Archiv für Kategorie: Mittelschule

28. Mai 2008: Presseerklärung des Vorstands des KER-C betreffs sog. “sofortiger Vollziehung” des Umzugs der Schweiter-MS

Montag, Juni 2nd, 2008

nachträgliche Anmerkung vom 2.Juni 2008: bislang ist kein Genehmigungsschreiben des SMK bei uns eingegangen

Sehr geehrte Damen und Herren,

nach Kenntnisnahme der Mitteilung “Anordnung der sofortigen Vollziehung gemäß § 80 Abs. 2 Nr. 4 VwGO” zum äußerst umstrittenen Umzug der Albert-Schweitzer-MS müssen wir Ihnen folgendes mitteilen:

Anscheinend soll eine sachliche Behandlung von Widersprüchen der Bürger ausgehebelt und stattdessen die Widersprüche der Bürger in bare Münze für das Stadtsäckel verwandelt werden.

Nach vorläufiger Prüfung müssen wir demgegenüber zunächst erst einmal ganz klar feststellen, daß diese Entscheidung nicht rechtens sein kann.

Die Anordnung nimmt u.a. Bezug auf ein angebliches Schreiben des SMK vom 19.Mai 2008, welches diesen Umzug genehmigen würde. Ein solches Schreiben darf aber unseres Ermessens nach gar nicht existieren, denn es wäre nach unserer Auffassung rechtswidrig. Das SMK kann eine solche Genehmigung nämlich nicht erteilen, da ja - wie von uns schon oft betont - noch keine Anhörung zu diesem mal geplanten und mal nicht geplanten Umzug stattgefunden hat. Eine Anhörung zum Beschluß B-83/20= 08 vom 19.3.2008 ist aber nach §74 Schulnetzplanungs-VO (http://ker-c.de/info/snp.html) und §20 Elternmitwirkungsverordnung (http://ker-c.de/info/EMVO.html) zwingend vorgeschrieben.

Deshalb können nur zwei Dinge zutreffen:

  1. Ein solches Schreiben existiert nicht, oder
  2. Das SMK hat das Schulrecht mißachtet.

Deswegen verlangen wir, daß dieses Schreiben - so ein solches tatsächlich existieren sollte - sofort offengelegt werden muß. Wir verlangen au=DFerdem die umgehende (d.h. Morgen) Zusendung dieses Schreibens entsprechend §74 Schulnetzplanungs-VO, §7 Schulnetzplanungs-VO, §20 Elternmitwirkungs-VO und §48 Schulgesetz an den Kreiselternrat Chemnitz.

Wir möchten darauf hinweisen, daß entsprechend der Anzahl der Widersprüche gegen den Beschluß, die die Zahl der Schüler der Schule laut Amtsblatt bei weitem übersteigt, ein erhebliches öffentliches Interesse an der Aufklärung des Sachverhaltes deutlich wird. Unter diesen Umständen wäre es am morgigen Abend ohne Eingang diese Schreibens mehr als naheliegend, daß ein solches Schreiben überhaupt nicht existiert.

In beiden Fällen ist die im Amtsblatt veröffentlichte Anordnung natürlich hinfällig.

Weitere Wortmeldungen des KER-C zu diesem Thema sind zu erwarten.

Mit freundlichen Grüßen,

gez. Andreas Müller (Vorsitzender KER-C) gez.Ines Hetzel (erste stellv. Vors. KER-C) gez. Jonas Lange

Link zum Amtsblatt 174 der Stadt Chemnitz mit der Anordnung auf Seite 3(PDF)

28.Mai 2008: Antrag auf Einstweilige Verfügung

Montag, Juni 2nd, 2008

Eile von zwei Seiten und wie passt das zu einer “Stadt mit Bürgernähe”?

