamte Kompetenz und Kraft als Oberbürgermeisterin dafür einzusetzen, daß im Rahmen der Lenkungsgespräche an allen 10 (+2) Mittelschulen Klassen eröffnet und der Mitwirkungsentzug durch das SMK für diese Jahrgangsstufe in jedem Fall verhindert wird.

Wir bieten schon heute sowohl für den Arbeitskreis “Mittelschulen” als auch für die Lenkungsgespräche unsere Mitarbeit an.

Mit freundlichem Gruß

gez. Andreas Müller
- Vorsitzender des Kreiselternrat Chemnitz -

gez. Ines Hetzel
- 1. Stellv. Vorsitzende des Kreiselternrat Chemnitz -

gez. Jonas Lange
- Stellv. Vorsitzender des Kreiselternrat Chemnitz -

gez. Sonja Grundmann
- Stellv. Vorsitzende des Kreiselternrat Chemnitz -

gez. Bernd Günther
- Stellv. Vorsitzender des Kreiselternrat Chemnitz -

gez. Annett Beitzel
- kooptiertes Vorstandsmitglied und Vorsitzende Arbeitsgruppe Förderschulen des Kreiselternrat Chemnitz -

Kultusminister Flath: Keine Einschnitte ins Schulnetz mehr in den nächsten 10 - 15 Jahren

Sonntag, Dezember 3rd, 2006

Während der Sitzung des Landeselternrates, am 2. Dezember 2006 in Dresden, teilte der Staatsminister für Kultus, Steffen Flath, mit, daß es im Hinblick auf die Schullandschaft und die laufenden Haushaltsverhandlungen bis auf einige wenige Ausnahmen mindestens in den nächsten 10 - 15 Jahren keine weiteren Einschnitte in das Schulnetz geben wird.

Das sind doch mal gute Nachrichten!

Zum geäußerten Wunsch nach mehr Schulpsychologen zur vorbeugenden Betreuung direkt an den Schulen sieht er derzeit nicht die Möglichkeit zur Einsetzung zusätzlicher Mittel. Allerdings erkannte er den Nachholbedarf im Vergleich zu anderen Ländern durchaus an.

Update 04/12/06: Die hier wiedergegebenen Aussagen wurden inzwischen durch das Sächsische Staatsministerium für Kultus schriftlich per Email bestätigt und erweitert. Der Text oben wurde entsprechend angepaßt.

Klagen der Eltern aus Mittelbach gegen das SMK am 30.06.2005 eingereicht. Gericht setzt Streitwert auf astronomischen Wert von 60.000 €

Dienstag, Juli 5th, 2005

Zur Deckung der Gerichtskosten bitten wir Euch die Eltern bei dieser Klage zu unterstützen:

Kto: Kreiselternrat Chemnitz
Norbert Okoniewski
Kto-Nr.: 604501857
BLZ: 760 100 85
bei der Postbank

Das Verwaltungsgericht Chemnitz hat den Streitwert auf 60.000 € festgesetzt. Wir brauchen aufgrund dieser Entscheidung, die für uns ehrlich gesagt nicht nachvollziehbar ist, nur für die Gerichtskosten über 1.500 €. Die Kosten für den Rechtsanwalt sind gesichert. Wer uns helfen kann den bitten wir um eine Überweisung, auch in geringer Höhe, an das oben genannte Konto.
Sollten wir die Klage gewinnen, was wir hoffen, werden wir mit Euch gemeinsam entscheiden wie das eingezahlte Geld, welches ja dann zurückerstattet wird, sinnvoll zugunsten unserer Kinder eingesetzt werden kann. Wenn wir Euren Namen veröffentlichen dürfen schreibt einfach in den Verwendungszweck Euren Nachnamen.

Die Verfahren tragen die Aktenzeichen: 2K 897/05 und 2K 898/05 beim Verwaltungsgericht Chemnitz.

beigesteuert haben unter anderen bisher:

IB Okoniewski
SachsTec Chemnitz
Ingenieurbüro Andreas Müller

Wichtige Info zum Bürgerbegehren - Stadt Chemnitz verwehrt 24.000 Chemnitzern die Stimme und verschanzt sich hinter auslegbaren Formalitäten!

