Archiv für Kategorie: Nachrichten

Presseerklärung der Elternvertretungen in Chemnitz Stadtelternrat Chemnitz (Kitas/Horte) und Kreiselternrat Chemnitz (Schulen)

Freitag, September 28th, 2012

Presseerklärung der Elternvertretungen in Chemnitz
Stadtelternrat Chemnitz (Kitas/Horte) und Kreiselternrat Chemnitz (Schulen)

Schulschließungen auch in Chemnitz wegen Norovirus

Sollte sich als Quelle dieses Ereignisses ein Großanbieter für Schulessen herausstellen, hoffen wir, dass die Politik nun endlich die richtigen Konsequenzen zieht.

Das Problem ist wohl nicht der Anbieter als solches. Selbst bei größter Sorgfalt, sind derartige Vorkommnisse nicht auszuschließen.

Mit möglichst vielen selbstkochenden Küchen in den Schulen und Kindertagesstätten wäre dieses Ereignis ein begrenztes Problem. Das würde wohl steigende Preise für die Essensversorgung nach sich ziehen. Viele Eltern können oder wollen nicht mehr für die gesunde Verpflegung ihrer Kinder bezahlen. Was haben die Kinder davon?

Wir unterstützen darum die Idee eines steuerfinanzierten, kostenfreien Schul- und Kita-Essens. Dann wäre die Kostendiskussion vom Tisch und man könnte sich endlich auf die Qualität des Essens konzentrieren. Für die Zulassung des Anbieters muss es Ausschreibungen mit klar definierten Qualitätsstandards geben. Dafür eignet sich hervorragend der “DGE-Qualitätsstandard für die Schulverpflegung”. Über die Einhaltung dieses Standards wachen die Eltern als Empfänger der Dienstleistung zusammen mit dem Gesundheitsamt. Dort muss entsprechendes Personal vorhanden sein.

Die Schließung von Küchen in Kitas und Schulen mit dem einzigen Ziel der
Kostenoptimierung und das oft fehlende Bewusstsein bei den Eltern, dass Qualität auch Ihren Preis hat, fällt nun auf die Kinder zurück. Aber das, liebe Politiker, konnte ja keiner ahnen.

Chemnitz, den 27.09.2012

pe_2012_09_27

Grundschulen in Adelsberg, Kleinolbersdorf, Ebersdorf, Einstein-GS geschlossen

Donnerstag, September 27th, 2012

Liebe Elternsprecherinnen und Elternsprecher,

gerade habe ich telefonisch die Information von der Bildungsagentur bekommen, dass morgen auch 4 Grundschulen geschlossen werden:

Die Grundschulen in Adelsberg, Kleinolbersdorf, Ebersdorf  und die Einstein-GS.

Natürlich müssen für die Grundschulen Betreuungsangebote vorgehalten werden, die aber, da es um eine Desinfektion der Einrichtungen geht, nicht an den Schulen stattfinden können. Bildungsagentur und Schulverwaltungsamt sitzen derzeit noch an der Lösung des Problemes. Wir Eltern sind aufgefordert, Informationen zu den Betreuungsangeboten den Medien heute abend (Funk und Fernsehen) sowie den Printmedien morgen früh zu entnehmen.

Ab Montag ist an allen geschlossenen Schulen wieder normal Unterricht, das steht jetzt fest.

Vorerst mit herzlichen Grüßen

Annett Bartl
Vors. KER-C

Merkblatt Noroviren-Infektion (pd0582)

André- und Schmidt-Rotluff-Gymnasium geschlossen

Donnerstag, September 27th, 2012

Chemnitzer Schulen!
André- und Schmidt-Rotluff-Gymnasium

wurden von Amtswegen (Schulamt, SBA, Gesundheistamt) wegen Magen-Darm-Erkrankungen geschlossen.

An diesen Schulen findet am Freitag 28.09.2012 kein Unterricht statt.

Bitte informieren Sie sich am Sonntag, 30.09.2012 ab 17 Uhr auf der Homepage der jeweiligen Schule, ob am Montag wieder Unterricht stattfindet!