Bisher hielten wir Bürgernähe dafür, dass Politik und Verwaltung sich an den Interessen der Bürger orientiert, nahe an den Befindlichkeiten der Bürger ist.
In Chemnitz bekommen wir u.E. derzeit aber gelehrt, dass Bürgernähe wohl etwas ganz anderes zu sein scheint.

Wenn man die Handlungen und Veröffentlichungen des Schuldzernates der letzten Tage und insbesondere heute im Chemnitzer Amtsblatt verfolgt, wird man u.E. eher daran erinnert, dass Nähe auch Trennung und Loslösung bedeuten kann.

Es ist jetzt gute zwanzig Jahre her, da waren die Bürger zweier deutscher Staaten auch ganz nahe beeinander und doch durch unüberbrückbare Schranken getrennt.

Genau diesen Eindruck gewinnt man u.E. bei dem derzeitigen  Agieren des Schuldezernates.

Mit der heutigen Anordnung hat die Stadt Chemnitz  u.E. eine Grenze überschritten und signalisiert,  dass demokratische Mitwirkung nicht nur teuer , sondern offensichtlich auch sinnlos sein sollte.

Man versucht u.E. mit immer abenteuerlicheren Mitteln - ohne Rücksicht auf den damit verbundenen ideellen, moralischen und demokratischen Schaden - Tatsachen zu schaffen, die ohne gewaltigen finanziellen Schaden für die Stadt Chemnitz nicht mehr rücknehmbar sind, um so die hunderte Widerspruchsgegner endlich endgültig verstummen zu lassen.

Wir haben heute deshalb zunächst bei der Dienstaufsicht eine Eilverfügung beantragt, verbunden mit der Hoffnung, dass durch dem Erlass dieser Verfügung das u.E. angesichts o.g. Vorgänge massiv gestörte Vertrauen der Menschen in Chemnitz in die Selbstheilungskräfte der Demokratie und Rechtstaatlichkeit wieder hergestellt werden kann.

Der Vorstand des Kreiselternrat Chemnitz.

Antrag auf Einstweilige Verfügung als PDF

Nicht 50, sondern 320+10 Widersprüche gegen Umzug der Schweitzer-MS liegen vor!

Freitag, Mai 16th, 2008

Manchmal sagen Worte wenig und manchmal sehr viel - nicht zuletzt auch über denjenigen, welcher sie sprach:

>> … “Wir werden die Widersprüche so schnell wie möglich bearbeiten”, sagt Berthold Brehm. Auch der Kreiselternrat werde ein Antwort bekommen, obgleich er nicht zu den direkt Betroffenen gehöre. … <<
(Zitat: FP vom 09.05.2008)

Die Mittelschullandschaft in Chemnitz wurde innerhalb von 15 Jahren von ehemals 35 nichtprivaten Regel-Mittelschulen auf heute gerade mal noch 11 nichtprivate Regel-Mittelschulen zusammengeschrumpft. Davon haben bereits heute 2 weitere Regel-Mittelschulen ernsthafte Bestandsprobleme. Sie haben diese Probleme nicht etwa, weil die Schülerzahlen so gering sind - längst haben sie sich bei zwei Drittel des Vorwendedurchschnitts eingepegelt - sondern weil infolge geschlossener Randschulen und nichtkonkurrenzfähiger Ausstattung der städtische Mittelschulen immer mehr Eltern ihre Kinder im Umland beschulen.
Wir fragen uns ernsthaft, ab wann der Kreiselternrat Chemnitz als Vertretung aller Eltern an Chemnitzer Schulen mit seinen Eltern nach Meinung des Schuldezernenten tatsächlich “direkt” Betroffen ist? Erst wenn wir nur noch 8 Regel-Mittelschulen haben, oder bei 7 oder 6 oder … Erst wenn 20% der Chemnitzer Eltern ihre Kinder in Mittelschulen des Umlandes einschulen oder bei 30% oder 40% …
Wir jedenfalls fühlen uns bei jeder, der wenigen noch verbliebenen Regel-Mittelschulen direkt betroffen, wenn eine Bestandsgefährdung für diese zu erkennen ist, insbesondere dann, wenn diese Bestandsgefährdung aus unserer Sicht vom Schuldezernat “hausgemacht” ist.

