Archiv für 2012

Lehrervertretung: Aufruf zum Warnstreik für tarifbeschäftigte Lehrkräfte

Sonntag, November 11th, 2012

Der nachfolgende Text erreichte uns heute von der Lehrervertretung. Diese Aktion der Lehrer hat Unterstützung von uns verdient!

Aufruf zum Warnstreik für tarifbeschäftigte Lehrkräfte

Die GEW Sachsen ruft die Beschäftigten
an öffentlichen Schulen des Freistaates Sachsen
zu regional gestaffelten Arbeitsniederlegungen auf.

Alle in der Regionalstelle Chemnitz der Sächsischen Bildungsagentur und in der Stadt Limbach-Oberfrohna beschäftigten Lehrerinnen und Lehrer, Pädagogischen Unterrichtshilfen, Erzieherinnen und Erzieher sowie die Lehrer/innen im Vorbereitungsdienst werden aufgerufen, am Donnerstag, dem 15. November 2012 ihre Arbeit ganztägig niederzulegen.

Wir fordern:

Schluss mit der Ignoranz der Staatsregierung!
Aufnahme von Verhandlungen zur Altersteilzeit im Rahmen eines
Demografie-Tarifvertrages - JETZT!

Trotz mehrerer Aktionen im vergangenen Schuljahr und trotz der machtvollen Warnstreikaktion am 07. September 2012 verweigert die Landesregierung nach wie vor die Aufnahme von Tarifverhandlungen. Bisher gibt es auch keine ernstzunehmenden Signale, dass den berechtigten Forderungen der sächsischen Lehrerschaft durch entsprechende Änderungen am Entwurf des Doppelhaushaltes des Freistaates Rechnung getragen wird.

Wenn dieser Haushaltsplan Realität wird, ist eine Verschlechterung der schulischen Qualität unvermeidlich.

Wenn dieser Haushaltsplan Realität wird,

• wird es keine Vereinbarung neuer Altersteilzeitregelungen geben,
• werden sich die Möglichkeiten für alternsgerechtes Arbeiten und flexible Altersübergänge verschlechtern,
• wird die Attraktivität des Lehrerberufes sinken,
• wird der Generationenwechsel an den Schulen nicht gelingen, weil der dringend benötigte Nachwuchs weder gehalten noch gewonnen werden kann,
• werden sächsische Lehrerinnen und Lehrer und die Lehrer/innen im Vorbereitungsdienst auch künftig zu schlecht bezahlt,
• werden sich die Belastungen an den Schulen noch mehr erhöhen.

Am 15. November 2012 Warnstreik im Bereich der Regionalstelle Chemnitz und in der Stadt Limbach-Oberfrohna
Ab 10.00 Uhr Warnstreikfrühstück und Eintragen in die Streiklisten,
11.00 -11.30 Uhr Kundgebung
Messe Chemnitz, Neefestraße

Presseerklärung der Elternvertretungen in Chemnitz Stadtelternrat Chemnitz (Kitas/Horte) und Kreiselternrat Chemnitz (Schulen)

Freitag, September 28th, 2012

Presseerklärung der Elternvertretungen in Chemnitz
Stadtelternrat Chemnitz (Kitas/Horte) und Kreiselternrat Chemnitz (Schulen)

Schulschließungen auch in Chemnitz wegen Norovirus

Sollte sich als Quelle dieses Ereignisses ein Großanbieter für Schulessen herausstellen, hoffen wir, dass die Politik nun endlich die richtigen Konsequenzen zieht.

Das Problem ist wohl nicht der Anbieter als solches. Selbst bei größter Sorgfalt, sind derartige Vorkommnisse nicht auszuschließen.

Mit möglichst vielen selbstkochenden Küchen in den Schulen und Kindertagesstätten wäre dieses Ereignis ein begrenztes Problem. Das würde wohl steigende Preise für die Essensversorgung nach sich ziehen. Viele Eltern können oder wollen nicht mehr für die gesunde Verpflegung ihrer Kinder bezahlen. Was haben die Kinder davon?

Wir unterstützen darum die Idee eines steuerfinanzierten, kostenfreien Schul- und Kita-Essens. Dann wäre die Kostendiskussion vom Tisch und man könnte sich endlich auf die Qualität des Essens konzentrieren. Für die Zulassung des Anbieters muss es Ausschreibungen mit klar definierten Qualitätsstandards geben. Dafür eignet sich hervorragend der “DGE-Qualitätsstandard für die Schulverpflegung”. Über die Einhaltung dieses Standards wachen die Eltern als Empfänger der Dienstleistung zusammen mit dem Gesundheitsamt. Dort muss entsprechendes Personal vorhanden sein.