Donnerstag, Juni 23rd, 2005

Initiatoren prüfen rechtliches Vorgehen bei Versagen der Zulässigkeit durch den Stadtrat!

PresseInformation
375

Chemnitz, 23. Juni 2005
· Bürgerbegehren für den Erhalt von Grund- und Mittelschulen
· Inhalt der Anträge überschreitet die Gestaltungsmöglichkeiten der Stadt Chemnitz
· Stadtrat entscheidet im Juli über Zulässigkeit
Nach eingehender rechtlicher Prüfung der beiden Bürgerbegehren zum Erhalt von Grund- und Mittelschulen kommt die Verwaltung zu dem Ergebnis, dass diese aus formalen und inhaltlichen Gründen nicht zulässig sind.
In den Anträgen wird gefordert, dass die Stadt Chemnitz “dauerhaft” alle Schulen in ihrer Trägerschaft “fortführt” und diese einer “… potentiellen Schließungsgefahr entzieht…”.
Eine dauerhafte Erhaltung aller Chemnitzer Grund- und Mittelschulen ist im Ergebnis rechtlich nicht möglich, weil dies einerseits vom zukünftigen Bestehen oder Nichtbestehen eines öffentlichen Bedürfnisses abhängig ist, anderseits die Feststellung dieses öffentlichen Bedürfnisses in der Kompetenz des Freistaates Sachsen steht und wesentlich von der demografischen Entwicklung abhängt.
Gegen den bereits erfolgten Mitwirkungsentzug des Freistaates Sachsen an der Unterhaltung der betroffenen Schulen steht der Stadt Chemnitz lediglich noch der Verwaltungsrechtsweg offen. Die Entscheidung darüber ist aber nicht einem Bürgerbegehren zugänglich.
Im Verlauf der Prüfung kommt die Stadtverwaltung Chemnitz weiterhin zu dem Ergebnis, dass es im Bürgerbegehren auch formelle Mängel gibt.
So sind Prognosen darüber erforderlich, welche Kosten mit der angestrebten Maßnahme verbunden sind und wie diese im Rahmen des Haushaltsrechts gedeckt werden können. Die vorliegenden Bürgerbegehren enthalten keine Kostenschätzung und nur einen sehr pauschalen Kostendeckungsvorschlag.
Weiterhin sind die Fragen beider Bürgerbegehren sehr komplex und verschachtelt gestellt. Für den Bürger ist nicht ohne weiteres zu erkennen, welchen Inhalt das Bürgerbegehren hat und welche Konsequenzen seine Befürwortung oder Ablehnung nach sich zieht. Eindeutigkeit und Klarheit einer zur Entscheidung gestellten Frage eines Bürgerbegehrens sind aber grundlegende Voraussetzungen, damit der Bürger überhaupt in die Lage versetzt wird, in freier Selbstbestimmung Gemeindeangelegenheiten zu entscheiden.
Die Entscheidung über die Zulässigkeit eines Bürgerbegehrens ist dem Stadtrat vorbehalten. Eine entsprechende Beschlussvorlage ist für die Stadtratssitzung am 13. Juli 2005 vorgesehen.

Andreas Bochmann
Pressesprecher

Zur Beantwortung von Fragen steht Herr Motzkus (488-1931) bis heute 14 Uhr zur Verfügung.

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Hat die Stadt versagt?
Der Stadtrat hat nur in wenigen Punkten der Mitwirkungsentzugs und Schließungsorgie den Kampf angesagt.
Tenor: lediglich im Bereich der 7. Klassen wird gehandelt, aber nur halbherzig.

Stadt mit Bürgernähe stellen sich die Bürger anders vor.

Ankündigung und Realität, ein beschämendes Zeugnis für die Stadträte in Chemnitz.
Ein kleiner Auszug zum wundern:

Die Stadtverwaltung wehrt sich
Weitere Schulschließungen

Chemnitzer Morgenpost, Freitag, 6. Mai 2005:

“Das ist langsam absurd“, meint Bürgermeister Berthold Brehm (CDU). „Wir lehnen die Aufhebungen der Schulen ab.“ Heute schickt er per Fax die Stellungnahme der Stadt ans Kultusministerium. Das möchte in Chemnitz - über den in der Stadt beschlossenen Schulnetzplan hinaus - zwei Grundschulen und zwei Mittelschulen schließen.

