Archiv für 2009

ACHTUNG: Agricola-Gymnasium morgen nicht geschlossen!

Montag, Februar 2nd, 2009

Die Schüler sind zwar informiert, aber Medienberichte können u.U. einige Verwirrung bewirken. Deshalb hier der ausdrückliche  Hinweis, daß die von einigen Medien berichtete vollständige Schließung des Agricolagymnasiums für den morgigen Dienstag, den 3.Februar 2009, nicht zutrifft. Das Gymnasium wird nur teilweise bestreikt und die Vorabiturprüfungen finden wie geplant statt. Dies dürfte auch für die anderen Einrichtungen zutreffen, an denen morgen Vorabiturprüfungen stattfinden sollen. Bitte halten Sie sich deshalb an die Informationen direkt von der Schule.

Bitte um Mithilfe und Mitarbeit

Samstag, Januar 31st, 2009

Liebe Eltern,

heute wenden wir uns einmal mit einer Bitte an Euch:

Der Kreiselternrat Chemnitz arbeitet seit Jahren ergänzend zur eigentlichen Elternratsarbeit in zahlreichen wichtigen und sich für unsere Kinder positiv auszahlenden Gremien der Stadt bzw. stadtweit tätiger Initiativen mit. Bei einigen hiervon würden wir uns eine zusätzliche Verstärkung wünschen.

Wer hat möglicherweise Zeit und Interesse ergänzend zum Vorsitzenden des KER-C an folgenden Arbeitskreisen mit teilzunehmen:

AK GirlsDay Chemnitz
…. bereitet den jährlichen GirlsDay vor, tagt von Dezember bis April in der Regel monatlich meist vormittags, inkl. Mithilfe am GirlsDay (23.04.2009)

Runder Tisch “Kind & Co.
…. arbeitet an der Optimierung des Übergangs von der KiTa in die Grundschule und tagt ca. aller 1 bis 3 Monate, (Derzeit sind wir hier nur in der Gruppe für Kinder mit besonderem Integrations-/Förderbedarf vertreten. Es gibt aber deutlich mehr Gruppen.)

AK Schule-Wirtschaft Chemnitz
…. beschäftigt sich mit Berufsorientierung, Praxisvermittlung, Fachkräftebedarf und tagt aller 1 bis 3 Monate, meist nachmittags.

Alle diese Arbeitskreise stehen zwar nicht allzu oft im Blickpunkt der Öffentlichkeit, arbeiten eher “leise”, aber sie haben in den letzten Jahren sehr viel bewegt.
Es wäre schön, wenn sich zusätzliche Mitstreiter finden (müssen nicht nur Schulelternratsvorsitzende, sondern können auch Klassensprecher Ihrer Schulen sein!), damit wir die Teilnahme und Mitwirkung noch optimaler absichern können. Die derzeit bekannten Termine können auf unserem Web-Auftritt im Bereich Terminplan eingesehen werden.

Berufsorientierung: 31.01.2009 - “Tag der (Aus-)Bildung” bei der IHK

Freitag, Januar 30th, 2009

Am Samstag, den 31. Januar 2009 veranstaltet die IHK Südwestsachsen den “Tag der Bildung” als zentrale Veranstaltung der Industrie- und Handelskammer zur Aus- und Weiterbildung. Hierzu sind insbesondere interessierte Schulabgänger, Jugendliche, Eltern, Lehrer und Unternehmer eingeladen.

Die Veranstaltung hat eine mittlerweile 10-jährige Tradition. Sie ist einer der Höhepunkte der gemeinschaftlichen Anstrengungen in unserer Stadt im Bereich Berufsorientierung und Fachkräftebedarf.