>> … Geplant ist der Umzug der Schweitzerschule für die Sommerferien. Der Termin könnte sich allerdings, so Brehm, durch Widersprüche verzögern. Das ficht ihn jedoch nicht an: Dann zieht die Schule eben in den Winterferien um.” … <<
(Zitat: FP vom 09.05.2008)

Die Albert-Schweitzer.MS ist in ihrem Innerem mit allem ausgestattet, was ihre gute Arbeit ermöglicht hat. Sie wurde liebevoll von Lehrern, Eltern und Schülern “in Schuss gebracht”. Neben dem  Vorrichten der Räume, des Schulclubs und des Hofes wurde u.a. ein Schulradio eingerichtet - alles in Eigenleistung.
Ein Umzug in die N.-Kopernikus-MS mit schöner Fassade aber unsaniertem Innenbereich bedeutet eine massive Verschlechterung der Lern- und Lebensbedingungen der Schüler. Aber das alles “ficht” also nicht an, oder?
Uns schon! Soziale Verantwortung für unsere Jugend bedeutet für uns in jedem Fall etwas ganz ganz anderes! Wir fordern eine weitere Verbesserung der Schulbedingungen in allen Mittelschulen, nicht etwa eine weitere Verschlechterung!

>> … Nicht nachvollziehen kann der Bürgermeister den Vorwurf des Kreiselternrates, nicht ernsthaft mit der Wohnungsgenossenschaft Einheit an einem Konzept zum Erhalt des Schulstandortes gearbeitet zu haben. “Wir haben uns zusammen gesetzt und geredet.” Doch bei den gegensätzlichen Ansichten sei kein Konzept zustande gekommen. … <<
(Zitat: FP vom 09.05.2008)

Das Konzept der WG “Einheit” ist aus unserer Sicht mehr als zuvorkommend für die Stadt Chemnitz. Sie wollen der Stadt Chemnitz in nicht unerheblichem Umfang Geld für die Schulsanierung zur Verfügung stellen. An der WG “Einheit kann es aus unserer Sicht und den Gesprächen mit der Geschäftsleitung nicht gelegen haben.
Wenn allerdings das Schuldezernat entgegen des Stadtratsbeschlusses weiter den Umzug der Albert-Schweitzer-MS favoritisiert, liegt es u.E. auf der Hand, daß da “gegensätzliche Ansichten” bestehen.
Bestärkt in unserer Auffassung sehen wir uns durch das “Tauziehen” um die Gegendarstellung der WG “Einheit” im Chemnitzer Amtsblatt.
Wie der Schuldezernent “Zusammenarbeit” sieht, zeigt uns ja auch die frühere Aussage:

>> …”Die Schweitzer Schule war schon im November auf der Tagesordnung. Der Elternrat hatte lange genug Zeit, dazu was zu sagen … Ich bin trotzdem weiter zu einer Zusammenarbeit bereit” … <<
(Zitat: Berthold Brehm/Morgenpost vom 01.04.2008)
Ob nicht beantwortete mündliche und schriftliche Anfragen sowie die Nichtbereitstellung von Beschlussvorlagen trotz eindeutiger dahingehender Willensbekundung des Stadtrates in der vorletzten Wahlperiode als “Zusammenarbeit” bezeichnet werden kann, ist aus unserer Sicht nicht nachvollziehbar? Ein Schuldezernent mag da durchaus eine andere Auffassung haben.
Wir sagen deshalb nochmals “Nein, Danke! So eine Zusammenarbeit nicht!”

