Schulleiter des Kepler-Gymnasiums völlig zu Unrecht in der Kritik

In Literatur und Film dreht es sich oft einen Feldzug des Bösen gegen die (fast) wehrlosen Guten dieser Welt, wobei die dann meistens gewinnen. So etwas scheint sich derzeit auch in Chemnitz abzuspielen, wobei es aber fraglich ist, ob sich das Blatt immer wieder zum Guten zu wendet. Dieses Mal trifft es nach Andreas Müller den allseits geschätzten Schulleiter des Kepler-Gymnasiums Herrn Lamm.
Was hat er verbrochen? Es wäre zum Lachen, gäbe es nicht die verheerenden Folgen für das Image seines Gymnasiums und seiner Person: Er hat nämlich nach Informationen direkt aus der Schule einer Lehrerin erlaubt, selbst zu entscheiden, ob sie alle Schüler zwangsweise Harry Potter lesen läßt oder einigen auf  Bitte der Eltern ein anderes, gleichwertiges Buch aufgibt.  Kein Ding - oder?
Da hatte er sich aber schwer getäuscht: Wütende Proteste. Aufruhr. Eltern fordern Harry-Potter-Zwang! Und zuletzt laufen sie zur Presse, die daraufhin folgende Geschichte veröffentlicht, die mittlerweile über Spiegel Online und FAZ deutschlandweit verbreitet wird: Schulleiter zensiert! Schulleiter verbietet den armen, unschuldigen Harry Potter an der ganzen Schule!
Was kann er da machen? Fast nichts: seine Erklärungen auf der Homepage der Schule werden kaum jemanden erreichen.
Bitte lesen wenigstens Sie,  was er selbst dazu zu sagen hat:

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