Archiv für Kategorie: Elternbeteiligung

Stellungnahme zur geplanten Aufhebung der Karl-Liebknecht-GS

Montag, April 2nd, 2007

Wenn wir uns gefragt haben, warum ein hochkompetenter Vertreter des KER-C im Schulausschuß anscheinend wenig erwünscht ist, so hatten wir bereits mit dem Desaster der Anmeldezahlen der Mittelschulen in diesem Jahr einige Klarheiten.
Wieviel mehr gingen uns aber die Augen auf, wie oft haben wir mit dem Kopf geschüttelt, als wir uns mit den zwei vorliegenden Beschlußvorlagen zur geplanten Aufhebung der Karl-Liebknecht-GS beschäftigen mußten!
Wir danken den Mitgliedern des KER-C für die postiven Rückmeldungen zu dem vorgelegten Entwurf.
Endgültige Stellungnahme als PDF

OFFENER BRIEF ZU DEN MITTELSCHULEN IN CHEMNITZ

Dienstag, März 20th, 2007

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,
sehr geehrte Damen und Herren Stadträte,
sehr geehrte Damen und Herren der Sächsischen Bildungsagentur,
sehr geehrte Damen und Herren von Schulverwaltungs- und Jugendamt,
liebe Vertreter des Kreiselternrates und des Stadtschülerrates Chemnitz,

am Samstag, den 17.03.2007 wurden in der Presse die bisherigen Anmeldungen im Mittelschulbereich veröffentlicht. Zu unserer großen Enttäuschung sehen wir uns bestätigt in der Auffassung, daß die letzten Schulschließungen im Mittelschulbereich in keinster Weise der Stabilisisierung des Chemnitzer Schulnetzes dienten, sondern das Problem nur immer weiter in das Stadtinnere holten und weiter verschärften.

Im Zuge der letzten Schulschließungen wurden im Wesentlichen die Randschulen der Stadt Chemnitz zur Schließung ausgewiesen, so die Mittelschulen in Grüna, Wittgensdorf und Harthau. Der Kreiselternrat Chemnitz hat immer davor gewarnt, diese Schulen zu opfern, nicht zuletzt mit dem Bürgerbegehren 2005 dies zu verhindern versucht bzw. mit der ablehnenden Aussage in der vor wenigen Tagen eingereichten Stellungnahme zur Schließung der Mittelschule Wittgensdorf.

Mittlerweile ist der komplette Norden und Süden von Chemnitz “Mittelschulfrei”!

Während sachsenweit die “.. allermeisten Mittelschulen und Gymnasien entspannt das neue Schuljahr planen ..” (Zitat Sächsische Zeitung) tituliert die Freie Presse in Chemnitz: “.. Hälfte der Chemnitzer Mittelschulen mit zu wenigen Anmeldungen ..”. So sind in der Freien Presse allein 5 vom 10 (+2) Mittelschulen der Stadt Chemnitz aufgeführt, die derzeit gerade so knapp eine bzw. gar keine Klasse bilden.

Es ist nicht zu leugnen, daß sich die Schülerzahlen derzeit im Oberstufenbereich halbiert haben. Wir möchten jetzt auch nicht eine Diskussion führen, ob sich die Schülerzahlen zukünftig wieder drastisch oder weniger drastisch erhöhen, sondern uns darauf beschränken, daß sie soweit anwachsen, daß bisherige Prognosen zu Kindertagesstätten längst revidiert und Neueröffnungen vorgenommen werden mußten, ohne daß Wartezeiten in einigen Stadtteilen ausgeschlossen werden konnten.

Beschränken wir uns auf den derzeitigen Stand einer Halbierung der Schülerzahlen gegenüber 1988/9 (dem Ende der DDR), muß dem gegenüber gesetzt werden, daß sich die Anzahl der noch einschulberechtigten öffentlichen Mittelschulen in Chemnitz bereits auf weniger als ein Drittel gegenüber dem Stand 1998 reduziert hat und bei weiteren potentiellen Schließungen auf unter ein Viertel absinken kann! Dies wäre die weitgehende Verabschiedung der Stadt Chemnitz aus diesem Schulbereich! Ein völlig undenkbares Szenario!