Weitergehende Informationen unter: Industrie- und Handelskammer Südwestsachsen

Informationen zur Vorstandssitzung vom 29.01.2009

Freitag, Januar 30th, 2009

Auf der Vorstandssitzung vom 29.01.2009 wurde die Mitgliederversammlung vom 05.02.2009 vorbereitend besprochen. Hierbei wurden zunächst zu Tagesordnungspunkt 1 die verfahrenstechnischen Abläufe geklärt.

Im Anschluss wurden in Vorbereitung des Tagesordnungspunkt 2 die bisherigen Abläufe bei der Einbindung von Elternvertretungen in die einzelnen Schulnetzplanungen sowie die Beschlussvorlagen selbst diskutiert.

Obwohl auch der Vorstand des Kreiselternrates eine gewisse “Effektivierung” der Klassenstärken im Grundschulbereich für sinnvoll und praktikabel hält, ja der Kreiselternrat (als Gesamtgremium) im Rahmen seiner eigenen Schulnetzplanung dies 2000-2002 bereits selbst einforderte, war man gestern im Vorstand einer Meinung dahingehend, dass - sofern eine detaillierte Nachrechnung keine grundlegend Revidierung der gestrigen Stichproben-Ergebnisse bringt - die derzeitige Beschlußvorlage “Grundschulen” kaum ihren Zielen entsprechen dürfte. Auch wenn gestern nur beispielhaft nachgerechnet wurde, so hat sich die bereits seit einem Jahr mehrfach mündlich und schriftlich geäußerte Auffassung, “25 Schüler/Klasse bei Beibehaltung dieses Schulnetzes ist nicht realisierbar!” eher gefestigt als abgeschwächt. Ob die Beschlußvorlage mitgetragen werden kann, oder ob sie möglicherweise völlig am Ziel der Erreichung von Fördermittel über die Absicherung von 25 Schüler/Klasse vorbei geht - was sie überflüssig machen dürfte - oder sie aber gar die Voraussetzungen dafür birgt, dass nach den Wahlen dieses Jahr eine dem zu erwartenden Lehrermangel geschuldete, über ganz Sachsen wie ein Damoklesschwert schwebende und seit längerem hinter vorgehaltener Hand mehr oder weniger offen angekündigte Schließungswelle eingeleitet werden könnte, darüber müssen wir Eltern uns am 05.02.2009 gemeinsam ein Bild machen.

In der Folge hat der amtierende Vorstand den Terminplan für den Rest des Schuljahres verabredet.

ACHTUNG! - Möglicherweise Schulausfall! - Lehrerstreik in Sachsen vom 03.02. bis 04.02.2009

Donnerstag, Januar 29th, 2009

Liebe Eltern,

entsprechend Veröffentlichung in der Presse wollen die Lehrer in Sachsen am Dienstag (03.02.) und Mittwoch (04.02.) streiken.

Voraussichtlich am Freitag (30.01.) wollen Gewerkschaften und Lehrerverbände die betroffenen Schulleiter darüber informieren, welche Schulen bestreikt werden. Der Schwerpunkt dieser befristeten Warnstreiks soll am Dienstag zunächst in den Großstädten Dresden, Leipzig und Chemnitz liegen. Die Streikmaßnahmen können sich sowohl als Stundenausfall, aber auch als Schulschließung auswirken, wobei hiervon voraussichtlich alle Schularten betroffen sein werden. Am Mittwoch soll der Streik dann flächendeckend ausgedehnt werden.

Die betroffenen Schulleiter sind verpflichtet, möglichst frühzeitig alle Eltern über eine Schließung zu informieren. Die Schulleiter müssen folglich ab Freitag dann alle Möglichkeiten nutzen, um schnellstmöglich allen Eltern und Schülern die Situation an ihrer Schule bekannt zu machen. Wir empfehlen den Eltern ihre Kinder am Montag für dieses Thema besonders zu sensibilisieren.

Wenn die Information doch nicht ankam und die Schule bestreikt wird gilt zunächst Folgendes: Sobald die Kinder auf dem Schulgelände angekommen sind, greift in jedem Falle die Aufsichtspflicht der Schule.