Brehm geht nur in einem Punkt der ministerialen Forderungen mit: „Dass in sieben Mittelschulen in diesem Jahr keine fünfte Klasse gebildet wird. Aber gegen die gleitenden Aufhebungen der Mittelschulen Grüna und Wittgensdorf wehren wir uns.“ Brehm ist überzeugt, dass die Chemnitzer Planung richtig ist: „Wir organisieren jetzt den absoluten Tiefpunkt der Geburtenzahlen, wissen aber, dass ab 2008 alle 19 von uns geplanten Mittelschulen gefüllt sind.“

Auch in puncto Grundschulen stellt sich die Verwaltung quer. „Die Ministeriumsvorschläge sind überhaupt nicht nachvollziehbar. Wir kommen in Mittelbach und Klaffenbach dieses Jahr auf 15 Schüler. Die Schulen zu schließen macht keinen Sinn.“ Brehm betont: „Bis 2010 sind alle unsere Grundschulen gesichert.“

Das Ministerium entscheidet endgültig bis zum 27. Mai. Und dann? Brehm: „Wenn es die Schulen trotzdem schließen will, können wir überlegen, zu klagen. Bislang hat der Freistaat alle derartigen Prozesse gewonnen.“ Ob in den nächsten Jahren Ruhe in der Schulpolitik einzieht, bezweifelt Brehm: „Wir wissen ja, wo das bearbeitet wird - im Finanzministerium. Und wenn die Finanzen die Zielvorgabe für alles sind, kann immer wieder etwas Neues kommen.“

Mehr über diese Thema nach der heutigen Besprechung im KER-Vorstand.

3.000 Schüler, Eltern und Lehrer beteiligten sich am Staffelsternlauf in Chemnitz!

Montag, Juni 20th, 2005

Die Aktion war ein toller Erfolg auch wenn wir die angestrebten 4.000 nicht ganz zusammenbekommen haben.
Danke an alle, die geholfen haben dass diese Aktion zu einem solchen Erfolg wurde.

Filmvorführung im Cinestar „Treibhäuser der Zukunft – Wie in Deutschland Schulen gelingen“

Kontaktadresse:

Thomas Fenner
Hölderlinstraße 15
09114 Chemnitz
Telefon: 330 0468

e-mail über: Patricia.Fleischer@t-online

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Eltern und Schüler,

wir laden Sie recht herzlich am 23. Juni 2005, 18:30 Uhr, in das Kino Cinestar, Hartmannstraße ein.
Es ist uns Dank der Unterstützung von Cinestar möglich, Ihnen den Film
„Treibhäuser der Zukunft – Wie in Deutschland Schulen gelingen“
von Reinhard Kahl, einem führenden Publizisten in Sachen Schule, öffentlich präsentieren zu können.

Dieser Film zeigt, wie Schulen den geänderten gesellschaftlichen Bedingungen gerecht und für unsere Kinder zu gern besuchten Lebensorten werden können. Er reiht sich ein in die bundesweit geführte Debatte zu PISA, Ganztagsschulen, Gemeinschaftsschulen etc., die momentan in unserem Bundesland inhaltlich zu wenig geführt wird.

Die jüngsten Festlegungen des Kultusministeriums im Freistaat Sachsen zu Mitwirkungsentzügen und Schulschließungen berücksichtigen nach unserer Auffassung in ungenügendem Maße die Ergebnisse der Bildungs- und Erziehungsarbeit. Entgegen aller Versprechungen, Inhalte zu beurteilen, bleibt festzustellen, dass es nur um nackte Zahlen geht. Beispielsweise hat sich das Kultusministerium Sachsen noch nicht zur UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ geäußert, zu der es einen Nationalen Aktionsplan für Deutschland gibt und für die unser Bundespräsident, Dr. Horst Köhler, die Schirmherrschaft übernommen hat.