In den letzten 10 Jahren geschlossene oder zur Aufhebung ausgewiesene öffentliche Mittelschulen:
01 Alexander-v.-Humboldt-Mittelschule
02 Baumgartenschule Grüna
03 Blaise-Pascal-Mittelschule
04 Dr.-Theodor-Neubauer-Mittelschule
05 Emanuel-Gottlieb-Flemming-Mittelschule
06 Gottfried-Keller-Mittelschule
07 Johann-Gottfried-Herder-Mittelschule
08 Karl-Liebknecht-Mittelschule
09 Kirchner-Mittelschule Wittgensdorf (incl. ihrer Außenstelle MS “Röhrsdorf”)
10 Käthe-Kollwitz-Mittelschule
11 Max-Plank-Mittelschule
12 Mittelschule Borna
13 Mittelschule Harthau (incl. ihrer Außenstelle MS “Einsiedel”)
14 Mittelschule Markersdorf
15 Mittelschule Rabenstein
16 Nikolaus-Kopernikus-Mittelschule
17 Pablo-Neruda-Mittelschule
18 Schlossschule Mittelschule
19 Theodor-Körner-Mittelschule
20 Valentina-Tereschkowa-Mittelschule
21 York-Mittelschule

Bereits davor geschlossene öffentliche Mittelschulen:
22 Mittelschule Siegmar (später zeitweise Außenstelle der Mittelschule Schönau)
23 R.-Koch-Mittelschule
24 Otto-Lilienthal-Mittelschule
25 Mittelschule “Einsiedel” (später zeitweise Außenstelle der Mittelschule Harthau)

Noch zur Einschulung freigegebene öffentliche Mittelschulen:
01 Albert-Schweitzer-Mittelschule
02 Annen-Mittelschule
03 Friedrich-Adolf-Wilhelm-Diesterweg-Mittelschule
04 Georg-Weert-Mittelschule
05 Josephinenschule -MS -
06 Mittelschule Altendorf
07 Mittelschule “Am Flughafen”
08 Mittelschule Reichenbrand
09 Mittelschule Schönau
10 Untere Louisenschule -MS-

Noch zur Einschulung freigegebene öffentliche Mittelschulen mit Sonderkonzepten:
11 Jan-Amos-Comenius-Mittelschule (Sonderschule: Sportschule)
12 Chemnitzer Schulmodell Abrecht-Dürer-Schule (Sonderpädagogisches Konzept)

Von ehemals mindestens 35(+2) Mittelschulen dürfen somit derzeit noch 10(+2) Mittelschulen einschulen.

Recht zu erhalten ist nicht immer schön, kann sogar mitunter sehr weh tun.

Das derzeitige mehrfache Nichterreichen der notwendigen Schülerzahlen trotz Reduzierung der Mittelschulen auf unter ein Drittel in Chemnitz, während in anderen Landesteilen Sachsens die “… allermeisten Mittelschulen und Gymnasien entspannt das neue Schuljahr planen …” (Zitat Sächsische Zeitung), läßt leider keinen anderen Schluß mehr zu, als daß die vom längjährigen Schulbürgermeister verfolgte Politik im Mittelschulbereich tatsächlich als grundlegend gescheitert angesehen werden muß und die Stadt Chemnitz deswegen heute vor kaum lösbaren Problemen steht.

Die Schließung der Randschulen hat dazu geführt, daß große Teile potentieller Mittelschüler der Stadtteile Röhrsdorf, Wittgensdorf, Glösa-Draisdorf, Heinersdorf, Ebersdorf, Euba, Kleinolbersdorf-Altenhain, Einsiedel, Erfenschlag, Harthau, Klaffenbach, Hutholz, Mittelbach und Grüna sowie geringere Teile der Stadtteile Reichenhain und Adelsberg sich nicht mehr im “Oberzentrum” Chemnitz beschulen lassen, sondern statt dessen in Umlandgemeinden ausweichen.

Unterstützt wird dieser Prozess durch deutlich höhere Mittelbereitstellungen der Umlandgemeinden für ihre Schulen sowie durch eine teilweise deutliche kostengünstigere Schülerbeförderung dort. So sind die schülerbezogenen Mittelbereitstellungen in den Umlandgemeinden zum Teil doppelt so hoch, wie in Chemnitz.

