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Stadt Chemnitz

Schulverw.-Amt

SBA-C (RSA)

SMK


 

Perspektive

des

Standortes

 

Aussagen der von

Rahmenplanungen
1998

 

Schule

Standort

Grundschule

 

Mittelschule

 

Grundschule

Mittelschule

Begründung,

Bemerkungen

 

Erhalt / Aufhebung

Züge

Erhalt / Aufhebung

Züge

     

Grundschule Mittelbach

Hofer Straße 35

Erhalt

1

-

-

nicht enthalten

nicht enthalten

- Bildung einer Klasse 1 nicht in jedem Jahr gesichert

2005/2006 10 Schüler 1-zügig (? Ausnahme)
2006/2007 14 Schüler 1-zügig (? Ausnahme)
2007/2008 20 Schüler 1-zügig (20)
2008/2009 17 Schüler 1-zügig (17)
2009/2010 16 Schüler 1-zügig (16)
2010/2011 23 Schüler 1-zügig (23)

- traditionelles Gebäude, Denkmalschutz
- Trockenlegung, Fassadensanierung
- Errichtung Schulgarten geplant, 500m ent- fernt

Baumgartenschule Grundschule

August-Bebel-Str. 7

Erhalt

2

-

-

nicht enthalten

nicht enthalten

- Schüleraufkommen für zweizügige Grund- schule vorhanden

2001/2002 37 Schüler 2-zügig (18/19)

2002/2003 37 Schüler 2-zügig (18/19)

2003/2004 43 Schüler 2-zügig (21/22)

2004/2005 46 Schüler 2-zügig (23/23)

2005/2006 46 Schüler 2-zügig (23/23)

2006/2007 58 Schüler 2-zügig (29/29)

- dichtbesiedelte Ortslage

Baumgartenschule Mittelschule

August-Bebel-Str. 7

-

-

Erhalt

2

nicht enthalten

nicht enthalten

- Schüleraufkommen aus den vorgenannten Grundschulen:

2005/2006 28(47) Schüler 1-zügig (28)
2006/2007 30(51) Schüler 1-zügig (30)
2007/2008 38(63) Schüler 2-zügig (19/19)
2008/2009 38(63) Schüler 2-zügig (19/19)
2009/2010 37(62) Schüler 2-zügig (18/19)
2010/2011 49(81) Schüler 2-zügig (24/25)

Die Kombination der 3 Schulen ist aus Sicht des Kreiselternrates territorial sinnvoll. Eine gesicherte Standortgarantie kann sowohl für die Jahre 2001 bis 2003 betreffs der Grundschule Mittelbach als auch für die Jahre 2005 bis 2007 betreffs der Mittelschule Grüna als auch für die Grundschule Mittelbach nur unter Berücksichtigung der Randlage und der Größe der Einzugsfläche durch Ausnahmeregelungen gewährleistet werden. Dies wird seitens des Kreiselternrates dringend empfohlen, da die Schülerzahlen i.d.F. durchaus als gesichert angesehen werden können, Tendenz steigend!
 

Perspektive

des

Standortes

 

Aussagen der von

Rahmenplanungen

1998

 

Schule

Standort

Grundschule

 

Mittelschule

 

Grundschule

Mittelschule

Begründung,

Bemerkungen

 

Erhalt / Aufhebung

Züge

Erhalt / Aufhebung

Züge

     

Grundschule Reichenbrand

Lennèstraße 1

Erhalt

1 bis 2

-

-

Erhalt

-

- Schüleraufkommen für ein bis zweizügige Grundschule vorhanden

2001/2002 25 Schüler 1-zügig (25)

2002/2003 30 Schüler 1 o. 2-zügig (32 o.15/15) 2003/2004 32 Schüler 1 o. 2-zügig (32 o.16/16)

2004/2005 35 Schüler 2-zügig (17/18)

2005/2006 25 Schüler 1-zügig (25)

2006/2007 29 Schüler 1-zügig (29)

- traditionelles Gebäude,Denkmalschutz,Aula

- Trockenlegung,Fenstererneuerung und Sani- tär-Rekonstruktion

Mittelschule Reichenbrand

Lennèstraße 1

-

-

Erhalt

2

-

Entscheidung nach 2001 (s.h. MS Schönau und MS Rabenstein)

- traditionelles Gebäude,Denkmalschutz,Aula

- Trockenlegung,Fenstererneuerung und Sani- tär-Rekonstruktion

- Zentrale Lage im Planbezirk

- günstige Verkehrsanbindung

Grundschule

Siegmar

Rosmarinstraße 12

Kaufmannstraße 9

Erhalt

2 bis 3

-

-

Erhalt

-

- Schüleraufkommen für ein- bis zweizügige (bei Eingliederung GB Schönau: zwei- bis dreizügige) Grundschule vorhanden

2001/2002 16 (+23 = 39) Schüler 1(2)-zügig (16)

2002/2003 23 (+31 = 54) Schüler 1(2)-zügig (23)

2003/2004 37 (+29 = 66) Schüler 2(3)-zügig (18/19)

2004/2005 30 (+35 = 65) Schüler 1(2)-zügig (30)

2005/2006 40 (+37 = 77) Schüler 2(3)-zügig (20/20)

2006/2007 26 (+43 = 69) Schüler 1(2)-zügig (26)

- dichtbesiedelte Ortslage

- traditionelles Gebäude,Denkmalschutz,Aula

- Ausgabeküche, Speiseraum 1999, Trockenle- gung, Dach- und Fenstererneuerung ab 2000

- Räumlichkeiten im Komplex Rosmarinstr.12 ausreichend für 3-zügige Grundschule,

- Hort im Objekt Kaufmannstr. 9 möglich

Grundschule

Schönau (mit ehem. GB. Stelzendorf)

Guerickestraße 38

Aufhebung mit Beendigung des Schuljahres 2003/04

1 bis 2

-

-

Erhalt

-

- Schüleraufkommen für ein- bis zweizügige Grundschule vorhanden

2001/2002 23 Schüler 1-zügig (23)

2002/2003 31 Schüler 1-zügig (31)

2003/2004 29 Schüler 1-zügig (29)

2004/2005 35 Schüler 2-zügig (17/18)

2005/2006 37 Schüler 2-zügig (18/19)

2006/2007 43 Schüler 2-zügig (21/22)

- das Schüleraufkommen kann von der Grund- schule Siegmar aufgenommen werden

- s.h. auch unter MS Schönau

Mittelschule

Schönau (mit Rest- bestand ehem. MS Siegmar)

Guerickestraße 38

-

-

Aufhebung mit Beendigung des Schuljahres 2003/04

(2)

-

Entscheidung nach 2001

(s.h. MS Rabenstein und MS Reichenbrand)

- dichtbesiedelte Ortslage

- traditionelles Gebäude,Denkmalschutz,Aula

- Teilsanierung für 2,5 Mio. DM erfolgt (Sani- tär und Elektrobereich)

- Energieträgerumstellung 1993 mit Förder- mitteln (Zweckbindung 20 Jahre)

- Ungünstige Lage und ungünstige Verkehrs- anbindung für Planbezirk (verkehrstechnisch auf Wunsch der Anwohner vom Nordwestteil komplett abgekoppelt!)