Im Anschluss an die Filmvorführung besteht die Möglichkeit zu Fragen und Diskussionen, zu der der Filmemacher Reinhard Kahl angefragt ist.

Sitzblockade in der Schloßschule!

angesichts der Ignoranz und Verleugnung unserer Probleme, sehen wir uns gezwungen neue Wege des Protestes zu suchen.

Aus diesem Grund erfolgt am Montag dem 20.06.2005 von 7.15 – 7.45 Uhr ein erster Warnstreik verbunden mit einer Sitzblockade durch alle Mittelschüler und Eltern die unsere Schule blockieren wird. Wir möchten Sie dazu recht herzlich einladen. Schließen Sie sich an und unterstützen Sie uns in unserem Kampf für die Interessen unserer Kinder.

Was veranlasste uns zu diesem drastischen Mittel zu greifen? Im Zuge der Mitwirkungsentzüge soll unserer Schule die Mitwirkung für die Klassen 5 und 7 entzogen werden. Für uns sind diese Entscheidungen in keiner Weise nachzuvollziehen. Nach vielen schriftlichen Anfragen die im Übrigen bis heute unbeantwortet geblieben sind, luden wir am Mittwoch zu einem offenen Elternabend die Verantwortlichen der Stadtverwaltung, der Fraktionen des Stadtrates sowie des Regionalschulamtes Chemnitz ein. Bei dieser Veranstaltung wurden uns schier unglaubliche „Antworten“ auf unsere Fragen zu teil. So wurde mehrmals die Frage gestellt, warum man eine Klasse 7, welche eine komplette Realschulklasse wird, nicht bildet und auf einen Hauptschulzweig pocht, für den es aber keine Schüler gibt. Die „Antwort“ durch Herrn Gläser (RSA Chemnitz) blieb immer die gleiche, es wurde jedes Mal ein Referat über Sinn und Zweck der Mittelschule gehalten. Er war nicht Willens eine wirkliche Antwort zu geben.
Darüber hinaus erhielten wir zum ersten Mal das „Angebot“ die Klasse könne auch im Klassenverband an eine andere Schule umgesetzt werden. Die Frage nach dem Nutzen einer solchen Umsetzung der Klasse blieb (egal ob die Kinder an unserer Schule weiter unterrichtet werden oder an der Schule „XYZ“ – die Lehrer müssen so und so zur Verfügung gestellt werden) ebenfalls unbeantwortet.

Den Höhepunkt der Nichtkompetenz lieferte jedoch Herr Näther vom Schulverwaltungsamt Chemnitz. Auf die Frage der Nichtbildung der Klasse 5, antwortete er die Schloss-Mittelschule würde durch die Eltern nicht angenommen. Die über das RSA Chemnitz abfragbaren Anmeldezahlen besagen aber das Gegenteil. Diese Zahlen sagen aus, dass die Schloss-Mittelschule insgesamt 49 Erst- und Zweitwünsche (39 werden benötigt um eine neue Klasse bilden zu können) zu verweisen hat. Damit hat unsere Schule in einer Rangliste der Mittelschulen der Stadt Chemnitz, bei noch erfassten 21 Mittelschulen den 10. Rang in den Anmeldezahlen.

Claudia Irmscher Thomas Fenner

“Lange Wege in brechend volle Klassenzimmer”

Freitag, Juni 3rd, 2005

Kreiselternrat erwartet künftig an Mittelschulen bis zu 35 Schüler pro Klasse - 78 Viertklässlern bleibt Wechsel an Wunsch-Schule verwehrt