In diesem Zusammenhang möchten wir uns noch einmal bei den Stadträten und Landtagsabgeordneten bedanken, die sich bisher so engagiert für einen Verbleib der Albert-Schweitzer-Mittelschule eingesetzt haben. Wir möchten gleichfalls noch einmal den Wunsch bekräftigen, die direkte Zusammenarbeit mit dem Stadtrat in den nächsten Monaten weiter auszubauen.

Widerspruch des Vorstandes des KER-C

Presseerklärung vom 17.Mai 2008: Stadt mit Bürgernähe

Montag, Mai 5th, 2008

“Wir werden die Widersprüche so schnell wie möglich bearbeiten”, sagt Berthold Brehm.
Wie die Bearbeitung der Widersprüche aussieht, zeigt sich darin, daß heute (17.05.08) hunderte der 320 (+10) Widerspruchseinleger Post vom Schuldezernat erhielten.

Grundaussage:

Entweder der Widerspruch wird bis zum 30.05.2008 zurückgezogen, oder es wird ein kostenpflichtiger Bescheid über 50,00 Euro/Widerspruch „angekündigt“.

Ist das die „Bürgernähe“, welche so schön auf dem Webauftritt der Stadt Chemnitz zelebriert wird?

Der generelle Widerspruch gegen die Allgemeinverfügung könnte somit

16.500,00 Euro

in das Stadtsäck’l spülen, als „Belohnung“ für die u.E. kaum noch überbietbare Ignoranz von Stadtratsbeschlüssen, Bürgerinteressen und Elternbeteiligung.

Ja, Demokratieausübung kann richtig teuer für die Ausübenden und lukrativ für die Kritisierten sein.

Allerdings werden u.E. die 16.500,00 Euro wohl auch dringend benötigt, um weiter vollendete Tatsachen zu schaffen, so wie dies u.E. derzeit an der N.-Kopernikus-MS mit nicht extra vom Stadtrat zu bestätigen „Reparaturmitteln“ stattfindet.

Auch wenn es sich formell wohl um ein rechtlich „korrektes“ Verfahren handelt, moralisch und aus Sicht des Demokratieverständisses vieler Menschen unserer Stadt ist es u.E. mehr als bedenklich.

Für viele Eltern sind 50,00 Euro viel Geld. Geld, was angesichts der unserer Meinung nach und nach der Meinung vieler Eltern scheinbar ungebremsten Verselbstständigung des Schuldezernats als verloren eingestuft wird, noch bevor eine Entscheidung getroffen wird.

Es ist erschreckend, welche Fragen uns deshalb in diesem Zusammenhang in immer stärkerem Maße erreichen:

Wenn ein Stadtrat einen Beschluss fasst und ein Schuldezernat diesen ignoriert und das Gegenteil vorlegt, wenn ein Schuldezernat eine Beschlussbegründung vorlegt, die in weiten Teilen einfach nicht haltbar und fachlich äußerst mangelhaft erscheint, wenn eine Schuldezernat scheinbar am Stadtrat vorbei oder scheinbar zumindest ohne dass es diesem so bewusst ist, vollendete Tatsachen schafft, … wenn alles dies möglich scheint, ohne dass der Stadtrat geschlossen aufbegehrt oder die Oberbürgermeisterin ein Machtwort spricht, woher soll der Glaube an eine Chance für eine objektive Behandlung der Widersprüche kommen?

Wenn nach Meinung einer Wohnungsgenossenschaft ihr Engagement bezüglich der A.-Schweitzer-MS im Chemnitzer Amtsblatt unrichtig dargestellt wurde, aber ihnen eine Gegendarstellung verweigert wurde, woher soll die Hoffnung kommen, dass nicht auch bei den Widersprüchen „Meinungsbildung“ recht einseitig betrieben wird?