Die jahrelange zu geringe Mittelbereitstellungen in Chemnitz tut allen Schularten weh. Die Mittelschulen als sozialer Brennpunkt trifft es besonders hart. Der Hilfeschrei der Mittelschulen im vergangenen Jahr verstummte leider viel zu schnell wieder und führte zu keiner Verbesserung in Chemnitz.

Die Flucht ins Umland und - seit der Öffnung der Bildungsempfehlung für Gymnasien auch dorthin - ist derart konsequent und massiv, daß bereits zeitnah das Funktionieren eines die Kinder erfolgreich auf das spätere Leben vorbereitenden Mittelschulbetriebes trotz größter Anstrengungen der Lehrerschaft und Schulleitungen immer problematischer wird.

Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, daß es sich diesmal nicht um ein Problem der Landesschulpolitik handelt, sondern hausgemacht ist.

Die Oberbürgermeisterin der Stadt Chemnitz, Frau Barbara Ludwig, hat sofort nach ihrem Amtsantritt unter ihrer Leitung einen Arbeitskreis zur Fachkräfteproblematik eingerichtet, der hervorragend arbeitet und bereits jetzt erste Verbesserungen veranlasst hat. In ihm sind neben der CWE, der IHK, der Kreishandwerkerschaft, der Agentur für Arbeit, der Sächsischen Bildungsagentur, dem DGB, dem Arbeitskreis “Schule-Wirtschaft” und der BWC unter anderem auch Frau Hetzel und Herr Müller vom Kreiselternrat sowie Herr Hufenbach vom Stadtschülerrat vertreten.

Der Kreiselternrat Chemnitz bittet Frau Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig ausdrücklich darum, unter ihrer Leitung einen analogen Arbeitskreis “Mittelschulen” einzurichten, welcher eine grundlegende Änderung der Stadtpolitik im Mittelschulbereich und - was noch viel wichtiger ist - eine deutliche Verbesserung bei den Mittelschulen insgesamt - bewirken soll. Es ist hierbei höchste Eile geboten.

Ohne die Entscheidungsmöglichkeiten der Oberbürgermeisterin bei der Belegung einer solchen Arbeitsgruppe einschränken zu wollen, möchten wir empfehlen, neben Herrn Näther (Schulverwaltungsamt) und Herrn Pethke (Jugendamt) sowie eines Vertreters der Sächsischen Bildungsagentur vor allem Schulleiter, Vertreter der Jugendeinrichtungen (Ganztagsschulen) sowie des Kreiselternrates Chemnitz und Stadtschülerrats Chemnitzes anzusprechen.

Wir möchten gleichzeitig die Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig ausdrücklich darum ersuchen, Ihre gesamte Kompetenz und Kraft als Oberbürgermeisterin dafür einzusetzen, daß im Rahmen der Lenkungsgespräche an allen 10 (+2) Mittelschulen Klassen eröffnet und der Mitwirkungsentzug durch das SMK für diese Jahrgangsstufe in jedem Fall verhindert wird.

Wir bieten schon heute sowohl für den Arbeitskreis “Mittelschulen” als auch für die Lenkungsgespräche unsere Mitarbeit an.

Mit freundlichem Gruß

gez. Andreas Müller
- Vorsitzender des Kreiselternrat Chemnitz -

gez. Ines Hetzel
- 1. Stellv. Vorsitzende des Kreiselternrat Chemnitz -

gez. Jonas Lange
- Stellv. Vorsitzender des Kreiselternrat Chemnitz -

gez. Sonja Grundmann
- Stellv. Vorsitzende des Kreiselternrat Chemnitz -

gez. Bernd Günther
- Stellv. Vorsitzender des Kreiselternrat Chemnitz -

gez. Annett Beitzel
- kooptiertes Vorstandsmitglied und Vorsitzende Arbeitsgruppe Förderschulen des Kreiselternrat Chemnitz -

Klarstellung zu mißverständlicher Pressedarstellung

Montag, März 19th, 2007

Angesichts des Artikels in der “Freien Presse” vom 19. März 2007 über unsere Presseerklärung vom 15. März  müssen wir hier klarstellen,  daß  diese Presseerklärung nur aussagt, daß auf wir unserer Seite zur Aufstellung eines anderen Kandidaten als Herrn Müller keine Rechtsgrundlage sehen und ein solches schon aus grundsätzlichen Erwägungen für uns nicht in Betracht kommt.