- für den Planbezirk zu große Schule!

- Nachnutzung als "SPRINGERSCHULE" sinnvoll!

Grundschule

Rottluff (mit ehem. GB. Rabenstein)

Jugendweg 1a

Erhalt

1 (bis 2)

-

-

Erhalt

(Einigung der Raben- steiner und Rottluffer Ortsteile betreffs des dauerhaften Erhaltes von einer Grund- und einer Mittelschule in Rabenstein/Rottluff unter Aufgabe der Ra- bensteiner GS)

-

- Schüleraufkommen für ein- (bis zwei-) zügige Grundschule vorhanden
2001/2002 27 Schüler 1-zügig (27)
2002/2003 28 Schüler 1-zügig (28)
2003/2004 35 Schüler 2-zügig (17/18)
2004/2005 22 Schüler 1-zügig (22)
2005/2006 27 Schüler 1-zügig (27)
2006/2007 34 Schüler 2-zügig (17/17)

- Räumlichkeiten in gutem / zahlenmäßig aus- reichendem Zustand,sehr gutes Außengelän- de mit Schulgarten und Biotop,Hort im Haus
- Essenausgabe und Speiseraum, neue Außen- treppe, Rekonstruktion der Umkleideräume,
- Nahwärmeversorgungsvertrag bis 31.10.2012
- zergliederte Ortslage und Randbereich

Mittelschule
Rabenstein

Trützschlerstraße 10

-

-

Erhalt

2

-

Entscheidung nach 2001 (s.h. MS Schönau und MS Reichenbrand)

(Einigung der Raben- steiner und Rottluffer Ortsteile betreffs des dauerhaften Erhaltes von einer Grund- und einer Mittelschule in Rabenstein/Rottluff unter Aufgabe der Ra- bensteiner GS

- Zentrale Lage für Randbereich des Planbe- zirk
- günstige Verkehrsanbindung

 
1. Allgemein:

Im Einzugsbereich des Planbezirks I.b liegt das Problem derzeit weniger im Bereich der Grundschulen begründet, als im Bereich der Mittelschulen. 

2. Schülerzahlen und daraus resultierende Zügigkeiten für die Mittelschulen:

Die zu erwartenden Schülerzahlen stellen sich wie folgt dar:

2005/2006 (2001/2002) 55 (91) Schüler 2-zügig (27/28) oder 3-zügig (18/18/19) oder mit Ausnahme 4-zügig (15/15/15/10?)
2006/2007 (2002/2003) 67 (112) Schüler 2-zügig (33/34) oder 3-zügig (22/22/23) oder 4-zügig (16/17/17/17)
2007/2008 (2003/2004) 80 (133) Schüler 3-zügig (26/27/27) oder 4-zügig (20/20/20/20)
2008/2009 (2004/2005) 73 (122) Schüler 3-zügig (24/24/25) oder 4-zügig (18/18/18/19)
2009/2010 (2005/2006) 77 (129) Schüler 3-zügig (25/26/26) oder 4-zügig (19/19/19/20)
2010/2011 (2006/2007) 79 (132) Schüler 3-zügig (26/26/27) oder 4-zügig (19/20/20/20)
 

Hieraus ergibt sich, daß in den Jahren 2005 bis 2007 rechentechnisch nur eine der drei Mittelschulen benötigt wird, ja sogar die Einhaltung der Mindestforderung "Zweizügigkeit" für zwei Mittelschulen im Schuljahr 2005/2006 nur mit Ausnahmeregelungen möglich sein wird! Eine Zügigkeit größer 4 ist für die kommenden 6 bis 7 Jahre nicht mehr zu erwarten, was dazu führt, daß nach den derzeitigen Erkenntnissen definitiv nur zwei Mittelschulen überlebensfähig sind, wobei selbst diese im vorgenannten Zeitraum nicht zu den seitens des Ministeriums angestrebten Klassenstärken (25 Schüler) herangeführt werden können. Damit besteht bei der Ansetzung von vier zu erhaltenden Zügen eine Reserve von 1/5 der Schülerzahl zur Klassenstärke von 25! Ausgehend von den vorgenannten Fakten ergibt sich zwangsläufig die Schließung einer Mittelschule!

3. Lage und Erreichbarkeit der Mittelschulen:

Die Reichenbrander Mittelschule ist die für den Südbereich des Planbezirks am zentralsten gelegene Mittelschule. Sie ist neben Reichenbrand auch von Stelzendorf, Schönau und den unteren (südlichen) Teilen Rabensteins und Siegmars relativ günstig verkehrstechnisch oder fußläufig erreichbar.

Für den Nordteil des Planbezirkes liegt die Rabensteiner Mittelschule am zentralsten. Sie ist neben Rabenstein insbesondere von Rottluff und Teilen Stelzendorfs verkehrstechnisch sowie von den oberen (nördlichen) Teilen Siegmars (Hauptteil) fußläufig günstig erreichbar.

Die Schönauer Schule ist für den Nordteil des Planbezirks infolge der Abkopplung der Verkehrswege äußerst schlecht (Rabenstein), ja teilweise nicht erreichbar (Rottluff). Sie befindet sich an einem Standort, welcher verkehrstechnisch weitgehend von den Verkehrsadern der Stadt Chemnitz abgeschnitten ist. Während der Hartweg in Richtung Sigmar/Rabenstein bereits verkehsmäßig vollständig gesperrt ist, kann er aus Richtung Altendorf nur unter extremen Einschränkungen befahren (schon gar nicht als Schulweg begangen) werden! Geöffnet ist der Zugang lediglich noch über eine Straßen- und eine Fußweganbindung von der Zwickauer Straße (äußerste Ecke des Planbezirkes).

4. Gebäudegröße und Auslastung:

Die Reichenbrander Mittelschule ist durch die Kombination von Grund- und Mittelschule effektiv ausgelastet.