Informationen zur Stadtratssitzung vom 21.01.2009

Freitag, Januar 23rd, 2009

B-010/2009 - Berufung von Sachkundigen Einwohner in den Schulausschuss

In Kürze stehen wieder Kommunalwahlen in Sachsen an. Mit der Neuwahl des Stadtrates werden auch seine Ausschüsse komplett neu besetzt. Obwohl diese bis zu ihrer kompletten Neubesetzung voraussichtlich im Schnitt nur noch drei bis vier mal tagen werden und die wesentlichen Beschlüsse dieser Legislaturperiode bereits gelaufen sein dürften, standen für zwei Ausschüsse Neuberufungen von Sachkundigen Einwohnern auf der Tagesordnung des Stadtrates.
Mit Beschluss B-009/2009 wurden zwei Sachkundige Einwohner aus dem Jugendhilfeausschuss abberufen und zwei andere Bürger von Chemnitz zu Sachkundigen Einwohnern berufen. Offener Ausschuss - offene Abstimmung - der Vorgang dauerte keine drei Minuten. Unmittelbar darauf ging es mit dem Beschluss B-010/2009 wieder um eine Berufung eines Sachkundigen Einwohners.
“Es wurde sich darauf geeinigt, dass auf die Vorstellung des Kandidaten verzichtet werden kann. Wir brauchen jetzt eine Wahlkommission. ….” (sinngemäße Wiedergabe).
Überraschte Blicke auf der Tribüne bei diesen Worten der Oberbürgermeisterin, hatten doch die Meisten wohl einen analogen Ablauf erwartet, wie beim vorhergehenden Beschluss. Offensichtlich war man aber dem Wunsch wenigstens eines/r Stadtrates/Stadträtin - welche/r bereits im Vorfeld der Sitzung eine geheime Wahl beantragt hatte(n) - gefolgt. Nach zwei geheimen Wahlgängen war klar, der Personalvorschlag des Kreiselternrates Chemnitz fand wieder keine Mehrheit im Stadtrat.

Das Abstimmungsergebnis war für uns wenig überraschend, sind wir doch schon nach der Stadtratssitzung vom Oktober 2008 der Meinung gewesen, dass dieser Vorstoß von Herrn Bürgermeister Berthold Brehm (57/CDU) möglicherweise nur dazu gedient haben könnte, den Beschlussantrag der SPD zu einer besseren Beteiligung der Elternvertretung
(in der Oktobersitzung) abzuwehren und er nie ernsthaft auf eine Umsetzung des Mandats ausgelegt gewesen wäre.

Die ursprünglich vom Bürgermeister Berthold Brehm ausgerechnet zu diesem Beschluss an den Tag gelegte ungewohnte Dringlichkeit und Informationsfreude gegenüber dem Elternrat bis kurz vor die Oktobersitzung sowie die dann folgende kommentarlose Verschiebung der ursprünglich bereits für November 2008 avisierten Abstimmung über den Sachkundigen Einwohner um zwei Monate schienen diese Vermutungen eher zu bestätigen als zu entkräften. Der Entscheidung des Stadtrates - so obskur sie anmuten mag - hat durchaus positive Potentiale. Jemand, der in einem Ausschuss unerwünscht zu sein scheint, dürfte wahrscheinlich auch für seine Argumente wenig offene Ohren finden, insbesondere dann, wenn die Interessenlagen nicht immer unbedingt identisch sind. Insofern wäre auch ein Wahlerfolg dann möglicherweise nur eine Personalie gewesen, nicht aber die Chance zu einer Mitwirkung.

