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An:           Chemnitz, den 25. Januar 2001

Mitglieder des Stadtrates Chemnitz

Mitglieder der Ortschaftsräte Grüna und Klaffenbach

Herrn Detlef Müller (persönlich) 

Betreff:  Was ist das Maß aller Dinge?

Der sogenannte "Entzug der Mitwirkung", frei interpretiert nach Detlef Müller

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Sehr geehrte Damen und Herren Stadt- und Ortschaftsräte,

sehr geehrter Herr Fraktionsvorsitzender Detlef Müller, 

interessante Ausführungen sind derzeit in der Presse zu lesen:  

Im Ortsteil Grüna, mit einem stadtseitig prognostizierten Mittelschüleraufkommen von 37 Schülern (2001/2 und 2002/3), 43 Schülern (2003/4) und 46 Schülern (2004/5 und 2005/6), um bloß mal die nächsten 5 Jahre zu umreißen, wird von dringend notwendigen Schulaus- und Neubauten gesprochen. Das, obwohl in den gesamten, hier aufgeführten Jahren der Ihrerseits so vehement zitierte Klassenrichtwert von 25 Schüler/Klasse immer unterschritten wird und damit, folgt man Herrn Detlef Müller's bisherigen Ausführungen, die Schule auf Drängen des Kultusministeriums längst hätte geschlossen werden müssen. 

Für die Mittelschule Rabenstein sind dagegen stadtseitig prognostizierte 39 Kinder Grund genug, ein Schließung zu forcieren. 

In der im neuen Rahmenplanungsbeschluß bereits ausdrücklich als schließungsgefährdet ausgewiesenen Klaffenbacher Grundschule wird es dieses Jahr erfreulicherweise wieder möglich sein, eine Klasse 1 aufzumachen . 16 Schüler, das ist mehr als die Mindestzahl, aber 9 Kinder weniger als der Ihrerseits zitierte Klassenrichtwert von 25 Schüler/Klasse.  

Die Körner-Grundschule mit stadtseitig prognostizierten Klassenstärken in den nächsten 5 Jahren zwischen 20 und 25 Kindern/Klasse mußte im Eilverfahren geschlossen werden. 

Was ist also das Maß aller Dinge, ob eine Schule erhalten werden darf? Die vier Beispiele sagen aus, daß es nicht der von Herrn Detlef Müller permanent vorgeschobene Klassenrichtwert ist. Wenn der von Herrn Detlef Müller so vehement zitierte Grundsatz gelten würde, daß ein Unterschreiten des Richtwertes die Schließung der Schule durch das Kultusministerium zur Folge hätte, dürfte keine der 4 Schulen die nächsten 2 Jahre überleben, weder nach der städtischen "Rahmenplanung", noch nach unserem Bürgerbegehren! 

Wir finden es deshalb äußerst interessant, wenn Herr Detlef Müller einerseits behauptet, daß das Bürgerbegehren mit seiner vorgesehenen Unterschreitung der Richtwerte bei Einhaltung der Mindestwerte die Ursache für den Entzug der Mitwirkung des Freistaates darstellen soll, während gleichzeitig dies bei der vorgelegten Rahmenplanung trotz ebenfalls vorhandener Unterschreitung der Richtwerte nicht so sei! 

Das uns hier niemand falsch versteht! Es geht nicht darum den löblichen Erhaltungs- und Ausbaubestrebungen abwehrend entgegenzutreten. Nein darum geht es wirklich nicht, wollen wir doch gerade Schulen, wie z.B. die Klaffenbacher und die Körner-Grundschule sowie die Grünaer und Rabensteiner Mittelschule, unbedingt erhalten und begrüßen deshalb jede derartige Initiative eindeutig! Wohl aber geht es darum, eindeutig klarzustellen, daß hier, mangels sachlicher Argumente, nach dem Motto >Herrsche und Teile - Schule A gegen B< gehandelt wird: >Nicht nachhaltig gesicherter aber "versprochener" Standorterhalt gegen Verzicht auf Beteiligung beim Bürgerbegehren!< 

Für den Fall, daß die permanent in Presse und Medien geäußerten Bedenken nicht auf dem hier sinngemäß unsererseits unterstellten politischem Kalkül beruhen sollten, sondern auf Unverständnis darüber, was für Inhalte und Ziele das Bürgerbegehren hat, erneuern wir nochmals unser Angebot, dieses im Stadtrat (Rederecht vorausgesetzt!), allen Stadträten zu verdeutlichen.  

Mit freundlichen Grüßen 

Thomas Fenner     Andreas Müller    Uwe Stelzmann  Vorsitzender Kreiselternrat     Stellv.Vors.Kreiselternrat    AG Rahmenplanung

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Verteiler: Stadträte/Ortschaftsräte (über Fraktionen)

Medien   Entsprechend internem Verteiler des Kreiselternrates 

 

 

 


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