Die Rabensteiner Mittelschule ist ausschließlich als zweizügige Mittelschule betreibbar, folglich hiermit optimal ausgelastet. Ihre Nachnutzung durch die Grundschule Rottluff würde zu einer absolut unzureichenden (ca. die Hälfte!) Auslastung des Rabensteiner Schulkomplexes führen und ein Nachnutzungskonzept für die Rottluffer Grundschule erfordern.

Die Schönauer Mittelschule ist mit einer Auslastung von zwei Zügen nur bei Aufrechterhaltung des Grundschulbezirkes Schönau halbwegs vernünftig ausgelastet. Die Beibehaltung des Grundschulbezirkes Schönau würde aber zu einer zu geringen Auslastung des Schulkomplexes Grundschule Siegmar führen. 

5. Sonstige Aspekte:

Die Umnutzung der Rabensteiner Mittelschule als Grundschule würde umfangreiche Bau- und Demontagearbeiten erfordern. Insbesondere die Fachkabinette müßten rückgebaut und als normale Räume neu hergerichtet werden. Ein kompletter Wechsel der Möblierung müßte erfolgen. Gleichzeitig wäre der Umbau der Sanitärbereiche von Mittelschulausstattung auf Grundschulausstattung erforderlich. Für das Grundschulgebäude in Rottluff liegt keine Nachnutzungskonzeption, aber ein Nahwärmeversorgungsvertrag bis 31.10.2012 vor. Zwischen Rabenstein und Rottluff bestehen starke historische Gemeinsamkeiten, angefangen von einer gemeinsamen Kirchgemeinde bis zur Einigungsfähigkeit über strukturelle Fragen (s.h. Rahmenplanung von 1998). Desgleichen sind beide Ortsteile durch die verkehrstechnische Erschließung als Randlage der Stadt Chemnitz zu betrachten.

Die Schönauer Schule ist durch Ihre Größe und Ausstattung in der Lage, sowohl für Gymnasien als auch für Mittelschulen als Ausweichobjekt (während der Zeit der Durchführung von Komplexrekonstruktionen) zu dienen! 

6. Begründung des Vorschlages Kreiselternrates:

Die Schließung einer Mittelschule ist, wie vorbeschrieben, perspektivisch unausweichlich. Nach Vergleich aller Fakten sind wir zu der Überzeugung gekommen, daß die Schließung des Komplexes Schönau aus folgenden Gründen als die vertretbarste Lösung angesehen werden muß:

1. Das Gebäude ist für eine vertretbare Auslastung zu groß und liegt verkehrstechnisch für den Planbezirk zu ungünstig.
2. Durch die Schließung des Schönauer Komplexes kommt es im restlichen Planbezirk zu vertretbaren Auslastungsgraden der Objekte.
3. Die Mehrbelastung aus der Schulwegsituation ist aus Sicht der öffentlichen Verkehrsmittel und Weglängen für Schönau vertretbarer, als bei anderen Konstellationen.   Für die übrigen Bereiche Stelzendorfs muß unbedingt eine durchgehende Nahverkehrsmittelanbindung an Siegmar durchgesetzt werden.
 

7. Anmerkung des Kreiselternrates:

Die Schließung der Grundschule in Stelzendorf zugunsten der Grundschule in Schönau in der Rahmenplanung von 1998 muß heute als Ursache für die zusätzlichen Aufwendungen im Schülertransport dieses Bereiches angesehen werden, da die Achse Schönau - Stelzendorf im Bereich zwischen Neefestraße und der Stelzendorfer Schule derzeit verkehrstechnisch nicht an Sigmar angebunden sind. Wir empfehlen der Stadt Chemnitz als Alternative, zu prüfen, inwieweit es möglich ist, die Montesori-Schule durch Bereitstellung einer anderen Schule zum Umzug zu bewegen, um einen Teil des derzeitigen Grundschulbezirkes Schönau-Stelzendorf in dieser Schule unterzubringen und gleichzeitig damit die Siegmarer Grundschule derart zu entlasten, daß der Hort im Hauptobjekt Rosmarinstraße 12 verbleiben kann!  

 

Perspektive

des

Standortes

 

Aussagen der von

Rahmenplanungen
1998

 

Schule

Standort

Grundschule

 

Mittelschule

 

Grundschule

Mittelschule

Begründung,

Bemerkungen

 

Erhalt / Aufhebung

Züge

Erhalt / Aufhebung

Züge

     

Emanuel-Gottlieb-Flemming-Grund- schule

Albert-Schweitzer Straße 61

Aufhebung mit Beendigung des Schuljahres 2003/04

1

-

-

Erhalt

-

- Schüleraufkommen für ein (bis zweizügige) Grundschule vorhanden

2001/2002 20 Schüler 1-zügig (25)
2002/2003 29 Schüler 1-zügig (29)
2003/2004 21 Schüler 1-zügig (21)
2004/2005 35 Schüler 2-zügig (17/18)
2005/2006 25 Schüler 1-zügig (25)
2006/2007 28 Schüler 1-zügig (28)

- zentrale und ruhige Lage im Wohngebiet
- Altneubauschule

Emanuel-Gottlieb-Flemming-
Mittelschule

Albert-Schweitzer Straße 61

-

-

Erhalt

2 bis 3

-

Entscheidung nach 2001 (s.h. MS Alten- dorf)

- zentrale und ruhige Lage im Wohngebiet
- Altneubauschule
- günstige Verkehrsanbindung vom Kaßberg

Grundschule

Altendorf

Ernst-Heilmann-Straße 11

Erhalt

2 bis 4

-

-

Erhalt

(Gebäudekomplex bei Aufgabe MS nur als mindestens dreizügige GS mit im Gebäude integriertem Hort wirtschaftlich auslastbar!)