Gleichzeitig hat das Zuwerfen dieser Tür aber eine andere Tür entriegelt. Sie entzog dem CDU-Einwand gegen den Beschlussantrag der SPD von der Oktobersitzung 2008 zur generell besseren Beteiligung des Kreiselternrates das Argument und damit die bisherige Grundlage für die Ablehnung des Beschlussantrages. Nun bleibt abzuwarten, ob die SPD diesen Vorschlag erneut einbringt und ob die CDU und Die Linken diesmal der Vorlage folgen werden. Der Kreiselternrat würde dies sehr begrüßen, zumal das Gremium der im SPD-Antrag formulierten Beteiligung wesentlich mehr Bedeutung zumisst, als der Schulausschuss-Personalie.

B-002/2009 und B-003/2009 - Fortschreibung der Teilschulnetzplanungen Mittelschulen und Gymnasien

Mit den Vorlagen B-002/2009 und B-003/2009 wurde den Stadträten die Fortschreibungen der Schulnetzplanungen für Mittelschulen und Gymnasien vorgelegt. Der Kreiselternrat Chemnitz hatte im Vorfeld darum gebeten, die Unterlagen zur Überarbeitung an die Verwaltung zurück zu überweisen. Diese Bitte wurde nicht statt gegeben. Darüber hinaus wurde seitens der Elternvertretung kritisiert, wieder zu spät informiert worden zu sein.
Noch in der montäglichen Sitzung der Fraktionsvorsitzenden bestritt Schulbürgermeister Berthold Brehm (
nach uns vorliegenden unbestätigten Aussagen) dies energisch. So wäre die Zusendung entgegen der Aussage des Kreiselternrates bereits Anfang Dezember 2008 erfolgt. Zwischenzeitlich musste er, u.a. auf Nachfrage des Stadtrates Günter Meyer (64/Perspektive) einräumen, dass dem doch nicht so gewesen sei, das Schreiben auf den 11.12.2008 datiert und vermutlich tatsächlich erst am 16.12.2008 beim Kreiselternrat eingegangen sei.
In der Stadtratssitzung ging Bürgermeister Brehm auf diese Revidierung jedoch nicht ein, sondern setzte sich mit dem von Herrn Meyer geäußerten Wunsch einer zukünftig besseren Einbindung des Kreiselternrates auseinander: “… Was ich ihnen aber - ich habe jetzt auch zur Kenntnis genommen, dass der Kreiselternrat die Mitgliederversammlung auf den 05.02. gelegt hat. Ein Schelm, der Böses da dabei denkt. Aber objektive Diskussionen - weil der Schulausschuss am 04.02. tagt …” Und weiter führte er aus “… Äh, ich bewundere sie als Stadträte, weil sie sich mit 13 Tagen zufrieden geben, wo sie die Vorlagen bekommen, die Beiräte genauso. Aber bitteschön, man kann das natürlich auch auch nach diesen Gremien ausrichten. …”
Abgesehen von einer dann folgenden “Lehrstunde” rechtspopulistischer Bildungsideologie im am Thema weitgehend vorbei zugehen scheinenden Redebeitrag von Frau Cornelia Horn (46/REP+DSU) wurden beide Beschlussvorlagen ohne nennenswerte Diskussion vom Stadtrat durchgewinkt.
Es bleibt zu hoffen, dass die vom Kreiselternrat Chemnitz zur Begründung und Hinterlegung der Beschlussvorlagen angemeldeten aber unberücksichtigt gebliebenen Bedenken und Nachbesserungsbitten nicht die befürchtete Wirkung im Rahmen der Genehmigung durch die Schulaufsicht entfalten werden. Berechtigter Grund zur Sorge dürfte jedoch bestehen.