Wenn scheinbar ein Dezernent wiederholt in der Öffentlichkeit die gesetzlichen Rechte und Zuständigkeiten des Kreiselternrates in Frage stellen und das Gremium durch unzutreffende Aussagen in Mißkredit bringen darf, ohne dass jemand zum Schutz dieser demokratisch und gesetzlich legetimierten Interessenvertretung dagegen einschreitet, woher soll das Vertrauen kommen, dass die Aufrechterhaltung der Widersprüche nicht einer „Geldverbrennung“ gleichzusetzen ist?

Auch wenn der Kreiselternrat Chemnitz bisher noch kein derartiges Schreiben vom Schuldezernat erhalten hat, teilt er bereits heute mit, dass der Widerspruch nicht zurückgezogen wird!

Wir bitten deshalb alle Stadträte und die Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig persönlich inständigst, hier entsprechend schnellstmöglich aktiv zu werden! Aktiv zu werden auch nicht zuletzt dahingehend, dass ein Widerspruchsverfahren nicht als „Gelddruckmaschine“ genutzt und dahingehend, dass sich vordergründig auf das Anliegen der Widersprüche konzentriert wird.

Jede Verzögerung verschärft u.E. den schwelenden Konflikt.

Abschliessend möchten wir darauf hinweisen, dass wir in den nächsten Tagen den Stadträten und der Öffentlichkeit weitere Unterlagen vorlegen werden, die nach unserer Meinung darstellen, wie durch das Schuldezernat Meinungen beeinflusst, Tatsachen geschaffen, der Stadtradt Chemnitz durch gegenteilige - sich ausschliessende – Aussagen in den weiteren (tangierenden) Beschlussvorlagen im Zusammenhang mit der A.-Schweitzer-MS fehlinformiert und Finanzierungen jenseits des wirklichen Bedarfs angeschoben wurden.

Wir bedauern ausdrücklich, dass unsere Aussagen zunehmend härter und deutlicher werden müssen. Aber welche Wahl haben wir denn noch?

Presseerklärung als PDF
Anzeige der WG EINHEIT im Blick:
Anzeige der WG Einheit Atikel über Umzug

Es geht weiter

Mittwoch, April 16th, 2008

Mit erdrutschartigen Regierungsumbildungen gleich fünf Tage nach unserer letzten Presseerklärung hatten wir nun wirklich nicht gerechnet… Aber Scherz beiseite, wir sind schon sehr gespannt, was das für unsere Anliegen bedeutet. So lesen wir voller Neugier, daß die sächsische CDU fürderhin die Partei der kleinen Leute sein will. Das ist bedeutsam, denn immerhin findet man bekanntlich die meisten “kleinen Leute” in den Schulen. Aber letztlich und im Ernst man kann man nur abwarten, was hier wirklich passieren wird. In ein bis zwei Wochen dürfte das klar sein.
So wenden wir unsere Aufmerksamkeit wieder lokalen Fragen zu. Was fällt uns da als erstes ein? Genau! Die Albert-Schweitzer-Schule. Hier können wir berichten, daß sich die Eltern der Schule gestern, am 15. April 2008 noch einmal getroffen und beschlossen haben, daß sie auf jeden Fall weitermachen. Da wir aber niemandem die Pointe verderben wollen, sei hier nicht mehr vermerkt, als daß man auf die nächsten Aktionen gespannt sein darf.

17.04.08: Heute wurde ein Übergang zur Vollzeitbeschäftigung der Grundschullehrer bis 2012 ausgehandelt. Ob das positive Auswirkungen auf die Frage der Grundschulstandorte haben kann, ist unklar.

Noch einige Hinweise für unsere Mitglieder: Bitte beachten Sie, daß am Freitag, dem 18. April 2008 keine Sprechstunde beim Vorsitzenden stattfindet, da Andreas Müller nicht in Chemnitz sein kann. Die auf der Website bekanntgebenen geplanten Termine für Sitzungen der Arbeitsgruppen müssen, soweit nicht bereits stattgefunden, ebenfalls neu bestimmt werden. Diese wurden von den aktuellen Ereignissen überholt. In den den letzten Wochen stand außerdem immer wieder die Frage, ob nicht kurzfristig eine Dringlichkeitssitzung der Vollversammlung einberufen werden muß. Dies ist noch nicht entschieden, kann aber jederzeit eintreten. In diesem Fall kann es sein, daß Sie nur über die Website oder den Emailverteiler davon erfahren können. Wir bitten vorsorglich, das zu beachten.