-

- Schüleraufkommen für ein- bis zweizügige (bei Eingliederung GB Flemming-Schule und GB Pablo-Neruda-Grundschule: zwei- bis vierzügige) Grundschule vorhanden

2001/2002 19 (+44 = 63) Schüler 1(2)-zügig (19)
2002/2003 27 (+54 = 81) Schüler 1(3)-zügig (27)
2003/2004 29 (+51 = 80) Schüler 1(3)-zügig (29)
2004/2005 28 (+62 = 90) Schüler 1(3)-zügig (28)
2005/2006 35 (+60 = 95) Schüler 2(3)-zügig (17/18)
2006/2007 41 (+64 = 105) Schüler 2(4)-zügig (20/21)

- dichtbesiedelte Ortslage
- traditionelles Gebäude, Denkmalschutz,
- Außengelände wurde gestaltet

Mittelschule

Altendorf

Ernst-Heilmann-Straße 11

-

-

Aufhebung mit Beendigung des Schuljahres 2004/05

(2)

-

Entscheidung nach 2001

(s.h. Flemming-MS)

- dichtbesiedelte Ortslage

- traditionelles Gebäude, Denkmalschutz,

- Außengelände wurde gestaltet

Pablo-Neruda- Grundschule

Hoffmannstraße 35

Aufhebung mit Beendigung des Schuljahres 2003/04

1 (bis 2)

-

-

Aufhebung

-

- Schüleraufkommen für ein- (bis zwei-) zügi- ge Grundschule vorhanden

2001/2002 24 Schüler 1-zügig (24)
2002/2003 25 Schüler 1-zügig (25)
2003/2004 30 Schüler 1-zügig (30)
2004/2005 27 Schüler 1-zügig (27)
2005/2006 35 Schüler 2-zügig (17/18)
2006/2007 36 Schüler 2-zügig (18/18)

- Große Neubauschule mit Außengelände
- zentrale und ruhige Lage auf dem Kaßberg
- dichtbesiedelte Ortslage

Pablo-Neruda- Mittelschule

Hoffmannstraße 35

-

-

Aufhebung mit Beendigung des Schuljahres 2004/05

2

-

Aufhebung

- Große Neubauschule mit Außengelände
- zentrale und ruhige Lage auf dem Kaßberg
- dichtbesiedelte Ortslage

Gebrüder-Grimm-Grundschule

Heinrich-Beck-Str. 2

Erhalt

2 bis 4

-

-

Erhalt

-

- Schüleraufkommen für ein (bis zweizügige) Grundschule vorhanden

2001/2002 32 Schüler 1-zügig (32)
2002/2003 39 Schüler 2-zügig (18/19)
2003/2004 53 Schüler 2-zügig (26//27)
2004/2005 39 Schüler 2-zügig (18/19)
2005/2006 64 Schüler 2-zügig (32/32)
2006/2007 53 Schüler 2-zügig (26/27)

- 1 Zug Projekt für musisch-kreative Bildung
- ruhige Lage im Wohngebiet
- Altneubauschule mit separatem Hortgebäude und großem gestalteten Außengelände

Obere Luisenschu- le

-Grundschule-

Fritz-Maschke-Str. 23

Erhalt

2 bis 4

-

-

Erhalt

-

- Schüleraufkommen für zwei bis vierzügige) Grundschule vorhanden

2001/2002 43 Schüler 2-zügig (21/22)
2002/2003 42 Schüler 2-zügig (21/21)
2003/2004 79 Schüler 3-zügig (26/26/27)
2004/2005 81 Schüler 3-zügig (27/27/27)
2005/2006 81 Schüler 3-zügig (27/27/27)
2006/2007 81 Schüler 3-zügig (27/27/27)

- dichtbesiedelte Ortslage
- traditionelles Gebäude, Denkmalschutz,
- Errichtung einer Freizeitsportanlage geplant

Untere Luisenschu le

-Mittelschule-

Fritz-Maschke-Str. 21

-

-

Erhalt

2 bis 3

-

Erhalt

- ständig hohe Anmeldezahlen für Klassen 5
- dichtbesiedelte Ortslage
- traditionelles Gebäude, Denkmalschutz,
- Rekonstruktion 1995 außer Sporthalle und Schulhof
- Hauswirtschaftsküche
- Errichtung einer Freizeitsportanlage geplant
- günstige Verkehrsanbindung vom Kaßberg

 

1. Allgemein:

Der Einzugsbereich des Planbezirks II ist gekennzeichnet durch hohe Ballungsdichte, gute verkehrstechnische, nahverkehrstechnische und fußläufige Erschließung sowie durch eine sehr hohe Verkehrsdichte und zahlreiche stark befahrene Straßen. Des Weiteren muß festgestellt werden, daß die historisch bedingten Verbindungsstraßen quer zu den Ausfallstraßen (hier insbesondere im Nord-Süd-Verlauf) deutliche mengenmäßige Defizite aufweisen.

2. Schülerzahlen und daraus resultierende Zügigkeiten für die Mittelschulen:

Die zu erwartenden Schülerzahlen stellen sich wie folgt dar:

2005/2006 (2001/2002) 83 (138) Schüler 3-zügig (27/28/28) oder 4-zügig (20/20/21/21)
2006/2007 (2002/2003) 97 (162) Schüler 4-zügig (24/24/24/25)
2007/2008 (2003/2004) 127 (212) Schüler 4-zügig (31/32/32/32) oder 5-zügig (25/25/25/26/26)
2008/2009 (2004/2005) 126 (210) Schüler 4-zügig (31/31/32/32) oder 5-zügig (25/25/25/25/26)
2009/2010 (2005/2006) 144 (240) Schüler 5-zügig (28/29/29/29/29) oder 6-zügig (24/24/24/24/24/24)
2010/2011 (2006/2007) 143 (239) Schüler 5-zügig (28/29/29/29/29) oder 6-zügig (23/24/24/24/24/24)

Hieraus ergibt sich, daß in den Jahren 2005 bis 2007 rechentechnisch maximal nur zwei der drei Mittelschulen benötigt werden! Eine Zügigkeit größer 6 ist für die kommenden 6 bis 7 Jahre nicht mehr zu erwarten, was dazu führt, daß nach den derzeitigen Erkenntnissen definitiv nur zwei Mittelschulen überlebensfähig sind, wobei selbst diese im vorgenannten Zeitraum nicht zu den seitens des Ministeriums angestrebten Klassenstärken (25 Schüler) herangeführt werden können. Gegen 2009 bis 2011 sind eine fünf Züge nur mit sehr starken Klassenverbänden haltbar. Rückläufe von den Gymnasien könnten in diesem Zeitraum die 6-Zügigkeit notwendig und möglich machen. Hierbei geraten aber die beiden zum Verbleib vorgesehenen Mittelschulen (Emanuel-Gottlieb-Flemming-Mittelschule und Untere Luisenschule) an die Grenze Ihrer Kapazität bzw. überschreiten diese nach den uns vorliegenden Angaben. Hinzu kommt der zusätzliche Andrang zur Unteren Luisenschule aus anderen Planbezirken. 