VON JAN LEISSNER / FREIE PRESSE
78 Mädchen und Jungen aus Chemnitz werden ab Sommer nicht auf jene Mittelschule gehen, die sie sich ausgesucht hatten. Weder der von ihren Eltern abgegebene Erst- noch der Zweitwunsch kann berücksichtigt werden, weil nach der Entscheidung des Kultusministeriums an zehn Chemnitzer Mittelschulen keine fünften Klassen gebildet werden dürfen. Für die Mehrheit der insgesamt 584 Viertklässler in Chemnitz steht dagegen seit Anfang dieser Woche fest, an welche Bildungseinrichtung sie nach der Grundschule wechseln. Die übrig gebliebenen Kinder können nun zwar aus einer Liste mit Alternativ-Vorschlägen des Regionalschulamtes eine Schule auswählen. Doch eine endgültige Entscheidung dazu ist nach Angaben des Amtes erst am 10. Juni zu erwarten. “Das ist ein Verschiebe-Bahnhof für Schüler”, kritisierte Thomas Zügel, Vorstandsmitglied des Chemnitzer Kreiselternrats, das Verfahren. Was die “neuen” Mittelschüler dann ab Sommer erwartet, skizziert Zügel so: “Lange Wege in brechend volle Klassenzimmer.” Nach seiner Berechnung werden voraussichtlich an sechs Mittelschulen je 56 Schüler aufgenommen. Damit ist die vom Schulgesetz geforderte Höchstzahl an Schülern pro fünfter Klasse erreicht. Dass heißt, bei einer geforderten Zweizügigkeit sitzen in einer Klasse 28 Mädchen und Jungen. “In den anderen Schulen ist es nicht viel besser. Die werden jeweils 53 oder 54 Schüler aufnehmen”, so der Elternrat. Bei seiner Berechnung ging Zügel von elf Mittelschulen in der Stadt aus, die jeweils zwei fünfte Klassen bilden dürfen. Außen vor blieben Einrichtungen mit Sonderstatus, also die Comenius-Sportmittelschule und das Chemnitzer Schulmodell. Aus Sicht des Regionalschulamts ist diese Rechnung reine Spekulation.
Doch Zügels Prognose geht noch weiter: “Wenn im kommenden Jahr dann vier Prozent Rückläufer aus den Gymnasien an die Mittelschule wechseln sitzen bis zu 30 Schüler in einer Klasse.” Diese vier Prozent seien aber Erfahrungswerte aus den Vorjahren. Da in diesem Jahr die Zugangsvoraussetzungen für das Gymnasium gelockert wurden, hatten sich zehn Prozent mehr Grundschüler für das Gymnasium entschieden.
Zügel erwartet deshalb im kommenden Jahr weitaus mehr Rückkehrer an die Mittelschule. “Und dann haben wir bis zu 35 Schüler pro Klasse”, so Zügel. Das dann die Klassen neu aufgeteilt werden, sei nicht zu erwarten. “Dafür ist doch kein Geld da, um die Lehrer entsprechend einzusetzen.” Und dass bei solchen Klassenstärken die Qualität des Unterrichts leidet, weiß Zügel aus Erfahrung. Seine Tochter werde zusammen mit mehr als 30 Mitschülern in einer Klasse unterrichtet. Juristisch gebe es dagegen keine Handhabe, denn ab der sechsten Klasse macht das Schulgesetz keine Vorgaben mehr zu einer Maximalzahl von Schülern pro Klasse, wie dies bei den Eingangsklassen der Fall ist. “Nur die gesetzlich festgeschriebenen Mindestwerte nutzt das Kultusministerium gnadenlos aus, um auch die Bildung von siebenten Klassen zu verhindern”, verweist der Elternrat auf einen Widerspruch.
Angesichts der zu erwartenden Schülerzahlen in den Klassen hätte das Kultusministerium zumindest an einer weiteren Mittelschule die Bildung von fünften Klassen zulassen sollen, meint der Elternrat. “Das wäre akzeptabel”, so Zügel. Doch darüber verhandelt der Freistaat nicht mehr. Deshalb bleibe dem Kreiselternrat nur der Ausweg, mit Bürgerbegehren gegen die Entscheidungen des Kultusministeriums vorzugehen. Sind genug Unterschriften dazu gesammelt, müssten auch Stadtrat und Verwaltung dem Dresdner Bescheid mit eigenen Entschlüssen widersprechen.