Hinweis betreffs Fristen bei Stadtrat und Kreiselternrat als Ergänzung zur Aussage von Herrn Brehm:

Im Stadtrat werden die Beschlussvorlagen in Ausschüssen von den in die Ausschüsse Delegierten - zum Teil sehr langfristig - vorberaten. Wichtige Beschlussvorlagen werden darüber hinaus in den montäglichen Fraktionssitzungen besprochen. Somit sind den meisten Stadträten die Beschlussvorlagen oder zumindest deren Intentionen i.d.R. weitaus früher bekannt, als 13 Tage vor der Stadtratssitzung. Darüber hinaus liegen die Vorlagen zu diesem Zeitpunkt dann jedem Mitglied des Stadtrates auch in gedruckter Form vor.
Der Kreiselternrat Chemnitz erhält die Beschlussvorlagen 1-fach. Die Kommunizierung, Vervielfältigung und Verteilung von Unterlagen in Größenordnungen von 35 bis 147 Seiten, wie bei den 3 Teilschulnetzplanungen, für ca. 100 Schulsprecher ist nicht nur ein kapazitiver und finanzieller Kraftakt für das ehrenamtlich arbeitende Gremium, sondern benötigt in erster Linie Zeit. Hinzu kommt, dass der Kreiselternrat laut Satzung ein basisdemokratisches Gremium ist, wo Vorsitzender und Vorstand nur repräsentative und vorbereitende Funktion haben, die Beschlüsse aber durch die Mitgliederversammlung getroffen werden müssen. Mitgliederversammlungen wiederum müssen vorbereitet und einberufen werden. Auch dies benötigt Zeit (Ladungsfristen).
Der Vergleich von Herrn Bürgermeister Brehm hinkt folglich insofern, dass er eigentlich den Zeitpunkt der Vorlage der Beschlussvorlagen bei der Dienstberatung der Oberbürgermeisterin (DOB-Vorlage) mit dem Zeitpunkt der Zusendung an den Vorsitzenden des Kreiselternrats hätte vergleichen müssen. Ab diesem Zeitpunkt laufen ähnliche Vorgänge in Stadtrat und Kreiselternrat ab, was auch ihrer beider Natur als gesetzlich fixierte und demokratisch gewählten Gremien entspricht.

Anschreiben an den Stadtrat zu den Beschlussvorlagen B-002/2009 und B-003/2009 Teilschulnetzplanungen Mittelschulen und Gymnasien

Mittwoch, Januar 21st, 2009

Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig,
sehr geehrte Damen und Herren Stadträte,

nach Durchgehen der Beschlussvorlagen B-002/2009 “Fortschreibung der Teilschulnetzplanung Mittelschulen” und B-003/2009 “Fortschreibung der Teilschulnetzplanung Gymnasien” möchten wir Sie bitten, in der heutigen Stadtratssitzung die Beschlussvorlagen zur Überarbeitung und erneuten Vorlage an die Verwaltung zurück zu überweisen.
Das Problem der Beschlussvorlagen sind aus unserer Sicht weniger die Zielstellung der Planung und die zu erhaltenen Standorte, sondern die Hinterlegung und Begründung.
Sowohl die Hinterlegung als auch die Begründung haben aus unserer Sicht einen durchweg negativen und an der eigenen Zielstellung zweifelnden Tenor und Inhalt. Zudem gehen sie in weiten Teilen u.E. nicht auf die wirklichen konkreten Bedingungen und anderen Zielstellungen in Chemnitz - auf die hiesigen Probleme
, Trends und Stärken - ein, sondern orientieren sich in weiten Teilen an den schlechteren demographischen Entwicklungen Sachsens.
Aus Sicht des Kreiselternrates scheinen diese Ausführungen eher dazu geeignet, die Schulaufsicht zu weiteren negativen Eingriffen in unser Schulnetz zu ermuntern, als selbige von der “Unumstößlichkeit” und Richtigkeit zu überzeugen.
Die immer wieder stattfindende Erwähnung eines möglichen Geburtenloches wird vom Kreiselternrat Chemnitz im Zusammenhang mit mindestens den nächsten beiden 5-jährigen Fortschreibungsetappen der Schulnetzplanung als fahrlässige Irreführung der Stadträte empfunden.
Jeder Kreis kämpft um seine Schulen. Wenn eine Stadt sich selbst schon eine schlechte Prognose ausstellt, obwohl man davon ausgehen kann, dass sie als Verfasser ihre Situation eher zugunsten des eigenen Schulnetzes positiver darstellt, warum sollte die Schulaufsicht dann nicht von noch schlechteren Voraussetzungen ausgehen?
Ein aus unserer Sicht wünschenswerter neuer Beschlusstermin wäre die Stadtratssitzung im März 2009. Hiermit wäre dann auch eine ordnungsgemäße Vorberatung und Beschlussfassung im Kreiselternrat Chemnitz und die Einreichung einer Stellungnahme vor Beschlussfassung im Schulausschuss möglich.
Darüber hinaus bietet der Kreiselternrat Chemnitz an, sowohl die Gründe für unsere Empfehlung ergänzend zu diesen Ausführungen in den Fraktionen zu erläutern, als auch der Verwaltung entsprechende Unterstützung bei der Neuformulierung der Begründung zu geben.
In der Hoffnung, dass Sie unseren Bedenken und Empfehlungen folgen, verbleiben wir
mit freundlichem Gruß