Pressemiteilung der Stadt Chemnitz (pd0582)

Merkblatt Noroviren-Infektion (pd0582)

Chemnitz lenkt ein im Streit um Lernmittel

Donnerstag, Juli 19th, 2012

Oberbürgermeisterin verspricht für Kopien und Arbeitshefte 250.000 Euro

Für Kopierkosten und Arbeitshefte an Schulen will die Stadt Chemnitz 250.000 Euro im laufenden Haushaltsjahr zur Verfügung stellen. Das wurde gestern bekannt gegeben. Die Rathausspitze lenkt damit im Streit um die Umsetzung eines Urteils des Oberverwaltungsgerichts ein. Die Richter hatten entschieden, dass Eltern nicht mehr für Kopierkosten und Arbeitshefte ihrer Kinder bezahlen müssen. Wie “Freie Presse” gestern berichtete, hatte die sächsische Kultusministerin Brunhild Kurth in der vergangenen Woche alle Leiter öffentlicher Schulen darüber informiert, dass künftig ihre Träger, also die Kommunen, für die Lernmittel aufkommen sollen. In Chemnitz sahen sich die Schulleiter jedoch weiterhin gezwungen, Eltern zur Kasse zu bitten, da die Stadt ihre Budgets nicht erhöhen wollte. Noch gestern hieß es aus der Stadtverwaltung, die Finanzlage lasse es nicht zu, so kurzfristig im laufenden Haushalt Geld zur Verfügung zu stellen. Man setze auf einen Punkt in Kurths Brief, wonach die Eltern weiterhin freiwillig für die Materialien ihrer Kinder bezahlen dürfen.

So kurz vor den Ferien müssen die Schulen Bestellungen über Arbeitshefte und Bücher an die Verlage abgeben. Viele Eltern waren unsicher, ob sie nun Geld überweisen sollen, oder nicht. Nach Informationen von “Freie Presse” herrschte besonders unter den Grundschuldirektoren Ungewissheit, da gerade die ersten Klassen auf viele Arbeitsmaterialien angewiesen sind. Sie hatten um ein Gespräch mit der Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig (CDU) gebeten, jedoch keine Antwort erhalten. Gestern nun das Einlenken der Stadt: “Wir wollen vor den Sommerferien Planungssicherheit für Eltern, Schulleiter und Lehrer schaffen”, sagte Ludwig. “Mit den 250.000 Euro hoffen wir, den Schuljahresbeginn absichern zu können.” Für die folgenden Jahre solle der zusätzliche Bedarf in den Haushaltsplan aufgenommen werden. Die Stadt geht nach Schätzungen davon aus, dass im Jahr mehr als 500.000 Euro nötig sein werden. Im Moment steht für die 79 Chemnitzer Schulen ein Budget von rund 700.000 Euro zur Verfügung.

Anfang September wolle Ludwig die Schulleiter einladen, um mit ihnen weitere Details für die Umsetzung des Urteils zur Lernmittelfreiheit zu besprechen.

(Freie Presse, 18.07.2012, Jana Peters)

Trotz Urteil: Chemnitzer Eltern sollen Arbeitshefte weiter bezahlen

Donnerstag, Juli 19th, 2012

Den Schulen fehlt das Geld, eine Anweisung des Kultusministeriums umzusetzen. Die Stadt will deren Budgets nicht erhöhen.

Verwirrung unter Chemnitzer Eltern: Müssen sie nun für die Lernmittel ihrer Kinder zahlen oder nicht? In der vergangenen Woche hatte Sachsens Kultusministerin Brunhild Kurth (parteilos) einen Brief an alle Schulleiter versandt. Darin stand, dass ab dem kommenden Schuljahr keine Kopierkosten mehr erhoben werden und dass Eltern nicht mehr für Schulbücher begleitende Arbeitshefte zahlen müssen. Das Kultusministerium reagierte damit auf ein Urteil des sächsischen Oberverwaltungsgerichts. Trotzdem erhielten Chemnitzer Eltern die Aufforderung, für Arbeitshefte zu zahlen, weil das Budget der Schulen schlichtweg nicht ausreiche, um die Vorgabe aus dem Ministerium umzusetzen.An der Schlossgrundschule wurden die Eltern in einem der “Freien Presse” vorliegenden Schreiben gebeten, für Arbeitshefte in den Fächern Mathematik und Sachkunde selbst aufzukommen. Ähnliche Schreiben wurden auch am Karl-Schmidt-Rottluff-Gymnasium verteilt. Darin hebt die Schule hervor, dass so kurz vor Ende des Schuljahres ihre Mittel bereits durch die Bestellung von Schulbüchern vertraglich gebunden seien und nicht mehr umgeschichtet werden könnten.