Die Schließung von Küchen in Kitas und Schulen mit dem einzigen Ziel der
Kostenoptimierung und das oft fehlende Bewusstsein bei den Eltern, dass Qualität auch Ihren Preis hat, fällt nun auf die Kinder zurück. Aber das, liebe Politiker, konnte ja keiner ahnen.

Chemnitz, den 27.09.2012

pe_2012_09_27

Grundschulen in Adelsberg, Kleinolbersdorf, Ebersdorf, Einstein-GS geschlossen

Donnerstag, September 27th, 2012

Liebe Elternsprecherinnen und Elternsprecher,

gerade habe ich telefonisch die Information von der Bildungsagentur bekommen, dass morgen auch 4 Grundschulen geschlossen werden:

Die Grundschulen in Adelsberg, Kleinolbersdorf, Ebersdorf  und die Einstein-GS.

Natürlich müssen für die Grundschulen Betreuungsangebote vorgehalten werden, die aber, da es um eine Desinfektion der Einrichtungen geht, nicht an den Schulen stattfinden können. Bildungsagentur und Schulverwaltungsamt sitzen derzeit noch an der Lösung des Problemes. Wir Eltern sind aufgefordert, Informationen zu den Betreuungsangeboten den Medien heute abend (Funk und Fernsehen) sowie den Printmedien morgen früh zu entnehmen.

Ab Montag ist an allen geschlossenen Schulen wieder normal Unterricht, das steht jetzt fest.

Vorerst mit herzlichen Grüßen

Annett Bartl
Vors. KER-C

Merkblatt Noroviren-Infektion (pd0582)

André- und Schmidt-Rotluff-Gymnasium geschlossen

Donnerstag, September 27th, 2012

Chemnitzer Schulen!
André- und Schmidt-Rotluff-Gymnasium

wurden von Amtswegen (Schulamt, SBA, Gesundheistamt) wegen Magen-Darm-Erkrankungen geschlossen.

An diesen Schulen findet am Freitag 28.09.2012 kein Unterricht statt.

Bitte informieren Sie sich am Sonntag, 30.09.2012 ab 17 Uhr auf der Homepage der jeweiligen Schule, ob am Montag wieder Unterricht stattfindet!

Pressemiteilung der Stadt Chemnitz (pd0582)

Merkblatt Noroviren-Infektion (pd0582)

Chemnitz lenkt ein im Streit um Lernmittel

Donnerstag, Juli 19th, 2012

Oberbürgermeisterin verspricht für Kopien und Arbeitshefte 250.000 Euro

Für Kopierkosten und Arbeitshefte an Schulen will die Stadt Chemnitz 250.000 Euro im laufenden Haushaltsjahr zur Verfügung stellen. Das wurde gestern bekannt gegeben. Die Rathausspitze lenkt damit im Streit um die Umsetzung eines Urteils des Oberverwaltungsgerichts ein. Die Richter hatten entschieden, dass Eltern nicht mehr für Kopierkosten und Arbeitshefte ihrer Kinder bezahlen müssen. Wie “Freie Presse” gestern berichtete, hatte die sächsische Kultusministerin Brunhild Kurth in der vergangenen Woche alle Leiter öffentlicher Schulen darüber informiert, dass künftig ihre Träger, also die Kommunen, für die Lernmittel aufkommen sollen. In Chemnitz sahen sich die Schulleiter jedoch weiterhin gezwungen, Eltern zur Kasse zu bitten, da die Stadt ihre Budgets nicht erhöhen wollte. Noch gestern hieß es aus der Stadtverwaltung, die Finanzlage lasse es nicht zu, so kurzfristig im laufenden Haushalt Geld zur Verfügung zu stellen. Man setze auf einen Punkt in Kurths Brief, wonach die Eltern weiterhin freiwillig für die Materialien ihrer Kinder bezahlen dürfen.