Dipl.-Ing. Andreas Peter Müller
- Vorsitzender des Kreiselternrates Chemnitz -

05.02.2009 - Mitgliederversammlung zu Schulnetzplanung

Montag, Januar 19th, 2009

Liebe Eltern,

ohne jegliche Vorwarnung seitens der Stadt wurden wir am 16.12.2008 zunächst damit konfrontiert, dass die Stadt Beschlußvorlagen erarbeitet hatte für die “Fortschreibung von Teilschulnetzplänen” im Bereich Mittelschulen und Gymnasien. Dieses Wochenende erreichte uns die entsprechende 134 Seiten starke Dokumentation für die Grundschulen.

Während im Bereich der Mittelschulen eine - aus bisheriger Sicht - gute Zielstellung, mit einer Begründung und Hinterlegung gekoppelt wurde, die bei aufmerksamen Durcharbeiten fast als Anleitung (Aufzeigen/Entblösen der Schwachstellen statt Betonen/Herausstellen der Stärken/Aktiva) für weitere Schulschließungen “mißdeutet” werden könnte, sieht die Problematik im Bereich der Gymnasien ein wenig entspannter aus.

Im Bereich der Mittelschulen und Gymnasien sind laut Zielstellung der Planung bisher unsererseits keine weiteren Änderungen im Schulnetz erkennbar, sondern lediglich Bedrohungsszenarien. Ganz anders verhält es sich hierbei bei den Grundschulen, wo sowohl zahlreiche Schulbezirkszusammenlegungen, eine mögliche Standortaufgabe und die Straffung des Netzes auf durchschnittlich 25 Schüler/Klasse zu den Zielen und Optionen zählen.

Wir wurden im vergangenen Sommer auf die Möglichkeit von Schulbezirkszusammenlegungen im Grundschulbereich angesprochen. Sowohl gegenüber dem Schulverwaltungsamt als auch gegenüber der Oberbürgermeisterin haben wir deutlich gemacht, dass hier, wenn überhaupt, gemeinsame Wege nur über umfangreiche, verlässliche und sichere Bestandgarantien für die betroffenen Standorte möglich wären und eine gemeinsame Vorberatung von Amt und Elternrat voraus setzen würden. Beides können wir derzeit nicht erkennen.

Wir laden deshalb für den 05. Februar 2009 (Donnerstag) 19.oo Uhr ins Dr.-Wilhelm-Andre-Gymnasium ein, um mit ihnen die Situation zu besprechen.

Bitte informieren Sie sich im WEB über die Planungen (http://ker-c.de/stellungnahmen/). Wir wissen zwar noch nicht, wie wir die 134 Seiten GS-Planung in ein PDF umwandeln können, hoffen aber auch diese zeitnah veröffentlichen zu können.