Die Hauptsatzung der Stadt Chemnitz legt fest, daß dem Vertreter des Kreiselternrates ein Platz als Sachkundiger Einwohner zusteht. Der Kreiselternrat Chemnitz hat als Kandidaten hierfür Herrn Andreas  Müller aufgestellt und sieht keinen Grund diese Aufstellung aufzuheben. Insofern die Stadt Chemnitz ihre Hauptsatzung umsetzen will, muß sie auch bei weiteren Kandidaturen über Herrn Müller abstimmen.

Falls Herr Müller sich seinerseits angesichts der Schmutzkampagne der letzten Tage sowie des erlittenen Schadens sich nicht noch einmal für eine solche Kandidatur bereiterklären würde, hätte er allerdings unser vollstes Verständnis, das würde aber nicht die Entscheidung des KER-C für Herrn Müller in Frage stellen. Wir weisen auch ausdrücklich darauf hin, daß unser keinerlei Informationen vorliegen, ob der Stadtrat solche Absichten hegt oder nicht.

Wir hoffen, daß wir jetzt allen Seiten die vorhandene Sachlage verständlich machen konnten.

Schulausschuß ohne KER-C

Donnerstag, März 15th, 2007

Mit Bedauern müssen wir feststellen, dass der Vorsitzende des KER-C, Herr Andreas Müller, auf der Stadtratssitzung am 14. März 2007 nicht als beratender Bürger im Schulausschuß bestätigt wurde. Überrascht hat uns das Ergebnis allerdings nicht.
Noch vor 2 Wochen unterstützte der Schulausschuß einstimmig den Vorschlag des KER-C, Herrn Müller in seiner Funktion als Vorsitzender in den Schulausschuss zu wählen. Das scheint manche aufgeschreckt zu haben. Es bestanden keine Sachargumente gegen eine Bestätigung des Vorsitzenden des KER-C als beratender Bürger im Ausschuß. Möglicherweise deshalb wurde von einem noch genau zu bestimmenden Personenkreis in der vergangenen Woche eine Kampagne gestartet, die Herrn Müller diskreditieren sollte und dies in nicht geringem Maße auch tat. Mit Erfolg: Die Mehrheit der Chemnitzer Stadträte entschied sich gegen den Kandidaten des Kreiselternrates. In seine Funktion ist er im übrigen von der großen Mehrheit der Schulelternsprecher gewählt worden. Und in dieser Funktion sollte er die Chemnitzer Eltern im Schulausschuss vertreten. Dies ist möglicherweise nicht gewollt.
Bedenklich ist der Verlauf der vorgetragenen Kampagne, in dem von keiner Seite außer den Mitstreitern des KER-C auf den Wahrheitsgehalt der Vorwürfe oder die Persönlichkeitsrechte des Betroffenen Rücksicht genommen wurde. Hier hätte man mit gutem Recht viel mehr erwarten können. Es wird ggf. von berufener Stelle noch zu klären sein, welche Tatbestände vorliegen. Der der “Verbreitung von Pornographie” wird es jedenfalls nicht sein. Ganz ausdrücklich nicht, wenn die Definition der “Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien”, nachlesbar unter: “Erhebung zur Rechtssprechung” zu Rate gezogen wird. Diese Definition entspricht der Auffassung der Gerichte und ist auch sonst ist ihren Grundzügen - die diesen Begriff in diesem Zusammenhang ausschließen - allgemein anerkannt.
Bezüglich der Frage einer “Neunominierung” teilen wir mit, daß weder im Schulgesetz des Freistaats Sachsen noch in der Elternmitwirkungsverordnung dieser Begriff vorkommt. Entsprechend der Satzung des KER-C und dem Schulrecht wurde eine Wahlveranstaltung durchgeführt, in der ein Vorsitzender, aber kein zusätzlicher Vertreter im Schulausschuß gewählt wurde. Die Wahl wurde nicht angefochten und ist damit rechtskräftig. Wir haben zusätzlich in der Satzung die langjährige Praxis des KER-C festgeschrieben, nach der ohne spezielle Wahl eines zusätzlichen Vertreters der Vorsitzende den KER-C im Schulausschuß vertritt. Außerdem halten uns sowohl das Schulgesetz des Freistaats Sachsen als auch die Elternmitwirkungsverordnung ausdrücklich dazu an, unsere Vertreter durch unser Gremium selbst wählen zu lassen. Eine Einschränkung der Informationspflichten seitens der Stadt Chemnitz als Schulträger gegenüber dem Kreiselternrat aufgrund einer mißlungenen Wahl im Stadtrat ist aus unserer Sicht ebenfalls nicht gegeben.
Der Vorstand möchte hier noch einmal klarstellen, daß abgesehen von den oben benannten rechtlichen Rahmenbedingungen unter den gegebenen Umständen eine “Neunominierung” oder ähnlicher fragwürdiger Schabernack für uns nicht in Betracht kommt. Zur Gesamtsichtweise auf die Vorgänge in den letzten Tagen verweisen wir auf die Presseerklärung des Vorstands vom 10. März 2007.
Unabhängig davon werden wir als Vorstand des Kreiselternrates unter dem Vorsitz von Herrn Müller unsere an Sachthemen orientierte Arbeit fortsetzen — im Interesse der Eltern und Schüler dieser Stadt.
Der Vorstand des KER-C lädt deshalb die Vertreter der Fraktionen dazu ein, die begonnenen fruchtbringenden direkten Gespräche außerhalb des Schulauschusses fortzusetzen.