Schließ- und Mitwirkungsentzugsliste (lt Bürgermeister Brehm)

Schule Mitwirkungsentzug Schließung per 31.07.
Baumgartenmittelschule Grüna Klasse 5 Auflösung Klasse 7 07
Flemming Mittelschule Klasse 5
Kirchner-Mittelschule Klasse 5
Kopernikus-Mittelschule Klasse 5
Mittelschule Hartau Klasse 5 Auflösung Klasse 7 06
Mittelschule Siegmar Klasse 5
Neubauer-Mittelschule Klasse 5 Auflösung Klasse 7
Schlossschule-Mittelschule Klasse 5 Auflösung Klasse 7
Theodor Körner-Mittelschule Klasse 5
Valentina Tereschkowa Mittelschule Klasse 5
Annengrundschule Klasse 1
Grundschule Mittelbach Klasse 1


Bürgerbegehren 2005
Erhalt Grundschulen - Kurze Wege für kleine Beine!
Erhalt Mittelschulen - Wahlmöglichkeit & soziale Nähe!

Wir bitten alle Eltern und Bürger von Chemnitz dringlich, sich rege an dieser Aktion zu beteiligen! Es geht hier nicht um einzelne Schulen, sondern von der Kürzungspolitik sind wir alle betroffen!

Bitte beachten Sie weitere Hinweise hier in den nächsten Tagen.

Die Koordination der Aktion läuft über die Elternvertreter der Schulen. Eltern, die mithelfen wollen, melden sich bitte bei ihrem Klassenelternsprecher oder, falls das nicht möglich ist, bei ihrem Schulelternsprecher. Die Kontakte kann man in der Schule erfragen.
Jeder
wahlberechtigte Chemnitzer kann die Listen selbst ausdrucken, ausfüllen und an uns per Post senden. Die Listen erhallten Sie hier:
Liste für Grundschulen als .pdf Liste für Mittelschulen als .pdf

Bitte beachten: Es dürfen nur die Originalformulare verwendet werden, angehängte Listen sind rechtlich wertlos. Die Eltern und Bürger mögen bitte immer beide Formulare unterschreiben,  damit wirklich die notwendige Stimmenzahl für jedes Bürgerbegehren erreicht wird. Auf jedem Formular darf nur einmal unterschrieben werden, Doppelunterschriften sind nicht gültig. Nur in Chemnitz wohnhafte wahlberechtigte Personen können teilnehmen. Abgesehen vom Behördenvermerk müssen alle Felder ausgefüllt werden, sonst wird die Unterschrift wegen unklarer Identität abgewiesen.

Wir haben versucht, in den vergangenen Tagen die Elternratsvorsitzenden aller Schulen zu erreichen. Das hat bei einigen bis jetzt noch nicht geklappt. Wenn Sie Elternratsvorsitzende(r) sind und noch nicht kontaktiert wurden, melden Sie sich bitte dringend per email Vorstand oder telefonisch bei einem von uns. Teilen Sie uns bitte folgendes mit: Ihren Namen, Name der Schule, Telefonnummer und soweit möglich Emailadresse. Für diese Aktion wurde eine Mailingliste eingerichtet. Wer sich eintragen möchte, braucht lediglich eine email an majordomo@ker-c.de mit nur den Worten “subscribe bbg” im Text zu senden.

Wenn Sie mithelfen wollen und kein Kind in der Schule haben, können Sie in folgenden Sammelstellen unterschreiben:
Sammelstellen zum Unterschreiben der Bürgerbegehren

Wenn Sie uns aktiv unterstützen wollen, melden Sie sich bitte ebenfalls beim Vorstand.
Wir bitten um Verständnis, daß unsere telefonische Erreichbarkeit in den  nächsten Tagen  eingeschränkt sein könnte.

Die Listen gibts außerdem ausgedruckt im Büro von Herrn Zügel von 8 bis 18 Uhr (außer 5.05. und 6.05. und Wochenende) Adresse:
Kanzlerstr. 65, 09112 Chemnitz, Tel: 6660434,
bei sachstec klingeln.

Presseschau: Bericht der Freien Presse vom 28.04.2005 zur Schulstreichliste (incl. Statement Herr Brehm)

Samstag, Mai 28th, 2005

Bericht der Freien Presse vom 28.04.2005 zur Schulstreichliste (incl. Statement Herr Brehm)

Download als .pdf