KER-C ruft zur Hilfe für die Hochwasseropfer auf - DRK benötigt dringend Helfer

Liebe Eltern,

die Unwetterkatastrophe hat Sachsen schwer getroffen. Viele Mürger mußten ihre Häuser, Wohnungen und ihr gesamtes Hab und Gut verlassen und wohnen in Zelten oder anderen provisorischen Notunterkünften. Wasser, Strom und andere elementare Dinge des täglichen Bedarfes fehlen ganz oder sind Mangelware.

Neben der Sorge, wie man die schrecklichen Ereignisse irgendwie übersteht und was in Zukunft mit der Familie, der Wohnung, dem Haus bzw. der wirtschaftlichen Existenz wird, quält viele betroffene Eltern zusätzlich noch die Sorge um ihre Kinder. Zu den Arbeiten zum Wiederaufbau, zur Herrichtung, …. kommt für die Eltern die Notwendigkeit, sich um die Kinder kümmern zu müssen, welche weder in die Kindertagesstätten noch Schulen oder Horte gehen können.

Wir wollen den betroffenen Familien als ersten Schritt der Hilfe wenigstens die Sorge um ihre Kinder abnehmen und Ihnen den Rücken frei machen, für die Bewältigung Ihrer schweren Aufgaben in den Krisengebieten.

Den Kindern wollen wir die Möglichkeit erschließen, wieder sicher und weitgehend “normal” die nächsten Wochen verbringen zu können, mit allen normalen Dingen des täglichen Bedarfes und möglichst unter konkreter Betreuung und im Kreise vieler Chemnitzer Kinder.

Angesichts der Errichtung einer Zeltstadt von fast 10.000 Betten muß jeder die Dringlichkeit erkennen, daß hier etwas geschehen muß.

In diese Richtung zielt die Initiative des Vorstandes des Kreiselternrat Chemnitz zur Ermöglichung der schnellstmöglichen Erschließung von Evakuierungsreserven und der Aufforderung zur Solidarität!

Dipl.-Ing. Andreas Müller
Stellv. Vorsitzender des KER-C

Brief an Georg Milbradt, Ministerpräsident des Freistaat Sachsen

Brief an das Schulverwaltungsamt Chemnitz

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