gez. Ines Hetzel
- 1. Stellv. Vorsitzende des Kreiselternrat Chemnitz -

gez. Jonas Lange
- Stellv. Vorsitzender des Kreiselternrat Chemnitz -

gez. Bernd Günther
- Stellv. Vorsitzender des Kreiselternrat Chemnitz -

gez. Annett Beitzel
- kooptiertes Vorstandsmitglied und Vorsitzende Arbeitsgruppe Förderschulen des Kreiselternrat Chemnitz -

(Frau Sonja Grundmann war zur Zeit der Fertigstellung der Presseerklärung nicht mehr erreichbar)
Presseerklärung als PDF

Kampagne gegen den Vorsitzenden des KER-C

Samstag, März 10th, 2007

Im Zusammenhang mit der anstehenden Berufung des Vorsitzenden des KER-C, Andreas Müller, in den Schulausschuß des Stadrates wurden in den letzten Tagen, u.a. auch in der “Freien Presse” vom 10.3.2007, schwere Vorwürfe erhoben, die darauf hinauslaufen, seine Homepage diene der Verbreitung von pornographischen und erniedrigenden Fotos. Wir haben hier den Link zu dieser Homepage eingefügt, damit jeder sich selbst ein Bild über den Charakter der Publikation machen kann. (Hinweis: Der KER-C hat die Website sonst nicht verlinkt, damit nicht der Eindruck der Werbung für geschäftliche Inhalte entsteht)
Für uns ist dieser Vorgang nicht sehr überraschend, da bereits im Zusammenhang mit der anstehenden Berufung von Andreas Müller im Jahr 2000 eine ähnliche Kampagne gestartet wurde. Damals konnten wir zu unserer völligen Überraschung und Erheiterung in der Presse nachlesen, unser Kandidat sei ein “linker Radikalinski mit Grundzügen der russischen Räterepublik”.
Da Herr Müller mittlerweile Mitglied der CDU ist, mußte man sich dieses Mal offenbar etwas anderes einfallen lassen.
Der Vorstand hält diese Vorwürfe für vorgeschoben sowie absurd und unterstützt nachdrücklich weiterhin die Entscheidung des KER-C, Herrn Müller als Vertreter in den Schulausschuß zu entsenden. Derzeit wird das weitere Vorgehen beraten.
Presseerklärung des Vorstands
Kommentar von Ines Hetzel

Klagen der Eltern aus Mittelbach gegen das SMK am 30.06.2005 eingereicht. Gericht setzt Streitwert auf astronomischen Wert von 60.000 €

Dienstag, Juli 5th, 2005

Zur Deckung der Gerichtskosten bitten wir Euch die Eltern bei dieser Klage zu unterstützen:

Kto: Kreiselternrat Chemnitz
Norbert Okoniewski
Kto-Nr.: 604501857
BLZ: 760 100 85
bei der Postbank

