Archiv für Kategorie: Sachsen

Sachsenweiter Forderungskatalog für den 28. März 2012

Dienstag, März 13th, 2012

Bildet die Rettung, rettet die Bildung!

Sachsenweiter Forderungskatalog für den 28. März 2012

LandesSchülerrat Sachsen, LandesElternRat Sachsen,

Stadtschülerrat Leipzig, Stadtschülerrat Dresden, Kreisschülerrate Chemnitz und Bautzen

Kreiselternrat Chemnitz, Aktionskomitee Chemnitz und Aktionsbündnis Macht?Schule.Bildung!
Sächsischer Lehrerverband, Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft

Wir fordern die Verantwortlichen der Sächsischen Staatsregierung auf:

  • einen an den tatsächlichen Erfordernissen orientierten Bildungshaushalt statt des vorgelegten „Bildungspäckchens“ aufzustellen,
  • die Ausarbeitung eines – auch langfristig wirksamen – Planes zur Behebung des Lehrermangels zu erarbeiten,
  • die bedarfsgerechte Neueinstellung von Lehrern sicherzustellen,
  • den Erhalt und Ausbau von Förder-, GTA-, AG-, und Projektstunden,
  • die Begrenzung der maximalen Klassenstärke auf 25 Schüler,
  • die Minimierung der Abordnungen von Lehrkräften,
  • die Unterrichtsausfälle transparent so zu dokumentieren, wie sie an der Schule vorzufinden sind,
  • die Steigerung der Attraktivität des Lehrerberufes in Sachsen,
  • eine praxisnahe Lehramtsausbildung in entsprechender Quantität und Qualität sicherzustellen.

Unter dem Motto
“Bildet die Rettung, rettet die Bildung”
findet am 28. März in Chemnitz eine Demonstration gegen den Lehrermangel in Sachsen statt.
Protestiert mit uns!
Wir kämpfen gemeinsam für unsere Bildung, also unsere Zukunft!
Auf dem Stadthallenvorplatz
am 28. März 2012 - von 16:30 - 18:00 Uhr!



Forderungskatalog zum Download(68Kb)

Druckversion zum Download (1,87Mb)

Gemeinsame Erklärung des Landeselternrates und der Kreiselternräte zur Lehrerversorgung an Sachsens Schulen

Dienstag, Februar 21st, 2012

vom 20. 02. 2012

Der LER Sachsen und die Kreiselternräte begrüßen, dass die unzureichende Lehrerversorgung an
Sachsens Schulen nunmehr in der öffentlichen Diskussion und in der Diskussion der politisch
Verantwortlichen angekommen ist. Seit Jahren haben nicht nur Sachsens Elternvertretungen vor der
nun eingetretenen und sich in Zukunft weiter verschärfenden Situation gewarnt. Ignoranz und das
Beschönigen der Situation durch die politisch Verantwortlichen haben dazu geführt, dass die nun
einzuleitenden Schritte spät, oft zu spät, greifen und die akute Situation nicht verbessern.
Das durch die sächsische CDU und FDP entworfene und verabschiedete Bildungspaket soll Sachsens
Bildungssystem auch bezüglich der Lehrerausstattung zukunftsfähig und stabil machen. Der LER
Sachsen und die Kreiselternräte kritisieren dieses Paket als unzureichend und realitätsfern.
Wir fordern das SMK und den Sächsischen Landtag auf, das Bildungspaket zu überarbeiten und den
tatsächlichen Erfordernissen anzupassen. Nutzen Sie Haushaltsverhandlungen in 2012, um die dafür
notwendigen finanziellen Mittel zu erwirken!