PRESSEERKLÄRUNG zu RECHTS- und FACH-aufsichtsbeschwerden Albert-Schweitzer-MS

Sonntag, April 6th, 2008

Pressemitteilung:

Der Kreiselternrat Chemnitz hat mit dem heutigen Tag gegen alle im Zusammenhang mit dem Umzug der Albert-Schweitzer-MS stehenden Beschlüsse Rechtsaufsichtsbeschwerde beim Regierungspräsidium Chemnitz und Fachaufsichtsbeschwerde beim Staatsministerium für Kultus des Freistaates Sachsen eingereicht.

Grund hierfür sind aus Sicht des Kreiselternrates Chemnitz u.a. vom Schuldezernat der Stadt Chemnitz und der unteren Schulaufsicht des Regionalbereiches Chemnitz verursachte gravierende (beschlussbeeinflussende) Verfahrensfehler/Verstösse gegen die Elternmitwirkungsverordnung des Freistaates Sachsen sowie gegen den §11 Abs. (2) Gemeindeordnung Sachsen.

Die Bezüge auf den §11 Abs. (2) Gemeindeordnung Sachsen beziehen sich auf die allgemeinen Informationspflichten der Stadt Chemnitz gegenüber Bürgern und insbesondere auf die nichterfolgte Zuarbeit ausdrücklich erbetener Unterlagen vom Schuldezernat im Zusammenhang mit dem Umzug der Albert-Schweitzer-MS, mit dem aus unserer Sicht ein ganz anderes (fundamentiertes) Bild der Wirtschaftlichkeiten und Notwendigkeiten gezeichnet hätte werden können, als dies durch  das Schuldezernat den Stadträten vorgelegt wurde.

Eine Einreichung der Fachaufsichtsbeschwerde bei der unteren Schulaufsichtsbehörde war nicht möglich, da aus Sicht des Kreiselternrates auch hier Verantwortlichkeiten zu klären sind.

Die beiden Aufsichtsbeschwerden sind unter ker-c.de abrufbar.

Der Vorstand des Kreiselternrat Chemnitz


Anmerkung:
In der Presseerklärung vom 02.04.2008 wurde versehentlich statt der Endfassung der Chronik eine Entwurfsfassung beigefügt. Wir möchten darauf hinweisen, daß die Entwurfsfassung noch Fehler enthielt, die korrekte Fassung aber im WEB einsehbar ist und den Aufsichtsbeschwerden ergänzend beigefügt wurde.

Fachaufsichtsbeschwerde Schweitzer-MS

Rechtsaufsichtsbeschwerde zur Schweitzer-MS

Presseerklärung vom 02. April 2008 zum Vorwurf der “ins Persönliche” gehenden Kritik

Donnerstag, April 3rd, 2008

Völlig überrascht waren wir von der Art der Antwort auf unser letzes Schreiben: Nicht etwa, daß wir etwas Falsches gesagt hätten, nein, unser Schreiben stelle einen “ins Persönliche” gehenden Angriff dar. Hier sei darauf hingewiesen, daß der Text der Pressemitteilung nur allgemein über die Zusammenarbeit mit dem zuständigen Dezernat handelt und nicht einzelne Personen anspricht. Wie die Abläufe im Dezernat im Einzelnen laufen, können wir zwar ahnen, genau wissen können wir das aber nicht.

Da wir uns so nun nicht verstanden wissen wollten, haben wir mit einer weiteren Pressemitteilung geantwortet. In der Sache widerlegt wurde unser Text bislang im Übrigen nicht.