3. Lage und Erreichbarkeit der Schulen:

Die Flemming-Mittelschule liegt zentral im Flemminggebiet. Sie ist fußläufig von allen Bereichen des Flemminggebietes sowie von Teilen Altendorfs sicher erreichbar. Dabei sind aber Wegzeiten von größer 1/2 Stunde keine Seltenheit. Mit der Linie 31 ist die Schule vom Kaßberg aus zu erreichen. Relativ ungünstig zu erreichen ist die Schule aus dem nördlich Bereich um die derzeit noch existieren Schulbezirksgrenze zwischen GB Altendorf und GB Pablo-Neruda-GS.

Die Altendorfer GS ist sowohl fußläufig vom Flemminggebiet als auch vom GB der Pablo-Neruda-GS zu erreichen. Dabei sind die Fußwege für Grundschüler infolge der fehlenden Nord-Süd-Verbindungen teilweise zu lang. Hinzu kommt die fehlende nahverkehrstechnische Erschließung in Nord-Süd-Richtung.

Der Pablo-Neruda-Schulkomplex ist vom kompletten Kaßberg und Altendorf fußläufig auf sicheren Wegen erreichbar. Das Flemminggebiet hat keine vernünftige Anbindungsmöglichkeit.

Die Gebrüder-Grimm-Grundschule ist fußläufig vom kompletten Kaßberg erreichbar.

Die Obere Luisenschule ist vom Einzugsgebiet Ihres Grundschulbezirkes komplett fußläufig erreichbar.

Die Untere Luisenschule ist nur vom Einzugsgebiet des GB "Obere Luisenschule" fußläufig erreichbar. Die übrigen Bereiche des Planbezirkes können die Schule nur über Nahverkehrsmittel erreichen.

4. Gebäudegröße und Auslastung:

Die Flemming-Schule ist nach Auflösung der Grundschule i.d.L. als 3 bis 4-zügige Mittelschule zu fungieren. Erst ab 3-Zügigkeit kann von einer effektiven Auslastung gesprochen werden.

Die Altendorfer Schule kann durch die Zusammenlegung der Grundschulbezirke "Flemming-GS", "GS Altendorf" und "Pablo-Neruda-GS" mindestens 3-zügig gefahren werden. Selbst bei der Integration des Hortes im Gebäude steht immer noch ein derart großer Raumvorrat zur Verfügung, daß eine Betreibung mit weniger als drei Zügen unwirtschaftlich wäre. Bei einem dreizügigen Betrieb steht noch immer ein Reservezug zur Disposition.

Die Gebrüder-Grimm-Grundschule benötigt für eine effektive Auslastung mindestens 3-Zügigkeit. Dies ist i.d.R. gewährleistet. Hinzu kommt der Sonderzug "Projekt musisches Profil".

Die beiden Luisenschulen sind abgesehen vom Geburtentief voll ausgelastet mit der Tendenz "gleichbleibend" bis "weiter steigend".

5. Sonstige Aspekte:
Die Trennung der Doppelstandorte bringt infolge der historischen Infrastrukturdefizite erhebliche Schulweglängen mit sich. Die frühe Aufgabe der großen, für den Kaßberg und Altendorf zentral gelegenen Pablo-Neruda-Schulen verhindert diesbezüglich günstigere Lösungsmöglichkeiten.

6. Begründung des Vorschlages Kreiselternrates:
Die Schaffung mehrzügiger Grund- und Mittelschulen in Ballungsgebieten wird als sinnvoll angesehen. Nach Vergleich aller Fakten sind wir zu der Überzeugung gekommen, daß bei konsequenter Trennung der Doppelschulstandorte nur die Schaffung der Großschulkomplexe für diesen Stadtteil wirtschaftlich und dauerhaft ist, auch wenn wir gern gemischte Schulstandorte beibehalten hätten.
 

7. Anmerkung des Kreiselternrates:
Wünschenswert wäre es, nach Auffassung des Kreiselternrates, wenn direkt auf dem Kaßberg eine Mittelschule beibehalten, sowie die kleinen Grundschulen weiter betrieben werden könnten, wie z.B. folgende Konstellation:

a) Beibehaltung des gemischten Doppelschulstandort Flemminggebiet mit (ein- bis) zweizügiger Grundschule sowie zweizügiger Mittelschule.
b) Beibehaltung des gemischten Doppelschulstandort Altendorf (oder da zentraler: der Pablo-Neruda-MS)
c) Beibehaltung der drei- bis vierzügigen Gebrüder-Grimm-Grundschule
d) Beibehaltung des mehrzügigen Grundschulstandortes "Obere Luisenschule" sowie des zweizügigen Mittelschulstandortes "Untere Luisenschule".

Die Folge wären aber unsichere Resultate bezüglich der dauerhaften, wirtschaftlichen Auslastbarkeit/Nutzung der Objekte sowie wesentlich niedrigere Klassenstärkendurchschnitte. 

 

Perspektive

des

Standortes

 

Aussagen der von

Rahmenplanungen

1998

 

Schule

Standort

Grundschule

 

Mittelschule

 

Grundschule

Mittelschule

Begründung,

Bemerkungen

 

Erhalt / Aufhebung

Züge

Erhalt / Aufhebung

Züge

     

Grundschule Röhrsdorf

Beethovenweg 44

Aufhebung mit Beendigung des Schuljahres 2003/04

1 bis 2

- 

 

(Einigung der Röhrsdor- fer und Wittgensdorfer Ortsteile betreffs des dauerhaften Erhaltes von einer Grund- und einer Mittelschule in Röhrsdorf/Wittgensdorf unter Aufgabe der Röhrsdorfer GS und der Wittgensdorfer MS)

-

Nicht Enthalten!

-

- Schüleraufkommen für ein bis zweizügige Grundschule vorhanden

2001/2002 22 Schüler 1-zügig (22)
2002/2003 13 Schüler 1-zügig (13)
2003/2004 17 Schüler 1-zügig (17)
2004/2005 29 Schüler 1-zügig (29)
2005/2006 22 Schüler 1-zügig (22)
2006/2007 15 Schüler 1-zügig (15)

- traditionelles Gebäude, Denkmalschutz
- Dach und Fassade des Hauptgebäudes neu, - Sporthalle 1997 neu,Hort im Objekt möglich
- Randgemeinde, kulturelles Zentrum des OT

Mittelschule Röhrsdorf (Außenstelle Witt- gensdorf)

Beethovenweg 44

-

-

Erhalt als vollwer- tige Mittelschule

2

-

Nicht Enthalten!