“Die Unsicherheit ist groß”, sagte Tilo Oeser, Leiter der Grundschule Borna. Die Eltern hätten zugestimmt, für Arbeitshefte zu zahlen. “Aber was ist, wenn sie später ihr Geld zurückfordern? Wer kommt dann dafür auf?” An seiner Schule liegen momentan die Bestellungen auf Eis. Ohnehin reiche das Budget nur für neue Mathebücher und Fibeln für die 1. Klasse. “Uns fehlt eine Richtlinie der Stadt”, sagte er. Die Leiterin der Schlossgrundschule, Steffi Peschke, sagte im Gespräch mit “Freie Presse”, dass die Leiter der Grundschulen nun um ein Gespräch mit der Stadt gebeten hätten, um die Situation zu klären.

“Die Schulleiter werden im Regen stehen gelassen”, sagte Annett Bartl, Vorsitzende des Kreiselternrates. Die Stadt verweise darauf, dass es keine Zuweisungen vom Land gebe, die Handlungsempfehlung ohne Finanzspritze jedoch nicht umzusetzen sei. Nach Bartels Informationen hätten andere Kommunen, wie Zwickau und Plauen, es geschafft, Finanzmittel im laufenden Haushalt umzuschichten. Bezüglich der Verträge über den Kauf von Arbeitsmaterialien, die Eltern bereits unterzeichnet haben, sagte sie: “Sie haben jetzt ein Recht auf Rückerstattung.” Ihre Forderung sei, dass der Freistaat den Kommunen Geld zur Verfügung stellt. Eltern empfiehlt sie, sich direkt an das Kultusministerium, ihre Landtagsabgeordneten und die Stadtverwaltung zu wenden und auf eine Regelung zu drängen.

Ratlose Schulleiter hätten sich auch an die Sächsische Bildungsagentur gewandt, teilte ihr Sprecher Lutz Steinert mit. “Da das Urteil nicht ignoriert werden kann, setzen wir uns intensiv dafür ein, dass es hierzu Abstimmungen zwischen dem Schulträger, also der Stadt Chemnitz und den Schulen gibt”, sagte er. Eine vergleichbare Situation mit einem anderen Schulträger sei ihm nicht bekannt. Einen konkreten Rat an die Eltern könne er nicht geben, “denn wir sind kein aktiv handelnder Teil. Das obliegt dem Schulträger.” Dieser, also die Stadt, verweist auf einen Punkt in Kurths Brief, in dem es heißt: “Selbstverständlich besteht die Freiheit der Eltern, selbst Schulbücher beziehungsweise Arbeitshefte zu beschaffen … unverändert fort.” Die Schulen müssten die Kosten aus ihrem eigenen Budget tragen, da die Stadt keine weiteren Gelder zur Verfügung stellen kann, sagte ein Stadtsprecher auf Anfrage von “Freie Presse”. Für die kommenden Schuljahre wolle sich der Sächsische Städte- und Gemeindetag dafür einsetzten, dass vom Landtag zusätzliche Mittel bereitgestellt werden. Im Haushaltjahr 2012 umfasse der Bereich Lernmittel für Schulen in Chemnitz rund 721.000 Euro.

(Freie Presse, 17.07.2012, Jana Peters)

Gemeinsame Erklärung des Landeselternrates und der Kreiselternräte zur Lehrerversorgung an Sachsens Schulen

Dienstag, Februar 21st, 2012

vom 20. 02. 2012

Der LER Sachsen und die Kreiselternräte begrüßen, dass die unzureichende Lehrerversorgung an
Sachsens Schulen nunmehr in der öffentlichen Diskussion und in der Diskussion der politisch
Verantwortlichen angekommen ist. Seit Jahren haben nicht nur Sachsens Elternvertretungen vor der
nun eingetretenen und sich in Zukunft weiter verschärfenden Situation gewarnt. Ignoranz und das
Beschönigen der Situation durch die politisch Verantwortlichen haben dazu geführt, dass die nun
einzuleitenden Schritte spät, oft zu spät, greifen und die akute Situation nicht verbessern.
Das durch die sächsische CDU und FDP entworfene und verabschiedete Bildungspaket soll Sachsens
Bildungssystem auch bezüglich der Lehrerausstattung zukunftsfähig und stabil machen. Der LER
Sachsen und die Kreiselternräte kritisieren dieses Paket als unzureichend und realitätsfern.
Wir fordern das SMK und den Sächsischen Landtag auf, das Bildungspaket zu überarbeiten und den
tatsächlichen Erfordernissen anzupassen. Nutzen Sie Haushaltsverhandlungen in 2012, um die dafür
notwendigen finanziellen Mittel zu erwirken!