Das Verwaltungsgericht Chemnitz hat den Streitwert auf 60.000 € festgesetzt. Wir brauchen aufgrund dieser Entscheidung, die für uns ehrlich gesagt nicht nachvollziehbar ist, nur für die Gerichtskosten über 1.500 €. Die Kosten für den Rechtsanwalt sind gesichert. Wer uns helfen kann den bitten wir um eine Überweisung, auch in geringer Höhe, an das oben genannte Konto.
Sollten wir die Klage gewinnen, was wir hoffen, werden wir mit Euch gemeinsam entscheiden wie das eingezahlte Geld, welches ja dann zurückerstattet wird, sinnvoll zugunsten unserer Kinder eingesetzt werden kann. Wenn wir Euren Namen veröffentlichen dürfen schreibt einfach in den Verwendungszweck Euren Nachnamen.

Die Verfahren tragen die Aktenzeichen: 2K 897/05 und 2K 898/05 beim Verwaltungsgericht Chemnitz.

beigesteuert haben unter anderen bisher:

IB Okoniewski
SachsTec Chemnitz
Ingenieurbüro Andreas Müller

Start Bürgerbegehren 2005

Dienstag, Mai 3rd, 2005

Bürgerbegehren 2005
Erhalt Grundschulen - Kurze Wege für kleine Beine!
Erhalt Mittelschulen - Wahlmöglichkeit & soziale Nähe!

Wir bitten alle Eltern und Bürger von Chemnitz dringlich, sich rege an dieser Aktion zu beteiligen! Es geht hier nicht um einzelne Schulen, sondern von der Kürzungspolitik sind wir alle betroffen!

Bitte beachten Sie weitere Hinweise hier in den nächsten Tagen.

Die Koordination der Aktion läuft über die Elternvertreter der Schulen. Eltern, die mithelfen wollen, melden sich bitte bei ihrem Klassenelternsprecher oder, falls das nicht möglich ist, bei ihrem Schulelternsprecher. Die Kontakte kann man in der Schule erfragen.
Jeder
wahlberechtigte Chemnitzer kann die Listen selbst ausdrucken, ausfüllen und an uns per Post senden. Die Listen erhallten Sie hier:
Liste für Grundschulen als .pdf Liste für Mittelschulen als .pdf

Bitte beachten: Es dürfen nur die Originalformulare verwendet werden, angehängte Listen sind rechtlich wertlos. Die Eltern und Bürger mögen bitte immer beide Formulare unterschreiben,  damit wirklich die notwendige Stimmenzahl für jedes Bürgerbegehren erreicht wird. Auf jedem Formular darf nur einmal unterschrieben werden, Doppelunterschriften sind nicht gültig. Nur in Chemnitz wohnhafte wahlberechtigte Personen können teilnehmen. Abgesehen vom Behördenvermerk müssen alle Felder ausgefüllt werden, sonst wird die Unterschrift wegen unklarer Identität abgewiesen.

Wir haben versucht, in den vergangenen Tagen die Elternratsvorsitzenden aller Schulen zu erreichen. Das hat bei einigen bis jetzt noch nicht geklappt. Wenn Sie Elternratsvorsitzende(r) sind und noch nicht kontaktiert wurden, melden Sie sich bitte dringend per email Vorstand oder telefonisch bei einem von uns. Teilen Sie uns bitte folgendes mit: Ihren Namen, Name der Schule, Telefonnummer und soweit möglich Emailadresse. Für diese Aktion wurde eine Mailingliste eingerichtet. Wer sich eintragen möchte, braucht lediglich eine email an majordomo@ker-c.de mit nur den Worten “subscribe bbg” im Text zu senden.

Wenn Sie mithelfen wollen und kein Kind in der Schule haben, können Sie in folgenden Sammelstellen unterschreiben:
Sammelstellen zum Unterschreiben der Bürgerbegehren

Wenn Sie uns aktiv unterstützen wollen, melden Sie sich bitte ebenfalls beim Vorstand.
Wir bitten um Verständnis, daß unsere telefonische Erreichbarkeit in den  nächsten Tagen  eingeschränkt sein könnte.

Die Listen gibts außerdem ausgedruckt im Büro von Herrn Zügel von 8 bis 18 Uhr (außer 5.05. und 6.05. und Wochenende) Adresse:
Kanzlerstr. 65, 09112 Chemnitz, Tel: 6660434,
bei sachstec klingeln.