So kurz vor den Ferien müssen die Schulen Bestellungen über Arbeitshefte und Bücher an die Verlage abgeben. Viele Eltern waren unsicher, ob sie nun Geld überweisen sollen, oder nicht. Nach Informationen von “Freie Presse” herrschte besonders unter den Grundschuldirektoren Ungewissheit, da gerade die ersten Klassen auf viele Arbeitsmaterialien angewiesen sind. Sie hatten um ein Gespräch mit der Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig (CDU) gebeten, jedoch keine Antwort erhalten. Gestern nun das Einlenken der Stadt: “Wir wollen vor den Sommerferien Planungssicherheit für Eltern, Schulleiter und Lehrer schaffen”, sagte Ludwig. “Mit den 250.000 Euro hoffen wir, den Schuljahresbeginn absichern zu können.” Für die folgenden Jahre solle der zusätzliche Bedarf in den Haushaltsplan aufgenommen werden. Die Stadt geht nach Schätzungen davon aus, dass im Jahr mehr als 500.000 Euro nötig sein werden. Im Moment steht für die 79 Chemnitzer Schulen ein Budget von rund 700.000 Euro zur Verfügung.

Anfang September wolle Ludwig die Schulleiter einladen, um mit ihnen weitere Details für die Umsetzung des Urteils zur Lernmittelfreiheit zu besprechen.

(Freie Presse, 18.07.2012, Jana Peters)

Trotz Urteil: Chemnitzer Eltern sollen Arbeitshefte weiter bezahlen

Donnerstag, Juli 19th, 2012

Den Schulen fehlt das Geld, eine Anweisung des Kultusministeriums umzusetzen. Die Stadt will deren Budgets nicht erhöhen.

Verwirrung unter Chemnitzer Eltern: Müssen sie nun für die Lernmittel ihrer Kinder zahlen oder nicht? In der vergangenen Woche hatte Sachsens Kultusministerin Brunhild Kurth (parteilos) einen Brief an alle Schulleiter versandt. Darin stand, dass ab dem kommenden Schuljahr keine Kopierkosten mehr erhoben werden und dass Eltern nicht mehr für Schulbücher begleitende Arbeitshefte zahlen müssen. Das Kultusministerium reagierte damit auf ein Urteil des sächsischen Oberverwaltungsgerichts. Trotzdem erhielten Chemnitzer Eltern die Aufforderung, für Arbeitshefte zu zahlen, weil das Budget der Schulen schlichtweg nicht ausreiche, um die Vorgabe aus dem Ministerium umzusetzen.An der Schlossgrundschule wurden die Eltern in einem der “Freien Presse” vorliegenden Schreiben gebeten, für Arbeitshefte in den Fächern Mathematik und Sachkunde selbst aufzukommen. Ähnliche Schreiben wurden auch am Karl-Schmidt-Rottluff-Gymnasium verteilt. Darin hebt die Schule hervor, dass so kurz vor Ende des Schuljahres ihre Mittel bereits durch die Bestellung von Schulbüchern vertraglich gebunden seien und nicht mehr umgeschichtet werden könnten.

“Die Unsicherheit ist groß”, sagte Tilo Oeser, Leiter der Grundschule Borna. Die Eltern hätten zugestimmt, für Arbeitshefte zu zahlen. “Aber was ist, wenn sie später ihr Geld zurückfordern? Wer kommt dann dafür auf?” An seiner Schule liegen momentan die Bestellungen auf Eis. Ohnehin reiche das Budget nur für neue Mathebücher und Fibeln für die 1. Klasse. “Uns fehlt eine Richtlinie der Stadt”, sagte er. Die Leiterin der Schlossgrundschule, Steffi Peschke, sagte im Gespräch mit “Freie Presse”, dass die Leiter der Grundschulen nun um ein Gespräch mit der Stadt gebeten hätten, um die Situation zu klären.

“Die Schulleiter werden im Regen stehen gelassen”, sagte Annett Bartl, Vorsitzende des Kreiselternrates. Die Stadt verweise darauf, dass es keine Zuweisungen vom Land gebe, die Handlungsempfehlung ohne Finanzspritze jedoch nicht umzusetzen sei. Nach Bartels Informationen hätten andere Kommunen, wie Zwickau und Plauen, es geschafft, Finanzmittel im laufenden Haushalt umzuschichten. Bezüglich der Verträge über den Kauf von Arbeitsmaterialien, die Eltern bereits unterzeichnet haben, sagte sie: “Sie haben jetzt ein Recht auf Rückerstattung.” Ihre Forderung sei, dass der Freistaat den Kommunen Geld zur Verfügung stellt. Eltern empfiehlt sie, sich direkt an das Kultusministerium, ihre Landtagsabgeordneten und die Stadtverwaltung zu wenden und auf eine Regelung zu drängen.