Insbesondere mahnen wir die Berücksichtigung folgender Punkte an:
1. Die Planung der einzustellenden Lehrer muss sich am tatsächlichen Bedarf orientieren.
Aktuelle Planungen kommen einem effektiven Stellenabbau gleich. Hinsichtlich steigender
Schülerzahlen müssen die aktuellen Prognosen berücksichtigt werden.
2. Bei der Planung der einzustellenden Lehrer muss der Bedarf der jeweiligen Schulart und die
benötigte Fachspezifik berücksichtigt werden. Hierfür sind rechtliche Grundlagen zu schaffen,
die das Einstellen von Lehrern entsprechend der benötigten Fachspezifik erlauben.
3. Der Altersdurchschnitt der Lehrer muss durch Planung zusätzlicher Lehrerstellen
berücksichtigt werden, da nur so der bereits existierende und der weiterhin zu erwartende,
krankheitsbedingte Unterrichtsausfall fachgerecht kompensiert werden kann.
4. Die Attraktivität des Lehrerberufs im Allgemeinen, besonders aber für Grundschulen und
Mittelschulen sowie sonderpädagogische Lehrerberufe muss deutlich erhöht werden, damit
sich Studienanfänger für Studienrichtungen entscheiden, für die ein tatsächlicher Bedarf
besteht.
5. Die Lehrerausbildung sollte derart angepasst werden, dass ein flexibler und kompetenter
Einsatz von Lehrern einer Schulart in anderen Schularten möglich wird.
6. Bei der Verringerung von Lehrerabordnungen mit dem Ziel, mehr Lehrer für den Unterricht
einsetzen zu können, muss dringend darauf geachtet werden, dass dies keine Abordnungen
betrifft, die für die schulische Qualität relevant sind. Beispielhaft genannt seien hier Stellen
des SBI, die für das Qualitätsmanagement und für Lehrerfortbildungen verantwortlich sind.
Der LER Sachsen und die Kreiselternräte Sachsens wenden sich mit Nachdruck an Politik und
Verwaltung nun endlich Voraussetzungen zu schaffen, die es ermöglichen den hohen Anforderungen
an das sächsische Bildungssystem gerecht zu werden.

Andreas Hellner
Vorsitzender LER Sachsen

René Krauß
für die KERs Sachsen

www.ler-sachsen.de
http://www.landeselternrat-sachsen.de/fileadmin/ler/daten/01ler/06positionen/120220_Lehrerversorgung.pdf

Die Probleme sind viel massiver! – LandesSchülerRat Sachsen bemängelt Vertrauensverlust und fordert mehr Engagement

Dienstag, Februar 21st, 2012

Der LandesSchülerRat Sachsen (LSR Sachsen) begrüßt die Neueinstellung von 300 Lehrerstellen. Gleichzeitig kritisiert der LSR Sachsen die fehlende Kommunikation dieses Sachverhaltes durch den zuständigen Kultusminister Prof. Dr. Wöller.

Um den Lehrermangel entgegenzuwirken hat das Kultusministerium 300 Stellen mehr mit Lehrkräften besetzt, als mit den anderen
Ministerien abgesprochen war. Laut Finanzminister Unland setzte sich der Kultusminister über die Finanzplanung hinweg und gefährdete gleichermaßen mit seinem Alleingang das schon beschlossene Bildungspaket 2020, welches selbst Neueinstellungen von Lehrkräften vorsah.

Der Vorsitzende des LSR Sachsen, Konrad Degen, meinte zu den Neueinstellungen: „Wir freuen uns, dass der Minister die Notlage
erkannt hat und probiert gegenzusteuern. Die 300 Neueinstellungen sind aber nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Die eigentlichen Probleme der Unterversorgung sind viel massiver. Gleichermaßen hat Herr Wöller durch die Verheimlichung der Neueinstellungen viel Vertrauen innerhalb seiner eigenen Koalition und darüberhinaus verloren. Dabei ist Vertrauen gerade in der derzeitig schwierigen Lage der Lehrerversorgung in Sachsen ein Grundbaustein für eine Lösung.“

Um die gesamte Regierungskoalition im Zuge der Haushaltsverhandlungen für die Probleme des Lehrermangels zu sensibilisieren
wird der LandesSchülerRat Sachsen gemeinsam mit den Kreisschülerräten, den Lehrergewerkschaften sowie dem Landeselternrat am 28. März einen Aktionstag in Dresden, Leipzig und Chemnitz organisieren. Der genaue Ablauf sowie ein gemeinsamer Forderungskatalog wird Mitte März der Öffentlichkeit präsentiert. Darin wird der LandesSchülerRat mit seinen Partnerinnen und Partnern zu den Themen Lehrermangel sowie dem Sanierungsstau an sächsischen Schulen deutlich Stellung beziehen. “Lehrkräfte sind kein Bocchiakugeln, welche man ruhig und problemfrei von einer Ecke zur nächsten hin und her schieben kann. Lehrkräfte und die Schülerschaft brauchen Klarheit, abgesicherte Standorte und gut ausgestaltete Rahmenbedingungen. Das werden wir einfordern.”, so Degen abschließend.
http://lsr-sachsen.de/2012/02/die-probleme-sind-viel-massiver/
Veröffentlicht am 16. Februar 2012