Insbesondere mahnen wir die Berücksichtigung folgender Punkte an:
1. Die Planung der einzustellenden Lehrer muss sich am tatsächlichen Bedarf orientieren.
Aktuelle Planungen kommen einem effektiven Stellenabbau gleich. Hinsichtlich steigender
Schülerzahlen müssen die aktuellen Prognosen berücksichtigt werden.
2. Bei der Planung der einzustellenden Lehrer muss der Bedarf der jeweiligen Schulart und die
benötigte Fachspezifik berücksichtigt werden. Hierfür sind rechtliche Grundlagen zu schaffen,
die das Einstellen von Lehrern entsprechend der benötigten Fachspezifik erlauben.
3. Der Altersdurchschnitt der Lehrer muss durch Planung zusätzlicher Lehrerstellen
berücksichtigt werden, da nur so der bereits existierende und der weiterhin zu erwartende,
krankheitsbedingte Unterrichtsausfall fachgerecht kompensiert werden kann.
4. Die Attraktivität des Lehrerberufs im Allgemeinen, besonders aber für Grundschulen und
Mittelschulen sowie sonderpädagogische Lehrerberufe muss deutlich erhöht werden, damit
sich Studienanfänger für Studienrichtungen entscheiden, für die ein tatsächlicher Bedarf
besteht.
5. Die Lehrerausbildung sollte derart angepasst werden, dass ein flexibler und kompetenter
Einsatz von Lehrern einer Schulart in anderen Schularten möglich wird.
6. Bei der Verringerung von Lehrerabordnungen mit dem Ziel, mehr Lehrer für den Unterricht
einsetzen zu können, muss dringend darauf geachtet werden, dass dies keine Abordnungen
betrifft, die für die schulische Qualität relevant sind. Beispielhaft genannt seien hier Stellen
des SBI, die für das Qualitätsmanagement und für Lehrerfortbildungen verantwortlich sind.
Der LER Sachsen und die Kreiselternräte Sachsens wenden sich mit Nachdruck an Politik und
Verwaltung nun endlich Voraussetzungen zu schaffen, die es ermöglichen den hohen Anforderungen
an das sächsische Bildungssystem gerecht zu werden.

Andreas Hellner
Vorsitzender LER Sachsen

René Krauß
für die KERs Sachsen

www.ler-sachsen.de
http://www.landeselternrat-sachsen.de/fileadmin/ler/daten/01ler/06positionen/120220_Lehrerversorgung.pdf

Die Probleme sind viel massiver! – LandesSchülerRat Sachsen bemängelt Vertrauensverlust und fordert mehr Engagement

Dienstag, Februar 21st, 2012

Der LandesSchülerRat Sachsen (LSR Sachsen) begrüßt die Neueinstellung von 300 Lehrerstellen. Gleichzeitig kritisiert der LSR Sachsen die fehlende Kommunikation dieses Sachverhaltes durch den zuständigen Kultusminister Prof. Dr. Wöller.

Um den Lehrermangel entgegenzuwirken hat das Kultusministerium 300 Stellen mehr mit Lehrkräften besetzt, als mit den anderen
Ministerien abgesprochen war. Laut Finanzminister Unland setzte sich der Kultusminister über die Finanzplanung hinweg und gefährdete gleichermaßen mit seinem Alleingang das schon beschlossene Bildungspaket 2020, welches selbst Neueinstellungen von Lehrkräften vorsah.