- traditionelles Gebäude, Denkmalschutz
- Dach und Fassade des Hauptgebäudes neu, - Sporthalle 1997 neu,
- Randgemeinde, kulturelles Zentrum des OT

Kirchner-Grund-

schule (Wittgensdorf)

Rathausplatz 9

Erhalt als mehrzü- gige Grundschule

2 bis 3

- 

 

(Einigung der Röhrsdor- fer und Wittgensdorfer Ortsteile betreffs des dauerhaften Erhaltes von einer Grund- und einer Mittelschule in Röhrsdorf/Wittgensdorf unter Aufgabe der Röhrsdorfer GS und der Wittgensdorfer MS)

-

Nicht Enthalten!

-

- Schüleraufkommen für ein- bis zweizügige (bei Eingliederung GB Röhrsdorf und GB Borna: 2- bis 3-zügige) Grundschule vorhanden:

2001/2002 25 (+45 = 70) Schüler 1(3)-zügig (25)
2002/2003 28 (+46 = 74) Schüler 1(3)-zügig (28)
2003/2004 28 (+47 = 75) Schüler 1(3)-zügig (28)
2004/2005 27 (+54 = 81) Schüler 1(3)-zügig (27)
2005/2006 32 (+58 = 90) Schüler 2(3)-zügig (32)
2006/2007 29 (+39 = 68) Schüler 1(3)-zügig (29)

- Randgemeinde, kulturelles Zentrum des OT
- traditionelles Gebäude,Denkmalschutz,Aula
- Haupt- (MS) und Nebengebäude (GS)
- Hort im Objekt möglich

Kirchner-Mittel-

schule (Wittgensdorf)

Rathausplatz 9

-

-

Aufhebung mit Beendigung des Schuljahres 2004/05

(2)

-

Nicht Enthalten!

- Randgemeinde, kulturelles Zentrum des OT
- traditionelles Gebäude,Denkmalschutz,Aula
- Haupt- (MS) und Nebengebäude (GS)

Grundschule

Borna

Wittgensdorfer Straße 121

Aufhebung mit Beendigung des Schuljahres 2003/04

1 bis 2

-

-

Erhalt

-

- Schüleraufkommen für ein- (bis zwei-) zügi- ge Grundschule vorhanden

2001/2002 23 Schüler 1-zügig (23)
2002/2003 33 Schüler 2-zügig (16/17)
2003/2004 30 Schüler 1-zügig (30)
2004/2005 25 Schüler 1-zügig (25)
2005/2006 36 Schüler 2-zügig (18/18)
2006/2007 24 Schüler 1-zügig (24)

- Neubaugrundschule, Dächer von Schulge- bäude und Sporthalle saniert, Außengelände neu gestaltet, großer Sportplatz am Objekt
- Gründungsprobleme
- zergliederte Ortslage und Randbereich
- Gefahr durch sehr hohes Verkehrsaufkom- men an der Wittgensdorfer Straße

Mittelschule

Borna

Wittgensdorfer Straße 121

-

-

Aufhebung mit Beendigung des Schuljahres 2004/05

3

-

Entscheidung nach 2001 (s.h. Karl-Lieb- knecht-MS)

- Neubaugrundschule, Dächer von Schulge- bäude und Sporthalle saniert, Außengelände neu gestaltet, großer Sportplatz am Objekt
- Gründungsprobleme
- zergliederte Ortslage und Randbereich
- Gefahr durch sehr hohes Verkehrsaufkom- men an der Wittgensdorfer Straße

 

1. Allgemein:

Im Einzugsbereich des Planbezirks II.a liegt das Problem derzeit weniger im Bereich der Grundschulen begründet, als im Bereich der Mittelschulen. 

2. Schülerzahlen und daraus resultierende Zügigkeiten für die Mittelschulen:

Die zu erwartenden Schülerzahlen stellen sich (GB Röhrsdorf, GB Wittgensdorf, GB Borna/Heinersdorf) wie folgt dar:

2005/2006 (2001/2002) 42 (70) Schüler 2-zügig (21/21)
2006/2007 (2002/2003) 44 (74) Schüler 2-zügig (22/22)
2007/2008 (2003/2004) 45 (75) Schüler 2-zügig (22/23)
2008/2009 (2004/2005) 49 (81) Schüler 2-zügig (24/25)
2009/2010 (2005/2006) 54 (90) Schüler 2-zügig (27/27)
2010/2011 (2006/2007) 41 (68) Schüler 2-zügig (20/21)

Hieraus ergibt sich, daß rechentechnisch eine zweizügige Mittelschule benötigt und diese relativ konstant mit Klassenstärken größer 20 ausgelastet wird. Durch in der Höhe der Klassenstärken begründete Reserven in Höhe von ca. 1/3 ist auch bei zukünftiger Schließung der Lücken zwischen den Ortsteilen (u.a. durch Wohnbebauung) noch länger eine ausreichende Kapazität gewährleistet! Ausgehend von den vorgenannten Fakten ergibt sich zwangsläufig die Schließung einer Mittelschule!

3. Lage und Erreichbarkeit der Schulen:

In diesem Planbezirk ist eine fußläufige Erreichbarkeit der Schulen ausschließlich nur für die Ortsteile möglich, in welchen der Schulkomplex steht. Von den übrigen Ortsteilen sind die Schulen jeweils nur über Nah- und Fernverkehrsverbindungen erreichbar, wobei die Verbindung Borna-Röhrsdorf am ungünstigsten ausgebildet und die Bornaer Schulen in relativ gefährlicher Lage (aus verkehrstechnischer Sicht) ist!

4. Gebäudegröße und Auslastung:

Der Röhrsdorfer Schulkomplex ist mit einer zweizügigen Mittelschule optimal ausgelastet. Günstig gestaltet sich auch die dreizügige Auslastung einer Grundschule Wittgensdorf, bezogen auf das Hauptgebäude. Für das Nebengebäude sollte ggfs. eine Fremdnutzung, z.B. als Kultur-, Weiterbildungs- oder Jugendzentrum.

Die Auslastung des Grund- und Mittelschulkomplexes in Borna wäre effektiv nur unter vollständiger Aufgabe des Röhrsdorfer Schulkomplexes sowie Teilen des Wittgensdorfer GB möglich, was wiederum eine ungenügende Auslastung des Schulkomplexes in Wittgensdorf zur Folge hätte!.