10.705 Unterschriften zum Erhalt der Chemnitzer Grundschulen

Donnerstag, März 24th, 2011

img_0045-600img_0046-600

10.705 Unterschriften zum Bürgerbegehren „Kurze Wege für kleine Beine“ übergaben die Vorsitzende des Kreiselternrates Chemnitz, Annett Bartl und der Vorsitzende des Stadtelternrates Kita, Leif Wetzel-Dresch, bis zum Fristablauf am gestrigen Abend an die Stadt Chemnitz. Die tausendfache Willensbekundung bestätigt, dass die Eltern in die Entscheidungsfindung zum Chemnitzer Schulnetz mit eingebunden sein wollen. Sie bestätigt auch, dass zum Erhalt aller Chemnitzer Grundschulen vage Versprechungen nicht akzeptiert werden sondern nur rechtlich sichere Schritte, bei  denen die Einflussnahme der Stadt gewahrt bleibt.

Dieser Erfolg konnte nur durch die gemeinsame Arbeit der beiden Elternräte der Stadt gesichert werden, da das Sammeln der Unterschriften  in erheblichem Maße durch das Verbot des Auslegens der Listen am Ort der unmittelbaren Betroffenheit, nämlich in den Kitas und Schulen, erschwert und beeinträchtigt wurde. Durch Übereifrige wurden in Kitas wohl sogar Unterschriftenlisten aus persönlichen Fächern der Kinder entfernt. Eltern äußerten sich zurückhaltend, da diese fürchteten, es könnten für  Ihre Kinder negative Folgen entstehen. Dies sollte nachdenklich stimmen. Woher kommt diese Angst und was sagt dies über den Zustand unserer Gesellschaft und das Verhältnis der Bürger zu IHREN Verwaltungen aus?
Nach der Übergabe der Unterschriften erfolgt nun eine Prüfung durch die Stadtverwaltung, von deren erfolgreichem Abschluss auszugehen ist. Danach muss der Stadtrat entscheiden, wie weiter zu verfahren ist. Die Elternvertretungen der Stadt bekunden hiermit nochmals ihre Bereitschaft zu einer gemeinsamen Lösungssuche im Sinne der Kinder und des Erhalts des Schulnetzes der Stadt.
Vielen, vielen Dank an die vielen fleißigen Helfer!

Bürgerbegehren ist gestartet - erste 2500 Exemplare bereits unter den Bürgern!

Dienstag, Februar 1st, 2011

Liebe Elternvertreter, liebe Unterstützer unser Chemnitzer Kinder,

heute ist das Bürgerbegehren gegen die Grundschulschließungen provozierende und fördernde Schulnetzänderung des Schuldezernates angelaufen.

Die ersten 2500 Exemplare wurden bereits unter die Bürger gebracht.

Wir freuen uns, dass wir unseren Mitgliedern bei dem heute eher “formalen” Start des Begehrens zahlreiche Unterstützer von außerhalb unseres Gremiums benennen konnten.

Hier ist der frei kopierbare Vordruck des Bürgerbegehrens:  2011-01-26_buergerbegehren-gs_text_druck

Viel Erfolg an alle fleißigen Sammler!

Update: Bitte auch die weiteren Hintergrundinformationen in der Dokumentensammlung beachten.

Kreiselternrat Chemnitz solidarisch mit allen Grundschulen, deshalb Forderung nach Rechtssicherheit

Dienstag, Januar 25th, 2011

Rechtssicheres Konzept diskutieren statt Schnellschuss produzieren

Anlässlich der bevorstehenden Entscheidung im Stadtrat zur Bildung gemeinsamer Grundschulbezirke erklärt der Kreiselternrat Chemnitz:

“Gerade, weil der Kreiselternrat solidarisch mit den Randschulen ist und alle Grundschulen erhalten will, fordert er die Stadträte auf, die vorgelegte Beschlussvorlage abzulehnen.

Diese Vorlage gewährleistet keine Rechtssicherheit für die vorgeblichen Ziele der Stadt zur Bestandssicherung und Mitsprache und entzieht darüber hinaus der Stadt ihr letztes Mittel, eigenverantwortlich Schulen durch Grundschulbezirksanpassungen in deren Bestand auch gegen den Willen von Kultus zu sichern.

