Klassenrichtwert nicht durchsetzbar!

Das Regionalschulamt lud die Kreiselternräte des Einzugsbereiches seines Amtes zu einer turnusmäßigen Beratung ein. Hierbei wurden die Mittelschulordnung und Grundlagen der Rahmenplanungen besprochen. Interessant war in diesem Zusammenhang, daß die Richtwertdurchsetzung im Grundschulbereich beinahe ausschließlich nur noch als Solidaraufgabe verstanden wurde, deren Einhaltung wünschenswert aber nur bedingt durchsetzbar ist. Deutlich wurde seitens des Vorstandes des Kreiselternrates Chemnitz darauf verwiesen, daß es nicht anginge, die Städte dafür zu benutzen, Klassen mit 25 und mehr Schülern zu bilden, unabhängig ob die örtlichen Strukturen dies überhaupt zuließen, damit die Landkreise Schulen mit 15 Schülern erhalten könnten. Vielmehr geht es darum, daß alle, sowohl Landkreise und Städte, Klassen ab 15 Schüler bilden dürfen! Herr Regionalschulamtsleiter Huth wurde aufgefordert, soweit es ihm möglich ist, entsprechend auf das Kultusministerium einzuwirken. Am Rande der Besprechung wurden erste Kontakte zu Elternvertretern anderer Landkreise aufgenommen, mit dem Ziel, gemeinsam etwas zu bewegen!

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