Ratlose Schulleiter hätten sich auch an die Sächsische Bildungsagentur gewandt, teilte ihr Sprecher Lutz Steinert mit. “Da das Urteil nicht ignoriert werden kann, setzen wir uns intensiv dafür ein, dass es hierzu Abstimmungen zwischen dem Schulträger, also der Stadt Chemnitz und den Schulen gibt”, sagte er. Eine vergleichbare Situation mit einem anderen Schulträger sei ihm nicht bekannt. Einen konkreten Rat an die Eltern könne er nicht geben, “denn wir sind kein aktiv handelnder Teil. Das obliegt dem Schulträger.” Dieser, also die Stadt, verweist auf einen Punkt in Kurths Brief, in dem es heißt: “Selbstverständlich besteht die Freiheit der Eltern, selbst Schulbücher beziehungsweise Arbeitshefte zu beschaffen … unverändert fort.” Die Schulen müssten die Kosten aus ihrem eigenen Budget tragen, da die Stadt keine weiteren Gelder zur Verfügung stellen kann, sagte ein Stadtsprecher auf Anfrage von “Freie Presse”. Für die kommenden Schuljahre wolle sich der Sächsische Städte- und Gemeindetag dafür einsetzten, dass vom Landtag zusätzliche Mittel bereitgestellt werden. Im Haushaltjahr 2012 umfasse der Bereich Lernmittel für Schulen in Chemnitz rund 721.000 Euro.

(Freie Presse, 17.07.2012, Jana Peters)

Girls’Day und Boys’Day am 26. April 2012

Donnerstag, April 19th, 2012

Sie als Eltern oder Erziehungsberechtigte

… sind die wichtigsten Ideen- und Impulsgeber zur Berufs- und Lebensplanung Ihrer Kinder.

Sie, als Eltern, kennen Stärken und Begabungen Ihres Kindes, können das Interesse fördern und das Kind auf seinem Entscheidungsweg begleiten.

An diesem Tag erhalten die Kinder vielfältige Möglichkeiten, sich mit ihrer Berufs- und Lebensplanung auseinanderzusetzen. Sie probieren etwas für sie vielleicht ganz Neues und Unbekanntes aus. So können sie eigene Stärken entdecken, von denen sie bislang möglicherweise nichts wussten.

Sprechen Sie mit den Lehrkräften Ihres Kindes, ob eine Teilnahme am Girls’Day bzw. Boys’Day seitens der Schule bereits geplant wird.

Bieten Sie ihm Unterstützung bei der Suche nach einem geeigneten Girls’Day- bzw. Boys’Day-Platz auf www.girls-day.de oder www.boys-day.de an.

Hier finden Sie spezielle Informationen zu den Angeboten in Chemnitz:

Girls’Day – Mädchen-Zukunftstag

Angebote für Gymnasiastinnen
Angebote für Mittel- und Hauptschülerinnen

Boys’Day – Jungen-Zukunftstag

Angebote für Jungs

Offener Brief des Kreiselternrates Bautzen zum aktuellen und weiter fortschreitenden Lehrermangel im Landkreis Bautzen

Dienstag, April 3rd, 2012

Der Kreiselternrat Bautzen hat sich erlaubt, dem Herrn Ministerpräsididenten noch einmal einige Dinge in seiner Muttersprache ins Hausaufgabenheft zu schreiben.

Ob das besser hilft?

Bitte lesen Sie den Brief selbst als PDF oder als Text (im Hinblick auf unser Publikum haben wir die deutsche Version nach vorn verschoben):
(weiterlesen…)

Nach der Demo ist vor der Demo

Donnerstag, März 29th, 2012

Patient Bildung

Notfallpatient Bildung in Chemnitz

Es ist schon beachtlich, was speziell die Schüler in Chemnitz und ganz Sachsen gestern bei dem gemeinsamen Aktionstag von Schülern, Lehrern und Eltern auf die Beine gestellt haben. Wie im Foto sichtbar, wurde die akute ernste  Situation in den Schulen durch den Notfallpatienten Bildung dargestellt, der mit Blaulicht zur Bühne gebracht wurde.  Die Aktion wird in nächter Zeit ihre bildungspolitische Heilwirkung hoffentlich noch entwickeln!