(weiterlesen…)

„Die Katze wurde aus dem Sack gelassen …“

Montag, Januar 24th, 2011

Richtigstellung von Aussagen des Schuldezernates, welche in Form von Zitaten oder Gesprächswiedergaben in der Presse und Öffentlichkeit verbreitet wurden:

Das Sprichwort, die „Katze aus dem Sack lassen“, trifft wahrscheinlich voll und ganz die Zusammenfassung der derzeit in der Öffentlichkeit herum kreisenden Äußerungen aus dem Schuldezernat. Betrachtet man sie in ihrer Gesamtheit, dürfte kaum noch jemand ernsthaft daran glauben, dass diese Schulnetzänderung tatsächlich dem Schulerhalt dienen sollte. Klarer dürfte hierbei auch die Erkenntnis werden, welcher gravierenden Gefahr unsere chemnitzer Grundschullandschaft mit dieser Vorlage ausgesetzt würde.

(weiterlesen…)

Stellungnahme des KER-C zu den gemeinsamen Schulbezirken

Mittwoch, Januar 12th, 2011

Letzte Woche erreichte uns die Beschlußvorlage (siehe Dokumente) für den Stadtrat zur Änderung bezüglich der Schulbezirke der Grundschulen.

Hierzu beriet die AG Grundschulen des KER-C nachdem die Vorstellungen durch Schulaufsicht und Schulverwaltungsamt vorgestellt wurden. Nach einer anschließenden internen Diskussion beschloß die betroffene Arbeitsgruppe, die Beschlußvorlage abzulehnen und beauftragte den Vorstand des KER-C, eine dementsprechende Stellungnahme zu verfassen.

Lesen Sie hierzu den Wortlaut der Stellungnahme (Stellungnahme hier als PDF):

(weiterlesen…)

Information zur Demonstration am 03.11.2010 vor dem Landtagsgebäude zur Haushaltsfrage des Freistaates

Samstag, Oktober 30th, 2010

Der Kreiselternrat Chemnitz unterstützt die Demonstration in Dresden gegen Kürzungen im künftigen Haushaltsplan des Freistaates Sachsen und möche darum bitten, an den Schulen und in der Elternschaft für die Teilnahme an dieser Aktion zu werben. Es gibt sogar die Möglichkeit, die Mitfahrgelegenheit in einem Sonderzug von Chemnitz aus zu nutzen, dessen Hin- und Rückfahrzeiten im Folgenden skizziert sind:

Fahrzeiten des Sonderzuges (1000 Plätze):

Ab Chemnitz 13:44 Uhr
an Freiberg 14:16 Uhr
ab Freiberg 14:21 Uhr
an Dresden Hauptbahnhof 14:58 Uhr

Zurück:

ab Dresden Hauptbahnhof 20:00 Uhr
an Freiberg 20:32 Uhr
ab Freiberg 20:35 Uhr
an Chemnitz 21:03 Uhr

Für Dresden selbst gilt folgender Treffpunkt: 15.45 Uhr auf dem Carolaplatz in Dresden. Um 16.00 Uhr zieht die Demonstration über die Marienbrücke auf den Landtagsvorplatz (Bernhard-von-Lindenau-Platz). Dort gibt es um 17.30 Uhr eine Kundgebung.

Demonstration gegen das Entwicklungs- und Konsolidierungskonzept der Stadt Chemnitz

Montag, September 13th, 2010

Liebe Eltern,

wie bereits per Mail vorinformiert wurde, ruft das Chemnitzer Bündnis gegen Kürzungen

am Montag, den  20.09.2010

zur Demonstration gegen das Entwicklungs- und Konsolidierungskonzept der Stadt Chemnitz auf.

Der Kreiselternrat Chemnitz unterstützt diese Aktion und bittet ausdrücklich darum, dass möglichst viele Eltern daran teilnehmen.

Geplanter Ablauf:

  • 16 Uhr Treffen der Eltern (Platz hinter Rathaus zwischen Kirche und DON/Nähe Rathausdurchgang)
  • Die Kundgebung wird auf dem Neumarkt stattfinden.
  • Die Demonstration selbst hat folgende Route: Neumarkt - Innere Klosterstraße - Theaterstraße - Brückenstraße - Neumarkt.
  • Geplantes Ende ist zwischen 18.30 und 19.00 Uhr.