Der Vorsitzende des LSR Sachsen, Konrad Degen, meinte zu den Neueinstellungen: „Wir freuen uns, dass der Minister die Notlage
erkannt hat und probiert gegenzusteuern. Die 300 Neueinstellungen sind aber nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Die eigentlichen Probleme der Unterversorgung sind viel massiver. Gleichermaßen hat Herr Wöller durch die Verheimlichung der Neueinstellungen viel Vertrauen innerhalb seiner eigenen Koalition und darüberhinaus verloren. Dabei ist Vertrauen gerade in der derzeitig schwierigen Lage der Lehrerversorgung in Sachsen ein Grundbaustein für eine Lösung.“

Um die gesamte Regierungskoalition im Zuge der Haushaltsverhandlungen für die Probleme des Lehrermangels zu sensibilisieren
wird der LandesSchülerRat Sachsen gemeinsam mit den Kreisschülerräten, den Lehrergewerkschaften sowie dem Landeselternrat am 28. März einen Aktionstag in Dresden, Leipzig und Chemnitz organisieren. Der genaue Ablauf sowie ein gemeinsamer Forderungskatalog wird Mitte März der Öffentlichkeit präsentiert. Darin wird der LandesSchülerRat mit seinen Partnerinnen und Partnern zu den Themen Lehrermangel sowie dem Sanierungsstau an sächsischen Schulen deutlich Stellung beziehen. “Lehrkräfte sind kein Bocchiakugeln, welche man ruhig und problemfrei von einer Ecke zur nächsten hin und her schieben kann. Lehrkräfte und die Schülerschaft brauchen Klarheit, abgesicherte Standorte und gut ausgestaltete Rahmenbedingungen. Das werden wir einfordern.”, so Degen abschließend.
http://lsr-sachsen.de/2012/02/die-probleme-sind-viel-massiver/
Veröffentlicht am 16. Februar 2012

Bürgerbegehren ist gestartet - erste 2500 Exemplare bereits unter den Bürgern!

Dienstag, Februar 1st, 2011

Liebe Elternvertreter, liebe Unterstützer unser Chemnitzer Kinder,

heute ist das Bürgerbegehren gegen die Grundschulschließungen provozierende und fördernde Schulnetzänderung des Schuldezernates angelaufen.

Die ersten 2500 Exemplare wurden bereits unter die Bürger gebracht.

Wir freuen uns, dass wir unseren Mitgliedern bei dem heute eher “formalen” Start des Begehrens zahlreiche Unterstützer von außerhalb unseres Gremiums benennen konnten.

Hier ist der frei kopierbare Vordruck des Bürgerbegehrens:  2011-01-26_buergerbegehren-gs_text_druck

Viel Erfolg an alle fleißigen Sammler!

Update: Bitte auch die weiteren Hintergrundinformationen in der Dokumentensammlung beachten.

Kreiselternrat Chemnitz solidarisch mit allen Grundschulen, deshalb Forderung nach Rechtssicherheit

Dienstag, Januar 25th, 2011

Rechtssicheres Konzept diskutieren statt Schnellschuss produzieren

Anlässlich der bevorstehenden Entscheidung im Stadtrat zur Bildung gemeinsamer Grundschulbezirke erklärt der Kreiselternrat Chemnitz:

“Gerade, weil der Kreiselternrat solidarisch mit den Randschulen ist und alle Grundschulen erhalten will, fordert er die Stadträte auf, die vorgelegte Beschlussvorlage abzulehnen.

Diese Vorlage gewährleistet keine Rechtssicherheit für die vorgeblichen Ziele der Stadt zur Bestandssicherung und Mitsprache und entzieht darüber hinaus der Stadt ihr letztes Mittel, eigenverantwortlich Schulen durch Grundschulbezirksanpassungen in deren Bestand auch gegen den Willen von Kultus zu sichern.

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Argumentationshilfen zu Beschlussvorlage “Grundschulnetz” und Schreiben von Kultus

Montag, Januar 24th, 2011

1. Schreiben von Kultus

Die Stadt Chemnitz, vertreten durch das Schuldezernat, unterstellt öffentlich, das Schulnetz wäre durch die neue Planung bis 2020 (also auf ca. 10 Jahre) gesichert. Als Hinterlegung für diese Aussage wird – vermutlich wegen der eindeutig gegenteiligen gesetzlichen Voraussetzungen – ein Schreiben von Kultus benannt.

Dieses Schreiben ist selbst in seinen ohnehin schon vagen und rechtsunverbindlichen Aussagen aber auf maximal 4 Jahre beschränkt, kann aber auch jederzeit früher widerrufen werden, da keine Mindestgeltungsdauer avisiert wurde.

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