Man muß sich das auf der Zunge zergehen lassen: Die Schüler strömen zu Hunderten freiwillig in die Stadt und protestieren gegen - ausgerechnet - Schulausfall! Wenn es so weit gekommen ist, dann muß es wirklich schlimm sein.

Die Schätzung der Zahl der Teilnehmer (bis rund 1.000) war etwas schwierig, weil  (wir sind ja in Deutschland) der Rasen nicht betreten wurde und die Menge geometrisch dafür ungünstig verteilt war. Das ist aber für den Einstieg schon einmal ganz ordentlich. Allerdings dürften wir noch deutlich steigerungsfähig sein, immerhin vertreten wir im KER-C allein schon zigtausende Eltern in Chemnitz. ;)

Leider waren bislang die Rückmeldungen von Seiten der Regierung noch keineswegs so, daß man irgendwie von einer echten Besserung der Situation ausgehen könnte. Es gab nur wohlklingende Schönwetterformulierungen, aber leider war keine Rede von der Einstellung der 2.000 fehlenden Lehrer.

In diesem Sinne: Nach der Demo ist vor der Demo! Bitte informiert und motiviert die einzelnen Eltern der Stadt weiter!

Ein herzliches Dankeschön geht an all jene, die uns zur Kundgebung „Bildet die Rettung, rettet die Bildung” am 28. März und in den letzten nervenaufreibenden Wochen in Vorbereitung der Kundgebung unterstützt haben, an diejenigen, die dabei gewesen sind und auch an jene, die mit Informationen, Verbreitung und Mithilfe zum Gelingen beigetragen haben. Hervorgehoben seien besonders eins energie, die uns ohne Zögern mit dem notwendigen Strom versorgten, das Alternative Jugendzentrum, das mit Hüpfburg und Spielgeräten anwesende Kinder betreute, die Firma teamdesign gmbh Volker Herrmann, die eigene Aufträge nach hinten schob, um sofort und kostenfrei unser Kreiselternratsplakat mit Logo zu designen und natürlich den Stadtstreicher, der das Plakat letztlich im Ausdruck sponserte.

Nachfolgend noch einige Bilder von der Veranstaltung:

(weiterlesen…)

Opposition: Es werden mind. 1.700 Lehramtsstudenten jährlich benötigt, nicht nur die jetzigen 900

Donnerstag, März 29th, 2012

Schwere Kritik wurde heute von der Opposition geübt. In einem Artikel der Sächsischen Zeitung wird der Staatsregierung u.a. “Täuschung der Öffentlichkeit” vorgeworfen. Die Zahl der Lehramtsstudenten müsse  mindestens 1.700 betragen, nicht nur die jetzigen 900. Ob diese 1.700 in Spitzenjahren mit außer Dienst gehenden Lehrern dann immer ausreichen, ist noch eine andere Frage.

Recht passend zum Thema erreichte uns heute diese Nachricht aus der TU Chemnitz:

“Komplett-Ausfall bei der PhilFak: Wegen eines Beschlusses der Landesregierung konnten zahlreiche Verträge mit Lehrkräften nicht fristgerecht verlängert werden. Da die Philosophische Fakultät davon besonders stark betroffen ist, hat der Dekan den Vorlesungsbeginn um eine Woche verschoben. Wer sich über eine Woche Ferien mehr freut, sollte aber die mahnenden Worte von Prof. Dr. Fasbender beachten: Die wegfallenden Lehreinheiten sind im Verlauf des Semesters nachzuholen! (Veranstaltungen an anderen Fakultäten starten wie gehabt nächste Woche.) Was für ein turbulenter Semesterstart - da kann’s ja nur besser werden … oder?”

Angesichts dieser Entwicklungen fällt es einigermaßen schwer, die Vermutung zu unterdrücken, dass hier ein Totalschaden konsequent angestrebt oder zumindest in Kauf genommen wird…

Update: Die Staatsregierung (SMWK) sieht in einer Woche Komplettausfall “kein allzu großes Problem”. Schön, daß wir das jetzt auch mal schriftlich haben. Immerhin soll es jetzt doch pünktlich losgehen, nachdem sich auch die Presse dafür interessiert hat. Die entgültige Entscheidung fällt wohl am Montag.