Text der Pressemitteilung im HTML-Format.

Chronik der Abläufe im HTML-Format.

Vollständige Pressemitteilung als PDF-Dokument.

Pressemitteilung des Vorstands des KER-C zur Mitwirkung bei wichtigen Entscheidungen

Montag, März 31st, 2008

Versuche, kompetente Meinungsäußerungen der Eltern vor Beschlußfassung im Stadtrat zum umgehen, gab es seitens des Schuldezernates schon mehrfach in Chemnitz.
Neuerdings gibt es wieder derartige Bestrebungen, allerdings hat sich die Vorgehensweise etwas geändert. Mit der Abforderung von Stellungnahmen zu für unser Gremium kaum relevante Beschlüsse (Umbenennungen von Schulen sind vordergründig Sache der Schulkonferenz) erweckt man den Eindruck einer scheinbaren Beteiligung (Anhörung) des Kreiselternrates an schulischen Entscheidungen der Stadt. Da u.E. aber bei wichtigen Entscheidungen hingegen nicht mit offenen Karten gegenüber uns und der Öffentlichkeit gespielt wird, ist diese Verfahrensweise aus unserer Sicht eher als Deckmäntelchen und Beschäftigungstherapie anzusehen.
Zum Beispiel hätte vermutlich kaum Schaden für die Stadt Chemnitz entstehen können, wenn man die tatsächlich notwendigen Sanierungskosten von Schweitzer- und Kopernikus-MS - statt einzeln - einmal im Zusammenhang mit den enormen Sanierungskosten des eigentlich wegen seines desolaten Zustandes selbst vom Kreiselternrat schon vor Jahren zum Abriß empfohlenen ehemaligen Heisenberg-Gymnasiums sowie mit den Betriebskosten der durch das Abendgymnasium nutzbaren leerstehenden ehemaligen Doppelstandorte betrachtet und öffentlich diskutiert hätte. Es wäre aus unserer Sicht wohl eher zu einer deutlich kostengünstigeren Lösung gekommen -einer Lösung noch dazu, die die Schweitzer-MS am Standort hätte verbleiben lassen.

In dieser Situation hat sich der Vorstand des KER-C entschlossen, eine Presseerklärung zum Thema zu veröffentlichen.

Zum besseren Verständnis: Wir pochen nicht deshalb auf die Elternrechte, weil wir den Staat (oder das Land oder die Kommune) bevormunden wollen, sondern um die Wahrnehmung der staatlichen Aufgaben und Verantwortung einzufordern. Wir Eltern können nicht alle Bildungs- und Erziehungspflichten wahrnehmen. Es müssen immer noch Schulen, Lehrer, Hausmeister, Sekretärinnen, Mittel etc. da sein. Wir halten es deshalb weiterhin für sehr problematisch, wenn die Stadt Chemnitz zunehmend ihre Mittelschüler in die Kommunen des Umlandes “leitet”.

Die Albert-Schweitzer-Schule gibt nicht auf!

Donnerstag, März 20th, 2008

Nach einigen Anrufen am heutigen Tag zeichnet sich eines ab: Diese Schule gibt nicht einfach auf!
Im Moment werden die nächsten Schritte überlegt. Wir hoffen, daß wir demnächst positivere Nachrichten hier präsentieren können.

Schwarzer Tag für die Albert-Schweitzer-Mittelschule

Mittwoch, März 19th, 2008

Wie auch auf Freie Presse Online zu lesen ist, hat sich der Stadtrat mit zwar knapper Mehrheit, aber doch gegen die Albert-Schweitzer-MS entschieden. Wie es dazu kommen konnte, und wie abgestimmt wurde, wird zu analysieren sein.
Der von uns erhoffte Neuanfang in der städtischen Mittelschulpolitik ist es jedenfalls nicht.