5. Sonstige Aspekte:

Zwischen den Eltern/Bürgern der Ortsteile Röhrsdorf und Wittgensdorf wurde ein Kompromiß zur dauerhaften effektiven Sicherung je eines Schulstandortes in Röhrsdorf bzw. Wittgensdorf gefunden. Dieser funktioniert aber ausschließlich bei Aufgabe des Doppelstandortes Borna. Zwischen Röhrsdorf und Wittgensdorf bestehen starke historische Gemeinsamkeiten, angefangen von einer gemeinsamen Eingemeindung bis zur Einigungsfähigkeit über strukturelle Fragen (s.h. o.g. Kompromißlösung). Desgleichen sind beide Ortsteile durch die verkehrstechnische Erschließung als Randlage der Stadt Chemnitz zu betrachten.

Für den Komplex Borna wäre darüber hinaus ein Ausbau als Förderzentrum (ausgehend von der Förderschule in unmittelbarer Nachbarschaft) als Nachnutzung oder der Abriß und Ausweisung als Wohnstandort (Einfamilienhäuser) denkbar. 

6. Begründung des Vorschlages Kreiselternrates:

Die Schließung des Schulkomplexes Borna ist infolge der sogenannten Konkurrenzlage der Einzugsgebiete sowie angesichts der Schülerzahlen perspektivisch unausweichlich. Nach Vergleich aller Fakten sind wir zu der Überzeugung gekommen, daß die Schließung des Komplexes Borna aus folgenden Gründen als die vertretbarste Lösung angesehen werden muß:

1. Das Gebäude ist für eine vertretbare Auslastung ohne negative Auswirkungen auf die Randbereiche zu groß und liegt verkehrstechnisch ungünstig.
2. Durch die Schließung des Schulkomplexes Borna wird es möglich, in den nördlichen Randbereichen der Stadt dauerhafte Schulstandorte mit vertretbaren Auslastungs- graden zu schaffen.
3. Die bauliche Beschaffenheit der Komplexe in Röhrsdorf und Wittgensdorf ist wesentlich günstiger als in Borna.
4. In Borna bleibt noch die Förderschule als "eine" Schule im Ortsteil bestehen, so daß der kulturelle Faktor (z.B. Sporteinrichtung/Versammlungsstätte etc.) gewährleistet bleibt.

7. Anmerkung des Kreiselternrates:

Die Neuordnung der Schullandschaft erfordert unbedingt auch eine ergänzende Neuordnung/Anpassung des Öffentlichen Nahverkehrsnetzes! Die seitens des Kreiselternrates ursprünglich angestrebte Aufteilung des Grundschulbezirkes Borna/Heinersdorf auf die Grundschulbezirke Wittgensdorf, Glösa und Schloßchemnitz führt zu ungenügenden Schülerzahlen in der Grundschule Wittgensdorf sowie perspektivisch in der Mittelschule Röhrsdorf und zerstört das historisch gewachsene Zusammengehörigkeitsgefühl des Stadtteils. 

 

Perspektive

des

Standortes

 

Aussagen der von

Rahmenplanungen

1998

 

Schule

Standort

Grundschule

 

Mittelschule

 

Grundschule

Mittelschule

Begründung,

Bemerkungen

 

Erhalt / Aufhebung

Züge

Erhalt / Aufhebung

Züge

     

Grundschule Furth/Glösa

- Schulteil Glösa -

Schulberg 3

Erhalt

1

-

-

Erhalt

-

- Schüleraufkommen für 1-zügige GS vorh.:

2001/2002 22 Schüler 1-zügig (22)
2002/2003 29 Schüler 1-zügig (29)
2003/2004 20 Schüler 1-zügig (20)
2004/2005 20 Schüler 1-zügig (20)
2005/2006 22 Schüler 1-zügig (22)
2006/2007 25 Schüler 1-zügig (25)

- traditionelles Gebäude, Denkmalschutz,
- zergliederte Ortslage und Randbereich

Grundschule Furth/Glösa

- Schulteil Furth -

Chemnitztalstr. 66a

Aufhebung des Schulteiles ist erfolgt

-

Schaffung einer neuen Mittelschule im ehemaligen GS- komplex!

2

Aufhebung

-

- Neubauschule mit Außengelände
- Altbau ausbaufähig
- zentrale Lage
- Ersatz für Schloßschule (MS)

Schloßschule - GS - (Außenstelle mit sportlich-ergänzendem Unter- richt)

Wittgensdorfer Str. 2a

Erhalt

1

-

-

Erhalt

-

- Ausgabeküche und Mehrzweckraum neu
- eventuelle Zuordnung zur "Oberen Luisen- schule (GS), wenn in der Schloßschule (GS) insgesamt Vierzügigkeit überschritten wird.

Schloßschule

- Grundschule -

Küchwaldstraße 4

Erhalt

3 bis 4

-

-

Erhalt

-

- Schüleraufkommen für ein bis zweizügige (bei Eingliederung GB Karl-Liebknecht-Grund-
schule: 3- bis 4-zügige) Grundschule vorh.:

2001/2002 26 (+28 = 54) Schüler 1(3)-zügig (26)
2002/2003 30 (+38 = 68) Schüler 1(3)-zügig (30)
2003/2004 21 (+46 = 67) Schüler 1(3)-zügig (21)
2004/2005 38 (+40 = 78) Schüler 2(3)-zügig (19/19)
2005/2006 41 (+39 = 80) Schüler 2(3)-zügig (20/21)
2006/2007 45 (+62 = 107) Schüler 2(4)-zügig (22/23)

- traditionelles Gebäude,Denkmalschutz, Aula
- Erneuerung des Eingangsbereiches 2000

Schloßschule

- Mittelschule -

Küchwaldstraße 4

-

-

Aufhebung mit Beendigung des Schuljahres 2004/05

(2005/6)

2

-

Erhalt

- traditionelles Gebäude,Denkmalschutz, Aula
- Erneuerung des Eingangsbereiches 2000
- Bei Ausbau der Grundschule ist eine zweizügige Mittelschule nicht mehr praktizierbar.

Karl-Liebknecht-

Grundschule Mühlenstraße 94

Aufhebung mit Beendigung des Schuljahres 2002/03

-

-

-

Erhalt

-

- Schüleraufkommen für ein bis zweizügige Grundschule vorhanden:

2001/2002 28 Schüler 1-zügig (28)
2002/2003 38 Schüler 2-zügig (19/19)
2003/2004 46 Schüler 2-zügig (23/23)
2004/2005 40 Schüler 2-zügig (20/20)
2005/2006 39 Schüler 2-zügig (19/20)
2006/2007 62 Schüler 2-zügig (31/31)

- Große Schule mit Außengelände
- zentrale Lage
- Durch Grundschule allein keine ausreichen- de Auslastung möglich!

