Fälschliche Darstellung zum “erleichterten” Zugang zu den Gymnasien

Der Vorstand des KER-C warnt vor falschen Vorstellungen, die Pressedarstellungen zu Änderungen an der Bildungsempfehlung vermitteln.

Es muß festgehalten werden, daß die Änderung - soweit aus derzetigen Informationen ersichtlich - rechtlich  lediglich auf eine Rückkehr zur alten “CDU only”-Regelung hinausläuft. Die vermeinliche Erleichterung ist keine Erleichterung im Schulrecht, sondern verbessert den verspäteten Übergang zum Gymnasium lediglich auf praktischer Seite.  Zu diesem Zeitpunkt (6.Klasse) ist das Kind dann aber schon sozusagen “in den Brunnen gefallen”.

Der spätere Übergang war lange schon möglich.  Schwierigkeiten in der Anwendung der Regelung ergaben sich immer wieder, weil nicht alle Mittelschulen zwei Fremdsprachen anbieten, diese aber vom Gymnasium verlangt werden.

Eine Aufwartung der Mittelschulen wird von uns bereits seit langem gefordert, wir möchten aber auch darauf hinweisen, daß bei einem erweiterten Sprachangebot für die dafür notwendigen Fachlehrer gesorgt werden muß. Nach unseren sehr schlechten Erfahrungen mit den vor einigen Jahren eingeführten Angeboten zu Spanisch und Latein an den Gymnasien sehen wir das sehr skeptisch.

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