Karl-Liebknecht-

Mittelschule Mühlenstraße 94

-

-

Aufhebung mit Beendigung des Schuljahres 2002/03

-

 

Entscheidung nach 2001 (s.h. MS Borna)

- Beschluß des Stadtrates zur Aufhebung der MS vorhanden

- s.h. GS!

Josephinenschule

- Mittelschule - Josephinenplatz 9

-

-

Erhalt

2

-

Erhalt

- traditionelles Gebäude, Denkmalschutz,
- Komplexrekonstruktion von Schulgebäude und Sporthalle 1997, Außengelände 2000
- Hauswirtschaftsküche
- zentrale Lage

Rosa-Luxemburg-Grundschule

(am Brühl)

Brühl 59

Erhalt

2

-

-

Erhalt

-

- Schüleraufkommen für ein- bis zweizügige (bei Eingliederung GB Röhrsdorf und GB Borna: 2- bis 3-zügige) Grundschule vorhanden:

2001/2002 31 Schüler 1-zügig (31)
2002/2003 30 Schüler 1-zügig (30)
2003/2004 24 Schüler 1-zügig (24)
2004/2005 29 Schüler 1-zügig (29)
2005/2006 46 Schüler 2-zügig (23/23)
2006/2007 47 Schüler 2-zügig (23/24)

- Innenstadtbereich
- traditionelles Gebäude,Denkmalschutz
- Ausgabeküche und Speiseraum neu
- Hort im Objekt möglich

 

1. Allgemein:

Im Einzugsbereich des Planbezirks III.a liegt das Problem derzeit nur im Bereich der Mittelschulen begründet. Der Planbezirk ist streckenweise sehr dicht besiedelt und weißt eine starke Nähe zum Stadtkern auf. Gleichzeitig gibt es Randbereiche mit dörflichen und Siedlungscharakter. Er besitzt neben einer hohen Bevölkerungsdichte auch Bereiche mit extrem hoher Verkehrsdichte. Die Fußwege sind im städtischen Teil i.d.R. breit ausgebildet. 

2. Schülerzahlen und daraus resultierende Zügigkeiten für die Mittelschulen:

Die zu erwartenden Schülerzahlen stellen sich wie folgt dar: 

2005/2006 (2001/2002) 64 (107) Schüler 2-zügig (32/32)
2006/2007 (2002/2003) 76 (127) Schüler 3-zügig (25/25/26) oder 4-zügig (19/19/19/19)
2007/2008 (2003/2004) 67 (111) Schüler 3-zügig (22/22/22) oder 4-zügig (16/17/17/17)
2008/2009 (2004/2005) 76 (127) Schüler 3-zügig (25/25/26) oder 4-zügig (19/19/19/19)
2009/2010 (2005/2006) 89 (148) Schüler 3-zügig (29/30/30) oder 4-zügig (22/22/22/23)
2010/2011 (2006/2007) 107 (179) Schüler 4-zügig (26/27/27/27)

Hieraus ergibt sich, daß für den Zeitraum 2005 bis 2006 rechentechnisch nur eine zweizügige Mittelschule benötigt wird, während ab diesem Zeitpunkt i.d.F. mindestens 3-Züge und spätestens ab 2010 4-Züge benötigt werden. Da die einzige große Mittelschule (Karl-Liebknecht-Mittelschule) aufgegeben wurde, ergibt sich aus der maximalen Auslastung/vorhandenen Kapazität der übrigen Schulen der Bedarf von zwei zweizügigen Mittelschulen ab 2006/7. Um die Schüler der Karl-Liebknecht-Mittelschule bis 2004/2005 auffangen zu können, sollte entweder die Mittelschule in Schloßchemnitz ein Jahr länger aufgehalten oder die Further Schule 2 Jahre eher eröffnet werden! Zwei zweizügige Mittelschulen bieten ausreichend Reserven.

3. Lage und Erreichbarkeit der Schulen:

In diesem Planbezirk ist eine fußläufige Erreichbarkeit der Schulen i.d.R. für die Ortsteile möglich, in welchen der Schulkomplex steht. Von den übrigen Ortsteilen sind die Schulen meistens nur über Nahverkehrsverbindungen erreichbar!

4. Gebäudegröße und Auslastung:

Die Grundschule in Glösa ist als einzügige Grundschule optimal ausgelastet. Die neue Mittelschule Furth wäre zweizügig optimal ausgelastet. Es kann aber der zusätzlich Ausbaubedarf im Altbau notwendig werden, da Fachkabinette eingerichtet werden müssen. Der Schloßschulenkomplex ist nicht i.d.L. eine zweizügige Grund- und eine zweizügige Mittelschule gleichzeitig aufzunehmen. Er ist ab einer dreizügigen Auslastung als Grundschule wirtschaftlich betreibbar. Hinzu kommt die Außenstelle mit einem Zug, welche bei Erreichung der Vierzügigkeit der Grundschule einer anderen Grundschule zugeordnet werden müßte. Der Komplex Karl-Liebknecht- Grund- und Mittelschule würde infolge seiner Größe nur unter Schließung der Schloß- und Josephinenmittelschule sowie bei Nichteröffnung der Further Mittelschule auslastbar sein. Gleichzeitig müßte die Schloßschule auch bezüglich der Grundschule in Frage gestellt werden. Die Josephinenmittelschule ist optimal ausgelastet.

5. Sonstige Aspekte:

Infolge der starken Ballung und der Stadtkernnähe, sollten zur Vermeidung der Entstehung sozialer Brennpunkte keine zu großen Mittelschulen entstehen, zumal die Gebäudesubstanz dies zuläßt.

6. Begründung des Vorschlages Kreiselternrates:

Die Größe des Karl-Liebknecht-Schulkomplexes würde zu starken Defiziten in der Auslastung der übrigen Schulen führen. Seine Kapazitäten können durch benachbarte Schulen übernommen werden. Eine Schließung wird deshalb infolge der sogenannten Konkurrenzlage der Einzugsgebiete sowie angesichts der Schülerzahlen perspektivisch als unausweichlich angesehen. Da die Josephinenmittelschule nur Kapazitäten für eine Zweizügikeit aufweist, die Schloßschule kapazitätsmäßig nicht als Doppelstandort erhalten bleiben kann, empfehlen wir die Eröffnung einer neuen Mittelschule in der ehemaligen Further Grundschule.

7. Anmerkung des Kreiselternrates:

Die Neuordnung der Schullandschaft erfordert unbedingt auch eine ergänzende Neuordnung/Anpassung des Öffentlichen Nahverkehrsnetzes! 

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